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  1. #1
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Berk82
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    Standard AW: RR - keinesfalls für "Anfänger"??

    Grundsätzlich stimme ich Pro (ja wir werden langsam Kumpels ;-) ) zu. Man kann es bei keinem Hund ausschließen und meiner Meinung nach sollte man auch NIE einen großen Hund (bei nem kleinen ist es schon gefährlich) unbeaufsichtigt mit einem Kind alleine lassen. Maximal würde ich den Hund zusammen mit der Kleinen in der Stube lassen, wenn ich im Nebenraum sitze, aber nicht mehr. Hunde bleiben auch bei der besten Erziehung Hund und werden keine Maschinen. Das Risiko ist einfach zu groß...

    Dies gilt aber für ALLE Hunderassen!

    Welpen neigen oft zu forschen und unkontrollierten Beisserein unterm Spielen, die sie zwar nicht böse meinen, welche aber schmerzhaft sind durch die kleinen spitzen Zähnchen. Als Erwachsener kann man da leichter reagieren wie ein Kind, da der Hund auch merkt, dass das Kind das schwächste Familienmitglied mit der geringsten Autorität ist. Daran muss man arbeiten und wir haben das ganz gut hinbekommen und haben jetzt keinerlei Probleme mehr.
    Wenn der Welpe beim Spielen zu doll gemacht hat und er von unserer Kleinen die Hand mit dem Spielzeug verwechselt hat, dann hat sie den "Schnauzgriff" angewandt und das Spiel unterbrochen. Somit hat sie dem Welpen gezeigt, dass sein Verhalten nicht richtig war. Die Folge war, dass der Welpe erstmal doof geguckt hat. Nach kurzer Zeit wurde wieder weitergespielt und der Vorgang gegebenenfalls wiederholt.
    Ausserdem haben wir an der Autorität gearbeitet, nicht wie Pro vielleicht denkt mit "Gewalt", nein mit Kommandos, die ihm das Kind gab, welche der Hund dann ausführte und somit merkte "Die hat mir was zu sagen. Die gibt mir Kommandos, für die sie mich belohnt. Die akzeptiere ich." Weiter haben wir Leinenführungstraining gemacht, wo unsere Kleine den Hund an der Leine geführt hat. Man sah wie es von Tag zu Tag besser wurde und irgendwann hat es von einem auf den anderen Tag geklappt. Die Beisserein hörten auf, wenn dann wars nur noch ein vorsichtiges knabbern kombiniert mit lecken, sie hörte auf ihre Kommandos und ging super an der Leine. Sie hat das Kind als Familien-/Rudelmitglied welches dem Tier höher gestellt ist akzeptiert und geht auch dementsprechend mit ihr um. Allerdings schließt diese Tatsache nicht den ersten Abschnitt aus und wir würden die Kleine niemals unbeaufsichtigt mit dem Hund alleine lassen, obwohl wir ihr diesbezüglich voll und ganz vertrauen.
    Geändert von Berk82 (12.06.2009 um 11:02 Uhr)

  2. #2
    Pro-Hund
    Gast

    Standard AW: RR - keinesfalls für "Anfänger"??

    Zitat Zitat von Berk82 Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich stimme ich Pro (ja wir werden langsam Kumpels ;-) ) zu. Man kann es bei keinem Hund ausschließen und meiner Meinung nach sollte man auch NIE einen großen Hund (bei nem kleinen ist es schon gefährlich) unbeaufsichtigt mit einem Kind alleine lassen. Maximal würde ich den Hund zusammen mit der Kleinen in der Stube lassen, wenn ich im Nebenraum sitze, aber nicht mehr. Hunde bleiben auch bei der besten Erziehung Hund und werden keine Maschinen. Das Risiko ist einfach zu groß...

    Dies gilt aber für ALLE Hunderassen!

    Welpen neigen oft zu forschen und unkontrollierten Beisserein unterm Spielen, die sie zwar nicht böse meinen, welche aber schmerzhaft sind durch die kleinen spitzen Zähnchen. Als Erwachsener kann man da leichter reagieren wie ein Kind, da der Hund auch merkt, dass das Kind das schwächste Familienmitglied mit der geringsten Autorität ist. Daran muss man arbeiten und wir haben das ganz gut hinbekommen und haben jetzt keinerlei Probleme mehr.
    Wenn der Welpe beim Spielen zu doll gemacht hat und er von unserer Kleinen die Hand mit dem Spielzeug verwechselt hat, dann hat sie den "Schnauzgriff" angewandt und das Spiel unterbrochen. Somit hat sie dem Welpen gezeigt, dass sein Verhalten nicht richtig war. Die Folge war, dass der Welpe erstmal doof geguckt hat. Nach kurzer Zeit wurde wieder weitergespielt und der Vorgang gegebenenfalls wiederholt.
    Ausserdem haben wir an der Autorität gearbeitet, nicht wie Pro vielleicht denkt mit "Gewalt", nein mit Kommandos, die ihm das Kind gab, welche der Hund dann ausführte und somit merkte "Die hat mir was zu sagen. Die gibt mir Kommandos, für die sie mich belohnt. Die akzeptiere ich." Weiter haben wir Leinenführungstraining gemacht, wo unsere Kleine den Hund an der Leine geführt hat. Man sah wie es von Tag zu Tag besser wurde und irgendwann hat es von einem auf den anderen Tag geklappt. Die Beisserein hörten auf, wenn dann wars nur noch ein vorsichtiges knabbern kombiniert mit lecken, sie hörte auf ihre Kommandos und ging super an der Leine. Sie hat das Kind als Familien-/Rudelmitglied welches dem Tier höher gestellt ist akzeptiert und geht auch dementsprechend mit ihr um. Allerdings schließt diese Tatsache nicht den ersten Abschnitt aus und wir würden die Kleine niemals unbeaufsichtigt mit dem Hund alleine lassen, obwohl wir ihr diesbezüglich voll und ganz vertrauen.
    Grundsätzlich kann ich nur ausdrücklich davor warnen ein Kind Bestrafungen am Hund durchführen zu lassen. Erzeihungstechnisch haben Kinder an Hunden NICHTS verloren.
    Nennt man Risikominimierung. Der Hund kann auch anders lernen das Kind zu repsektieren und zu achten.

  3. #3
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    Standard AW: RR - keinesfalls für "Anfänger"??

    Ok, dann gib mir mal eine Alternative zu folgendem Verhalten:

    Der Welpe rennt dem Kind hinterher, er will spielen, das Kind spielt mit ihm so lange bis der Welpe zu doll macht. Danach stellt sie das Spiel ein, was der Hund aber nicht akzeptieren will und springt weiter an ihr umher, zwickt ihr vielleicht sogar noch in die Zehen und lässt sich überhaupt nicht davon beirren, dass sie das Spiel eigentlich schon eingestellt hat.
    Nun gibt es die Möglichkeit dass wir den Welpen rufen und die Aufmerksamkeit auf uns ziehen, damit er aufhört bei der Kleinen rumzuspringen. Er kommt auch und wir spielen mit ihm, bis er zu doll macht und stellen dann das Spiel ein. Was wird er wohl als nächstes machen? Ja er rennt wieder zur Kleinen hin um dort weiterzuspielen. Und so geht es immer weiter. Er spielt wilde sau und merkt nicht, dass es nicht in Ordnung ist, weil wenn einer aufhört, dann geht er halt zum Nächsten. Ich denke in solchen Situationen muss auch das Kind (kommt wohl auch aufs Alter drauf an. Unsere war zu der Zeit 7 Jahre alt) dem Hund klarmachen, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist und dafür halte ich den "Schnauzgriff" für optimal. Es ist keine Quälerei, der Hund wird kontrolliert gerügt und die Erfolgswirkung war bei uns 100%. Ich hab es als Kind selber schon so gezeigt bekommen und es hat auch immer funktioniert. Sei es bei den Eltern, bei Oma, Opa, Tante und Bekannten. Die hatte auch alle sammt große Hunde (Griffon, Dt. Kurzhaar, Dt. Drahthaar etc.) und es hat bei allen funktioniert. Die Hunde waren und sind bis zu ihrem Lebensende immer brave Hunde ohne irgendwelche Auffälligkeiten geworden und auch geblieben, was mich auch von der Richtigkeit dieser Erziehung überzeugt.

    Aber bitte sag mir doch mal deine Alternative, würde mich interessieren.

  4. #4
    Pro-Hund
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    Standard AW: RR - keinesfalls für "Anfänger"??

    Zitat Zitat von Berk82 Beitrag anzeigen
    Ok, dann gib mir mal eine Alternative zu folgendem Verhalten:

    Der Welpe rennt dem Kind hinterher, er will spielen, das Kind spielt mit ihm so lange bis der Welpe zu doll macht. Danach stellt sie das Spiel ein, was der Hund aber nicht akzeptieren will
    Eltern schreiten ein. Fertig.

    Für die Ausbildung des Hundes ist ein Erwachsener verantwortlich. Erst recht kein 7 jähriges Kind.

  5. #5
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    Standard AW: RR - keinesfalls für "Anfänger"??

    Hab ich ja auch geschrieben, aber wie sieht das Einschreiten der Eltern aus. Beschreib doch mal...

  6. #6
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    Standard AW: RR - keinesfalls für "Anfänger"??

    Zitat Zitat von Berk82 Beitrag anzeigen
    Ok, dann gib mir mal eine Alternative zu folgendem Verhalten:

    Der Welpe rennt dem Kind hinterher, er will spielen, das Kind spielt mit ihm so lange bis der Welpe zu doll macht. Danach stellt sie das Spiel ein, was der Hund aber nicht akzeptieren will und springt weiter an ihr umher, zwickt ihr vielleicht sogar noch in die Zehen und lässt sich überhaupt nicht davon beirren, dass sie das Spiel eigentlich schon eingestellt hat.
    Nun gibt es die Möglichkeit dass wir den Welpen rufen und die Aufmerksamkeit auf uns ziehen, damit er aufhört bei der Kleinen rumzuspringen. Er kommt auch und wir spielen mit ihm, bis er zu doll macht und stellen dann das Spiel ein. Was wird er wohl als nächstes machen? Ja er rennt wieder zur Kleinen hin um dort weiterzuspielen. Und so geht es immer weiter. Er spielt wilde sau und merkt nicht, dass es nicht in Ordnung ist, weil wenn einer aufhört, dann geht er halt zum Nächsten. Ich denke in solchen Situationen muss auch das Kind (kommt wohl auch aufs Alter drauf an. Unsere war zu der Zeit 7 Jahre alt) dem Hund klarmachen, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist und dafür halte ich den "Schnauzgriff" für optimal. Es ist keine Quälerei, der Hund wird kontrolliert gerügt und die Erfolgswirkung war bei uns 100%. Ich hab es als Kind selber schon so gezeigt bekommen und es hat auch immer funktioniert. Sei es bei den Eltern, bei Oma, Opa, Tante und Bekannten. Die hatte auch alle sammt große Hunde (Griffon, Dt. Kurzhaar, Dt. Drahthaar etc.) und es hat bei allen funktioniert. Die Hunde waren und sind bis zu ihrem Lebensende immer brave Hunde ohne irgendwelche Auffälligkeiten geworden und auch geblieben, was mich auch von der Richtigkeit dieser Erziehung überzeugt.

    Aber bitte sag mir doch mal deine Alternative, würde mich interessieren.




    Man sollte rechtzeitig eingreifen! In so einer Situation würde ich zu meinem Kind sagen es solle still stehen bleiben damit der Hund aufhört zu spielen und im gleichen moment gehe ich auf den Hund zu und sag das er Platz machen soll. Ich würde ihn aber nicht ablenken und mit ihm spielen damit er bei meinem Kind nicht mehr weiter rumspringt! Das wäre in meinen Augen doch eine Belohung für den Hund. Und von einem Schnauzengriff halte ich gar nichts!!! Das ist keine Erziehung des Hundes! Da kannste den Hund auch sofort mit einer Zeitung hauen!

