Hallo zusammen,habe ein ähnliches Problem mit meinem 11Monate alten Rüden. Seit dem 6ten Monat dreht er durch wenn er eine läufige Hündin riecht. Seit dem 6ten Monat kann ich draußen nicht vernünftig mit ihm trainieren, da er überhaupt nicht reagiert. Die Tierärzte (und ich habe mir mehrere Meinungen eingeholt) sagen mir, ich sollte den Stellenwert der Sexualität des Hundes nicht mit dem des Menschen vergleichen - sind also für eine Kastration - sogar ohne die eigentlich Problematik zu kennen. Ich persönlich wollte niiiiieee und nimmer über eine Kastration nachdenken müssen zumal ich selbst erlebe, dass für Sam manche kastrierte Rüden viel interessanter sind als Hündinnen. Die besteigt er nämlich auch und läuft denen hinterher.bisher muss ich sagen, dass er (auch wenn er nicht gehört hat und nicht sofort gekommen ist) noch nie wirklich in Gefahr war - aber was ist, wenn er es mal ist.Wie gesagt, ich finde es auch nicht richtig Rüden aus Bequemlichkeit kastrieren zu lassen (die Leute gibt es zu genüge) aber mittlerweile (und ich bin immer noch sicher, was den nu das richtige wäre) bin ich mit meinem Latein am Ende und ich bin nicht beguem.Ich versuche meinen Hund mit allem zu motivieren... habe Fisch, Fleisch..alles denkbare in meiner Tasche um ihn locken zu können... sobald er aber draußen ist und ich überhaupt die Gelegenheit habe ihn fürs herankommen zu belohnen, ist er so gestresst und aufgekratzt, dass er mir die besten Leckerchen ,bei denen er zu hause fast alles macht, vor die Füße spuckt. ungelogen!!!Ich bin mittlerweile bei einer Trainerin (animal learn prinzip) im Privatunterricht, weil SAm sich in Gegenwart von anderen Hunden nicht konzentrieren kann bis zu dem Punkt, dass er zähneklappernd und sabbernd an mir hochspringt und förmlich ausflippt, wenn ich ihn nicht zu den anderen Hunden lasse. Das kann es doch nicht sein...Meine Trainerin, die nur mit positiver Bestärkung arbeitet und auch eigentlich gegen Kastration ist war schockiert als sie Sams Verhalten beobachtet hat.er hat sich nach einer Begegnung mit einer "nichtläufigen HÜndin" eine Stunde vor Hecheln, jammern bis hin zum Anspringen nicht mehr einkriegen. Dann geht es weiter mit Appetitlosigkeit und Durchfall und jetzt frage ich mich allenernstes was ich machen soll.?!?!Besteht die Chance, dass es nach der Pubertät vergeht???Ich werde ohnehin noch 1,5 Jahre mindestens warten müssen, wenn ich mich denn letztendlich dafür entscheiden sollte.... was ich allerdings nicht glaube... aber ich wäre froh, wenn mir mal irgendwer die Hoffnung geben könnte, dass es beim eigenen Rüden auch so schlimm war aber es nach der Pubertät deutlich nachgelassen hat.Es ist übrigens bei einem bisher 38kg Rüden nicht ungefährlich, wenn er ne HÜndin auf der anderen Straßenseite sieht. habe mich auch schon einmal ordentlich auf die Schnauze gelegt.er wird ja noch was an Gewicht dazu bekommen.Also... gebt mir bitte auch mal einen Tipp, was ich in diesem Fall machen kann.Viele GrüßeAnja


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