Jeder Mensch ist anders. Ich erlebe hier Mütter, die mit einem Kind komplett überfordert sind, die anderen schaffen ihre 3 Kinder ohne Probleme. Man muss in sich hineinhorchen und sich eingestehen, zu welchem Typ Menschen man wirklich gehört.
Jeder Mensch ist anders. Ich erlebe hier Mütter, die mit einem Kind komplett überfordert sind, die anderen schaffen ihre 3 Kinder ohne Probleme. Man muss in sich hineinhorchen und sich eingestehen, zu welchem Typ Menschen man wirklich gehört.
"hineinhorchen" ^^
tschuldigung das ich dies ein bisschen belächle, aber diese Antwort ist mir schlicht zu oberflächlich. Man kann auch die Erziehung eines Kindes in keister Weise mit der Erziehung eines Hundes vergleichen. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Ein RR ist und bleibt für mich kein Einstiegshund. Abgesehen von der Mühe die sich viele Neueinsteiger geben, sollte man schlicht auch über eine gewisse Hunderfahrung verfügen. Selbstverständlich haben manche Menschen ein sog. "goldenes Händchen bei dem Umgang mit Tieren" ! Entweder hat man eine gute Beziehung zu Tieren oder man hat sie nicht. Für mich entwickelt sich gerade beim Rhodesian Ridgeback momentan eine regelrechte Modeerscheinung. Jeder meint , weil der Hund so toll aussieht , offensichtlich vom Fell her pflegeleicht ist, sich ohne weitere Erkenntnisse ein solches Tier zulegen zu müssen, um mit dem Trend der Zeit zu schwimmen.
also der RR wird auch mein erster hund (gut als 7jährige hatte ich einen dackelmix). Gut ich gehe (wenn es mir zeitlich reicht) jede woche zweimal mit den tierheim hunden spazieren, ist das jetzt hundeerfahrung? ich bin seit 12 jahren einfach verliebt in diese rasse, gehöre ich jetzt auch zu den "mitschwimmern"?
ich finde DEINE aussage sehr verallgemeinert!![]()
der Traum ist ausgeträumt .... FÜR´S ERSTE!
Sind am 08.12.07 Besitzer eines 14-monatigen Rüden geworden. (Mutter: Wolfshund-Doggen-Mix; Vater: Dobermann-Labrador-Mix)



Hi,
offensichtlich vom Fell her pflegeleicht "g"
Ich erzähle meinen Welpenkäufern immer : das Fell an sich ist pflegeleicht ,aaaber man hat Mühe die kurzen Haare aus den Polstern und der Kleidung zu entfernen. Also ,der Hund macht auch Arbeit.
LG
Gerda
Hallo Hilli,
ich glaube, bei der Entscheidung spielen viele Faktoren eine Rolle. Wir haben einen RR, der in unser Leben trat, als unsere 4 Kinder 2, 8, 10 und 15 Jahre alt waren.
Zuvor hat uns ein Boxer-Jagdhund-Mix 13 Jahre lang begleitet. Er kam zu uns, als unserer ältester Sohn 2 Jahre alt war. Die 3 folgenden Kids wurden in die Familie mit Hund hineingeboren.
Als es um die Frage ging, was als Zweithund in Frage kommt, wussten wir gar nichts von der Rasse der Ridgebacks. Wir hatten auch keine Bekannten, die einen RR haben und wussten nichts von einem Forum und dass man sich dort informieren kann. Wir suchten wochenlang im Internet welcher Hund von seinem Wesen wohl zu uns passen würde und stiessen irgendwann auf den RR. Seine Charakterbeschreibung hat uns überzeugt und nachdem wir uns dann einige "Originale" angesehen hatten, stand unser Entschluss fest.
