Hi,
Probleme mit "Nothunden" sind nicht das Thema dieses Threads und auch nicht der Anstoß für ihn, sondern Bisse eines Hundes, der als Welpe in eine Familie kam und den Halter mit 4 Jahren beim ins Auto heben dreimal biss.
Es sollte jedem klar sein, dass ein Vergleich zwischen einem in einer Familie aufgewachsenen und halbwegs richtig gehaltenen und erzogenen Hund in keiner Weise mit einem "Nothund" vergleichbar ist.
Wer sich einen "Nothund" holt und dessen (wahre) Geschichte nicht kennt, geht sicher ein fast unkalkulierbares Risiko ein. Hierfür muss jeder, der sich darauf einläßt bewundert werden. Die Tatsache, dass es diese Menschen zumeist schaffen, aus solchen Hunden wieder normale in unserer Gesellschaft führbare Hunde zu machen, ist ebenso zu bewundern. Keiner, der so etwas noch nicht gemacht hat, kann wohl erahnen, wie viel Kraft und Ausdauer und Liebe dazu nötig ist, solche Hunde "umzuerziehen".
Bisher habe ich hier noch nicht gelesen, dass jemand, der einen schwierigen Nothund aufnahm, diesen dann einschläfern ließ, weil er unverbesserlich gewesen ist. Sollte das einmal der Fall gewesen sein, bitte ich um entsprechende Posts.
Ist das aber nicht der Fall gewesen, zeigt sich doch, dass jeder -noch so schwierige- Hund eine zweite Chance verdient hat -und zwar nicht, um nochmals und tiefer zuzubeissen (eine Kommentierung dieses für mich nur dummen und ironischen Spruchs versage ich mir).
Und nochmals: Leute die mehr Ahnung davon haben als ich und wahrscheinlich auch die meisten Klug*******r hier, so z. B. die Trainerin, in deren Hundeschule ich mit Ayubu gehe, die auch Sachverständige für genau solche Fälle ist, sagen, dass es keine Beißunfälle aus heiterem Himmel gibt. Da ich ihr das abnehme, bin ich weiterhin der Meinung, dass ein Hund, der gebissen hat, nicht ohne mindestens ein Gutachten eines SV und der Diagnose mindestens eines TA eingeschläfert wird.
Wenn Gerd meint, alle drei Gewalten "spielen" zu wollen und zu dürfen, ist das seine Sache. Mit irgendeiner Form von Kompetenz im Umgang mit seinen Hunden hat das für mich jedoch nichts zu tun! Man kann nur hoffen, dass Leute wie er nicht in die Situation kommen, dass einer ihrer Hunde so aus der Reihe tanzt. Ich finde solche Aussagen zum ******, denn wegen solchen und ähnlichen Ansichten sind in anderen Ländern die Tötungsstationen voll. Die menschliche Parallelle zu ziehen versage ich mir in diesem Fall, sonst kotzt es mich nur noch mehr an.
Frank


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