Das sehe ich anders. Man kann auch mit Hund und Freunden Essen und Kaffee trinken gehen. Man sucht die Lokalität dann wahrscheinlich nach anderen Gesichtspunkten aus. Die Qualität des Essens rückt etwas in den Hintergrund, hauptsache der Hund liegt bequem und zugfrei.
Vor zwei Jahren bin ich mit einer Freundin für zweieinhalb Wochen nach Hawaii geflogen. Mein Freund passte in der Zeit auf die Hunde auf. Und nach drei Tagen wäre ich am liebsten in einen Flieger gestiegen und nach hause geflogen, denn bei jeder sich bietenden Gelegenheit habe ich daran gedacht, wie toll es wäre, jetzt alle bei mir zu haben. ;) Das war der erste und letzte Urlaub, den ich ohne Hund bestritten habe und das liegt weniger daran, dass ich das nicht könnte, sondern schlichtweg nicht noch einmal möchte.
Möglicherweise ist es einfach eine Frage der Definition. Verzicht heißt für mich, dass ich Dinge, die ich gerne machen möchte, nicht mehr machen kann. Ein Hund bedeutet für mich dann eher das Weglassen von überflüssigem Schnickschnack denn Verzicht.
Wenn ich mir nach der Hundeanschaffung so gar nichts mehr leisten könnte, würde ich heute davon absehen. Denn wenn der Hund krank wird, hilft nun einmal nur Geld, um die Behandlung bezahlen zu können.
Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen. Wenn nicht, macht das nichts. Vom Grundsatz her liebt jeder seinen Hund. Darin sind wir uns einig und dann belassen wir es einfach dabei.
Das macht wohl einen begeisterten Hundebesitzer aus
Viele Grüße,
Stefanie mit BamBam


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