Hallo Marcus und Daniela,
ich finde es immer bewundernswert, wenn so vernünftige Entscheidungen getroffen werden. Ganz ehrlich. Und ich habe lange noch überlegt, ob ich noch etwas schreiben soll, da ich eine Romantikerin bin, unsere RR-Hündin erst 11 Monate alt ist und ich keine langjährige Hundeerfahrung aufweisen kann - somit nicht wirklich kompetent in Sachen "Ratschläge" (falls man das so nennen kann).
Trotzdem wollte ich meine Gedanken los werden: auf einem Seminar hat mal ein Couch gesagt "man kann so gut wie alles erreichen, wenn man bereit dazu ist, die Konsequenzen zu tragen".
Unsere "Omi" ist 68 Jahre und zur Zeit unsere Sitterin. Sie ist auch von der Knuddel-Fraktion, aber sie hat sehr schnell gelernt, dass man fremde Hunde nicht einfach abknutscht. Bei Joy kann sie es tun, weil sie sich natürlich seit Welpenalter an kennen. Also, das kann man, denke ich, vermitteln. Mein Vater und seine Frau haben mit Hunden so gar nichts am Hut und unsere meisten Freunde keine Erfahrung. Wir sagen dann immer: Hund einfach in Ruhe lassen und quasi ignorieren. Wenn sie kommt, kann man streicheln, wenn man möchte.
Meine Nichten und Neffen (im Alter von 3 - 13) sind was problematisch, weil sie halt quietschen, wegrennen etc. wenn Joy kommt. Letztens beim Familiengrillen sind wir voher mit Joy spazieren gegangen und sie kam dann für die Zeit an die Leine. Die Kinder haben die eindeutige Order bekommen, sich nicht um den Hund zu kümmern. Ging dann auch gut.
Mit anderen Kindern ist es unproblematischer, weil die sich entweder nicht um den Hund kümmern oder einfach ruhig stehen bleiben. Natürlich immer alles unter Aufsicht und zur Not kommt sie mal an die Leine, auch im Haus. Das klappt schon immer besser.
Natürlich haben wir Joy von Welpe an, aber eben auch keine Kinder im Haus, so dass wir auch jedes Mal gespannt sind, wie sie sich gegenüber Kindern verhält. (klingt ein bißchen wie Kind-Hund-Versuch, aber wir sind da schon sehr vorsichtig und agieren vorrausschauend, damit wirklich nichts passiert)
Mit einem guten Trainer kann es schon funktionieren, denke ich. Nur müsst Ihr natürlich auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Sprich, die Zeit, Geld und eventuell ein paar "einsame" Stunden in Kauf bzw. in die Hand zu nehmen. Was mich angeht: auf meinen Hund möchte ich so schnell nicht mehr verzichten
Zum Thema Betreuung: vielleicht gibts bei Euch eine Hundetagesstätte oder so was ähnliches. Wir haben hier für den Notfall eine in der Nähe (unser Plan B).
Ich bin halt wie schon gesagt, Romantikerin und hoffe auf ein gutes Ende. Kann aber natürlich nicht in Euer Leben sehen (z.B. ob der Kinderwunsch besteht, finanzielle Ressourcen usw.).
Auf jeden Fall fand ich die Fotos toll und es sah so richtig ausNehmt Euch nur Zeit, aber das werdet Ihr ja. Und die Besuche von Stanely tun ihm sicherlich auch gut und irgendwann kommt der Tag, wo die Entscheidung glasklar vor Euch steht, sprich Bauch und Kopf in Einklang sind. (es schien mir einfach so, dass es noch nicht ganz so ist, und dass das Herz noch in eine andere Richtung zieht, als der Kopf es möchte).
Alles Gute für Euch und nichts für Ungut
Silke


LinkBack URL
Über LinkBacks



Nehmt Euch nur Zeit, aber das werdet Ihr ja. Und die Besuche von Stanely tun ihm sicherlich auch gut und irgendwann kommt der Tag, wo die Entscheidung glasklar vor Euch steht, sprich Bauch und Kopf in Einklang sind. (es schien mir einfach so, dass es noch nicht ganz so ist, und dass das Herz noch in eine andere Richtung zieht, als der Kopf es möchte).

Lesezeichen