Zitat Zitat von Christian M
Ein Markt zu dem jeder freien Zugang hat, jeder jeden beliebigen Preis fordern oder bezahlen kann, keine uebergeordnete Stelle die Preise vorschreibt und es kein Kartell oder aehnliches gibt, welches eine marktbeherrschende Stellung hat, ist ein nicht-regulierter Markt. Auch wen sich einzelne Zuechter absprechen: eine Marktregulierung ist das noch lange nicht.
Ich denke, Regulation ist ein Prozess, der langsam beginnt. Und ich bezweifele, dass innerhalb eines Zuchtvereines jeder Züchter seinen Welpenpreis selbst bestimmen kann. Diese Zweifel sind kein Hirngespinst, sondern das Ergebnis so mancher Diskussion, die ich miterlebt habe.


Zitat Zitat von Christian M
Jetzt zum dritten Mal: Das Geld ist nicht mein Kriterium fuer die Auswahl von Welpenkaeufern. Aber ich versuche schon rauszubekommen, ob jemand wirtschaftlich in der Lage ist einen Hund zu halten und ausreichend zu versorgen. Es ist eine Voraussetzung von vielen, ueber die ich mir versuche ein Bild zu machen. Ich habe uebrigens nirgends geschrieben, dass das Bezahlen des Wepenpreises hierfuer Beweis genug ist...das ist deine Interpretation. Du kannst meine Aussage jetzt gern noch mal verdrehen, ist werde es nicht ein 4. Mal klarstellen.
Du wirst dich noch so lange wiederholen müssen, bis du verstehst, dass "vernünftig" und "adaequat" und "ausreichend" relative Kriterien sind. Du kannst nicht sagen, dass die wirtschaftliche Lage der Bewerber ein Kriterium ist, aber das Geld "ansonsten" keine Rolle spielt. Geld spielt eine Rolle.

Ich zitiere dich nochmals, ganz ohne Verdrehungen:

Zitat Zitat von Christian M
Nenn mich arrogant, aber jemand fuer den 1500 Euro ein Problem sind, sollte sich besser gar keinen Hund anschaffen. Bei einem Unfall oder chronischer Erkrankung kann das ganz schnell und vor allem unerwartet in Form von Tierarztkosten zusammen kommen. Was dann? Hund einschlaefern? Oma anpumpen? Ich finde das nicht sehr verantwortungsvoll.
Du betrachtest das Aufbringen des Welpenpreises sehr wohl als Indiz ("Beweis" habe ich nicht geschrieben).

Zitat Zitat von Christian M
Was mich interssieren wuerde, waere ein konstruktiver Vorschlag von deiner Seite, wie ein Absenken der Welpenpreise in der Realitaet aussehen sollte. Und was soll Hinterhofzuechter davon abhalten trotzdem die hohen Preise weiter zu nehmen, wenn das Angebot bei den dann "billigen" VDH Zuechtern nicht ausgeweitet wird.
Das würde voraussetzen, dass meine Fragen aus einem früheren Posting beantwortet werden. Wo sind die Punkte in der Kostenaufstellung, die den Rhodesian so teuer machen? Kann daran etwas verändert werden oder nicht?
Du gehst davon aus, dass so macher seriöse Züchter bei einer Preissenkung das Handtuch werfen würde, weil er nicht mehr kostendeckend arbeiten kann. Ich möchte sehen, ob es wirklich die Kostendeckung ist oder die Gewinnspanne, die zum Aufgeben bewegt.

Eine Preissenkung in Verbindung mit guter Öffentlichkeitsarbeit wäre meine Strategie.

Ute BB mit Ashanti, Bansai und Scotty. Baru begleitet uns auf der anderen Seite des Weges.