  7. #7
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    Standard AW: RR - keinesfalls für "Anfänger"??

    hallo,

    wir haben es so gemacht: die kinder - nie allein mit dem hund/welpen - haben laut nein gesagt und haben ohne weiteren kommentar den raum verlassen. sonst nichts, sie hat relativ schnell gelernt, dass der spass ein ende hat, wenn sie kneift oder mit ihren hasenzähnchen beisst.

    den kindern haben wir allerdings auch erklärt, dass sie noch garnicht versteht, dass sie ihnen wehtut, (meine kinder waren schon mal schwer beleidigt weil sie das noch nicht unterscheiden konnten).

    gruss, bettina

  8. #8
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    Zitat Zitat von phoenixx Beitrag anzeigen
    In so einer Situation würde ich zu meinem Kind sagen es solle still stehen bleiben damit der Hund aufhört zu spielen und im gleichen moment gehe ich auf den Hund zu und sag das er Platz machen soll.
    Naja alles schön und gut aber unser Hund hätte in den ersten Wochen alles andere als "Platz" gemacht wenn er wilde sau spielt. Ganz davon abgesehen hat er diesen Befehl noch gar nicht gekannt. Laut NEIN sagen habe ich vergessen, das haben wir auch gemacht...

    Jetzt sag mir bitte mal ein absolut haltbares Argument, welches ich auch verstehe, wieso Schnauzgriff "keine Erziehung des Hundes" ist. Sowas leuchtet mir nicht ein. Wie erwähnt wurden alle Hunde mit denen ich bisher zu tun hatte so erzogen und ausnahmslos alle sind somit die bravsten und artigsten Hunde geworden.
    Auch bei unserer RR-Hündin hat das perfekt funktioniert. Wie kann mir also jemand ernsthaft sagen dass diese Erziehungsmethode "falsch" ist, wenn ich doch so das erreicht habe was ich wollte und sich diese Methode auch schon mehrfach bewährt hat???

  9. #9
    Pro-Hund
    Gast

    Standard AW: RR - keinesfalls für "Anfänger"??

    Zitat Zitat von Berk82 Beitrag anzeigen
    Naja alles schön und gut aber unser Hund hätte in den ersten Wochen alles andere als "Platz" gemacht wenn er wilde sau spielt. Ganz davon abgesehen hat er diesen Befehl noch gar nicht gekannt. Laut NEIN sagen habe ich vergessen, das haben wir auch gemacht...

    Jetzt sag mir bitte mal ein absolut haltbares Argument, welches ich auch verstehe, wieso Schnauzgriff "keine Erziehung des Hundes" ist. Sowas leuchtet mir nicht ein. Wie erwähnt wurden alle Hunde mit denen ich bisher zu tun hatte so erzogen und ausnahmslos alle sind somit die bravsten und artigsten Hunde geworden.
    Auch bei unserer RR-Hündin hat das perfekt funktioniert. Wie kann mir also jemand ernsthaft sagen dass diese Erziehungsmethode "falsch" ist, wenn ich doch so das erreicht habe was ich wollte und sich diese Methode auch schon mehrfach bewährt hat???
    Das behauptet auch niemand - aber es geht eben auch ohne Gewalt. Und jetzt erzähl mir nicht das Du einem Welpen oder auch erwachsenen Hund nicht intellektuell überlegen bist und deshalb zu solchen Methoden greifst.

  10. #10
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Berk82
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    Standard AW: RR - keinesfalls für "Anfänger"??

    Selbstverständlich geht es ohne Gewalt. Die Frage ist nur, wo fängt Gewalt an und wo hört sie auf. Ist meiner Meinung nach ne Interpretationssache und ich zähle Schnauzgriff nicht als Gewalthandlungen gegenüber dem Hund.

    1. Vertrauensverlust
    2. negative Verknüpfung (z.B. Kind)
    3. kein Lerneffekt, da kein Alternativverhalten angeboten wird
    zu 1: nur wenn ausschließlich gestraft wird. bei angebrachtem ausgeglichenem Loben und Strafen nicht. Ausser er hat eine Wesensschwäche...
    zu 2: kann sein, hängt sicherlich vom Hundewesen ab. Mir ist sowas nicht bekannt... Wenn der Hund keine Wesensschwäche hat würde ich das ausschließen.
    zu 3: Lerneffekt 100%, da die Alternative das Spielen und Loben ist
    Geändert von Berk82 (12.06.2009 um 13:35 Uhr)


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