Hallo - meine alte Hündin ist fast dreizehn Jahre alt und unsere gemeinsame Zeit ist spürbar endlich. Jeden TAg kann es nun soweit sein, dass sagt mein Tierarzt und das spüre ich. Das Herz will nicht mehr so recht, ein längerer Spaziergang und der Hund ist zwei Tage wie erschlagen, allzu viele Knötchen die nicht mehr alle geschnitten werden können...aber das Essen schmeckt, der Hang zur Dieberei ist ungebrochen und an den guten Tagen ist auch noch mal ein Alte-Mädel-Bocksprung drin.

Meine Kinder, drei und acht Jahre alt, haben Nuru für sich beansprucht, jedes Kind hat eine Hälfte. Immer war es Nuru, die auf der Babydecke lag und die anderen Hunde nicht ranließ, die bei fließenden Tränen schleckt und tröstet...

Wie aber bereite ich die Kinder darauf vor? Ich rede mit ihnen darüber - natürlich - aber es ist als würden sie immer wieder vergessen/verdrängen das es ist wie es eben ist. Mein Dreijähriger sagt - Nuru darf nicht sterben und erwartet fest von mir das ich dem einen Riegel vorschiebe. Weil er dann weinen würde und so traurig ist.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wie haben eure Kinder reagiert? Wie habt ihr sie vorbereitet? Ein neuer Hund ist nicht drin - aus diversen Gründen.

Viele Grüße
Jambear