Ich denke, unser Akono hatte es von daher leicht, dass schon immer
alle unsere Kinder Tiere jeglicher Art mit allergrößtem Respekt betrachtet haben. Für sie sind Tiere Wegbegleiter in ihrem Leben, deutliche Unterschiede sind immer wiederzuerkennen, wenn befreundete Kinder zu Besuch sind, die oftmals unsicher oder auch grob den Tieren gegenübertreten. Sie verstanden schon immer, dass man Tiere nicht in die Nase kneift oder am Schwanz zieht, auch dass man keinen Regenwurm zertritt oder Tiere sonstwie quält.
Sicher gab es auch bei uns Tränen, wenn Akono unvermeidbar als 9 Wochen alter Welpe mit seinen messerscharfen Zähnchen knabberte oder sich voller Begeisterung in die langen Haare unserer damals 8-jährigen Tochter hing. Aber die Kinder wussten auch, dass der Hund ein Baby ist, ihnen nicht gerne wehtut und man lieber weggehen sollte, wenn er zu wild wurde. Klar, mussten wir oftmals trösten und klar, waren auch wir hin und wieder an unseren Grenzen. Aber das weiss man, wenn man sich einen Welpen ins Haus holt. Auch, dass er viel viel Zeit in Anspruch nimmt, die einem dann persönlich fehlt. Zeit, die mit einem oder mehreren Kindern eh Mangelware ist.
Akono ist jetzt 18,5 Monate, er ist eine wahre Frohnatur, sehr zeitintensiv in seiner Erziehung aber auch absolut zärtlich und liebevoll mit den Kindern. Gerade haben wir die erste Rüpelphase (fast) überstanden, er hat bisher nie nach einem von uns geknurrt oder gar schlimmeres. Es ist aber sicherlich auch jeder RR anders, wir haben das große Glück, einen so souveränen Hund in unserer Familie zu haben. Nach fast 19 Monaten kann ich dir aus meiner Erfahrung sagen: Der RR ist schon eine Herausforderung - aber ich würde mich immer wieder dafür entscheiden.
Liebe Grüße
Nicole mit Akono und Diego
Da ist überhaupt nichts verallgemeinert, wenn Du das so empfindest hast Du offensichtlich meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Übrigens brauchst mich nicht zu fragen ob Du zu den "Mitschwimmern" zählst, denn die Frage beantwortest Du Dir am besten selbst. Ich hab drei RR hier im Wohnzimmer sitzen und denke ich weis von was ich erzähle !





Und Du glaubst, diese Tatsache qualifiziert Dich, Aussagen und Prognosen bezüglich des Verhaltens anderer Menschen zu formulieren?
Ich halte Generalisierungen in diesem Kontext für fehl am Platze. Es gibt jede Menge RR-Menschen, deren Einstiegshund ein RR war oder ist, und die ihre Sache ganz hervorragend machen. Genauso gut gibt es sogenannte Hundekenner, die "schon immer Hunde hatten", aber nicht einmal die Körpersprache eines Hundes interpretieren können und diesen nicht artgerecht halten. Auf dem Land treffe ich immer mal wieder auf ein Exemplar dieser Kategorie.
Entscheidend ist die Haltung eines Menschen - ist er bereit, sich ausreichend zu informieren, Zeit (und Geld) zu investieren, um mit seinem Hund - und zwar mit jedem Hund aufs NEUE! - zu wachsen und zu lernen? Das können durchaus Menschen leisten, die ihr Leben noch nie mit einem Hund geteilt haben.
Ich weiss ja nicht, wie Deine 3 RRs von ihrem Naturell her sind. Die RRs, die ich kenne, sind alle sehr eigene Charaktere. Was bei dem einen wuppt, tut es beim anderen noch lange nicht. Das gilt INNERHALB derselben Rasse, umso mehr möglicherweise in Hnblick auf andere Rassen. Letztlich ist jeder neue Hund immer auch in gewisser Weise ein Erstlingshund.
Ist der RR ein Familienhund?
Natürlich ist er das. Wenn die Voraussetzungen stimmen, wenn ausreichend Zeit, Geduld, Liebe für den Hund vorhanden sind. Er ist kein "Mitläufer", er braucht intensive Zuwendung in vielfältiger Form, und auch er braucht seinen ganz eigenen Raum innerhalb der Familie.
