Woher kommt denn die Zahl? Also das 1:6? Über nicht-VDH Hunde gibt's ja eher keine Statistiken...
Dein Rechenbeispiel, Mathuni, ist erschreckend... arme Hunde.
Woher kommt denn die Zahl? Also das 1:6? Über nicht-VDH Hunde gibt's ja eher keine Statistiken...
Dein Rechenbeispiel, Mathuni, ist erschreckend... arme Hunde.
Och Susanne...
Ich war letztens in Dortmund. VDH-Messe plus Ausstellung.
NUR in der Klasse für Junghunde waren allein 26 Hündinnen.
Und keiner der Besitzer trug sich mit dem Gedanken, NUR auszustellen, um mal zu gucken, wie toll der eigene Hund ist.
Nö, es handelte sich um potentielle Züchter.
Man sprach sogar von einer regelrechten "Hündinnenschwemme", weil so viele Leute mit einer Hündin gerne einen Wurf hätten.
Rüden waren, glaub`, 11 vertreten.
LG, Suse




Ich kann mich speziell beim RR des Eindrucks nicht erwehren, dass sehr viele Hündinnenbesitzer unbedingt meinen in´s Zuchtgeschehen eintreten zu müssen.
Viele sind auch ganz bestimmt mit viel Enthusiasmus dabei, aber trotzdem finde ich nicht jeder, der ne nette Hündin hat, ist auch zum Züchter berufen...
Hoffentlich finden sich in Zukunft auch genug geeignete Halter für die vielen süßen Welpen.
Berit
Selbst wenn jemand eine absolute Jahrhunderthündin hat, heißt das ja auch noch nicht, dass er zum Züchter berufen ist... woher soll Neuzüchter nun wissen, welcher Rüde die vielversprechendsten Welpen mit der Hündin bringen würde?
Trust is earned. We can`t just hand it over.
"Wissen" tut das keiner - am Ende ist und bleibt es Natur.
Du kannst aber recherchieren. