Liebe Nele,
es tut mir sehr leid. Ich habe mich für Otto und für Euch gefreut, dass Ihr zusammengefunden habt und der Knuddelbär ist bei Euch ganz gewiss der glücklichste Hund der Welt. Auch jetzt, wo es ihm leider nicht gut geht. Ihr habt ihn in Euer Leben gelassen, ohne wenn und aber. Und ich glaube, dass es genau das ist, was gerade die Oldies so genau spüren: dass es nur um sie geht, um ihrer selbst Willen. Das macht es so innig und ehrlich und pur.
Wenn mein TA mir zu dieser OP geraten hätte, hätte ich mich auch dafür entschieden. Und ich hätte auch über ein Wägelchen nachgedacht, zumindest versucht, ob das eine Perspektive ist. Leider hatte das Schicksal keine Optionen
für Asali und Bweka vorgesehen.
Es beschäftigt mich immer noch, dass Bweka es ziemlich eilig hatte, ihrer Schwester zu folgen. Denkbar ist vieles.
Sie hat uns damals dann gezeigt, dass ihre Kraft zu Ende ging und wir haben es erkannt und akzeptiert. Ich denke,
bei Otto und Euch ist es ähnlich.
Mich tröstet ein wenig ein Zitat von Hermann Hesse, weil es die damalige Entwicklung so treffend in Worte fasst:
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist. Eine Last fallen lassen zu dürfen, die man lange getragen hat,
das ist eine tröstliche, eine wunderbare Sache.
Ich danke Dir und Deinem Mann, dass Ihr Euch für Otto entschieden habt, für alles, was Ihr für ihn getan habt und tut. Ihr versteht ihn.
Für die kommenden Tage wünsche ich Euch noch viele innige Momente mit Otto und viel Kraft.
Martina


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