Ist der RR ein Hund für Jedermann?
Definitiv nicht. Ich habe den einen oder anderen Menschen von der Idee, sich einen RR zuzulegen, abgebracht, indem ich aus dem Nähkästchen geplaudert und dezidiert geschildert habe, wieviel Zeit, Kraft und Engagement die Entscheidung für einen solchen Hund bedeutet. Und dass es nur Sinn macht, sich für einen RR zu entscheiden, wenn man bereit ist, diese Konsequenzen mit Freude zu tragen. Darunter sind im übrigen auch Menschen, die bereits mit einigen anderen Hunden ihre Leben geteilt haben und nun mit einem RR liebäugelten.
Denn es kommt eben imho NICHT darauf an, ob der RR Einstiegshund ist oder nicht. Es kann erschreckend sein, wie wenig so mancher Mensch, der schon zig Hunde überlebt hat, tatsächlich von ihnen weiss.
Was zählt ist die Bereitschaft, mit diesem Hund so zu leben, wie er das braucht. Was im Einzelfall etwas jeweils völlig anderes bedeuten kann. Aber nicht funktioniert, wenn neben Job, Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen, anderen Hobbies oder den eigenen Ansprüchen an das Leben kein Raum für diesen Hund bleibt. DAS ist für mich das entscheidende Kriterium.
Liebe Grüsse
Sabine & Djambo
Geändert von SaBine (24.11.2007 um 10:34 Uhr)
Nordhummel
Djambos, BamBams & Nalos Menschin
Hallo
Ich aus meiner persönlichen Sicht halte diese Argumentation "kein Erstlingshund" für irrelevant. Mögen andere gern der Meinung sein. Wir hatten vorher zwar bereits einen Hund allerdings sind beide unvergleichbar. Da haben mir meine Vorkenntnisse garnix genutzt. Was bei dem einen leichter war, war bei dem anderen schwerer. Die Motivation für den Einen lies den Anderen auf Stur schalten. Jeder ach so Überzeugte von seiner Lieblingrasse wird der Meinung sein das Diese eine besondere Herrausforderung darstellt (lest in anderen Foren) und nicht jeder dafür gebacken ist dieses Kunststück zu vollbringen. Aus psycholigischer Sicht funktioniert diese Einschätzung faktisch mit jeder Form der Selbsteinschätzung wenn ein gewisser Eigenstolz zu Grunde liegt. Das ist auch nichts schlimmes oder Verwerfliches nur halt nicht sonderlich Bedeutsam, da die eigene Erfahrung in aller Regel von jedem selbst höher bewertet wird.
Ich glaube das so ziemlich jede Hundrasse ein gewisses Potential hat seinen Halter an den Rand des Wahnsinns zu treiben oder ihn in gewissen Aufgabenstellungen zu überfordern. Bei allem Erziehunganspruch leben wir Induvidien artenübergreifender Weise immer noch in erster Linie Nebeneinander und nur bedingt Miteinander, das wird spätestens dann bewusst wenn so manch grosses Erziehungsvorhaben scheitert. Angefangen bei Retrievern welche nicht ins Wasser wollen bis hin zu unsäglich faulen und Bewegungsarmen Ridgebacks. Betrachten wir uns selbst, kann man wohl die Bandbreite der Möglichkeiten erahnen zusätzlich variiert duch soziales Umfeld / Vorgeschichte etc. wird die Sache erst richtig interessant.
Meine Erfahrung des Ersten Hundes haben mir vor allem gewisse Ängste an mir selbst genommen und meinem zweiten Hund einen gewissen Vorteil von Gelassenheit seines Besitzers zu Teil werden lassen. Ansonsten hoffe ich der Nächste wird gaaaanz anders, als Herausforderung und interessant für mich selbst etwas mehr zu Erfahren.
Viel Erfolg
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