Ich hab soviele Leute im Tierheim kommen und gehen sehen.
Kamen ohne Hund, gingen mit und brachten ihn am nächsten Tag wieder.
Oder auch nicht, weils kurioserweise doch klappte.
Malida, ihr helft dem Hund ja auch schon, wenn Ihr regelmäßig hingeht und ihn ausführt.
Man lernt sich kennen, natürlich nicht so wie zuhause, aber man lernt sich kennen.
Ich hab damals Dutzende von Hunden ausgeführt. Das waren tolle Lehrstunden.
Für mich mit die wichtigste Zeit meines Lebens.
Keiner weiß was einen erwartet.
Ich hab mal in meinem jugendlichen Leichtsinn einen Staff-Labbi-Mix zu mir geholt, der aus sehr schlechter Haltung kam.
Ich hab ihn lang ausgeführt und wir haben uns perfekt verstanden.
Dann war er bei mir und hat mich am 2. Tag an die Wand gestellt. Ich hatte Schiss bis an die Krawatte und ihn zurück gebracht.
Dann bekam er ein echt beschissenes Zuhause und ich mach mir heute noch Vorwürfe.
Aber ich war zu unerfahren.
Was ich sagen will...es ist schwer...sie tun einem leid.. man weiß nicht was kommt... man weiß nicht, ob man es schafft.
Alle Eventualitäten wird man nie abschätzen können.
Ich finde Euren Ansatz gut. Wenn Ihr es nicht seid könnt Ihr ihm wenigstens die nächste Zeit verbessern. Gute Leute für ihn mit suchen.
Ihn bei RR in Not platzieren.
Ich hab letztendlich den tollsten Hund der Welt bekommen.
Ich war auf das was mich erwartet hat nicht vorbereitet.
Und bin immer noch oft total am Ende. (wegen seiner Krankengeschichte, das Verhalten macht alles wieder wett)
Raten kann Euch da letztendlich keiner was.
Sorry, fürs Lamentieren, aber ich erinner mich an so viel.
Ich drücke alle Daumen für Stanley.
LG Regine


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