Wenn ich persönlich im 1. Stock oder höher (ohne Aufzug) wohnen würde hätte ich keinen großen Hund. Ich halte das für vernünftig.
Daani, du persönlich ja... ich schrieb oben auch was von mir persönlich. Meinungen und Lebenshaltungen sind generell etwas persönliches.

Du gehst allerdings automatisch vom worst case aus. Nachdenken schadet nicht, da geb ich dir recht. Es schadet auch überhaupt nicht, über Eventualitäten im Vorfeld nachzudenken. Aber nur weil irgendwann vielleicht irgendwie irgendetwas in ferner Zukunft passieren könnte - in der fernen Zukunft, in der sich meine Lebensumstände komplett verändert haben könnten - etwas NICHT zu tun, dass man sich sehr wünscht - da fällt mir gar kein passendes Wort dafür ein. Unflexibles Denken, mit dem man sich selber Chancen nimmt.

Klar kann bzw. soll der Hund mindestens 10 Jahre leben. Ist ein Umzug automatisch verboten, wenn man sich einen Hund anschafft? Du impliziertst doch, dass man wirklich mindestens das ganze Hundeleben auch in genau der Wohnung wohnen bleibt. Muss man aber nicht...

Btw: Mit dem vernünftigen Denken sollte ich meinen Hund auch nicht von der Leine lassen - im Freilauf liegen noch viel ärgere Tücken als in Treppen - manchmal so gar nicht vorhersehbar.

Ich meine das nicht böse, aber deinen erhobenen Moralfinger der hochgelobten Vernunft finde ich vor allem vor Katharinas Hintergrund nicht in Ordnung.

Liebe Grüße

Susanne