Hallo an alle
Liebe Heike, liebe Marta,

ihr habt mich mit euren Beiträgen tief berührt. Danke dafür. Es zeigt mir doch, dass ich nicht alleine so fühle.
Ich habe mal versucht, die Zeit nach Ebonys Tod zu reflektieren. Ich stelle fest, dass ich bis jetzt viele unterschiedliche Gefühlsphasen durchlaufen habe: Anfangs war es das "Nicht-Wahrhaben" und die Verleugnung seines Todes. Ich stand unter Schock und bewegte mich wie in Trance. Dann jedoch verspürte ich aufbrechende Gefühle. Ich spürte jetzt den Schmerz mit jeder Faser meines Körpers. Ich litt unter Gefühlsschwankungen und fing aus heiterem Himmel an zu weinen. Mein Körper war völlig aus dem Gleichgewicht. Ich haderte mit dem Schicksal. Ich glaube, das war die schlimmste Zeit. Im Moment bin ich in einer Phase der Neuorientierung. Ich kann mich wieder an etwas erfreuen. Zum Beispiel habe ich nach vielen Jahren wieder eine Flugreise gemacht. Ich hoffe und wünsche, dass ich bald zu einem neuen körperlichen und seelischen Gleichgewicht gelange und ich meinen Blick auf das richte, was ich jetzt in meinem Leben noch haben bzw. erleben kann.
Ich möchte meinen Beitrag mit einem für mich schönen Zitat beenden:

- Es ist Zeit, dass wir gehen. Ich um zu sterben und Ihr um weiter zu leben. - Sokrates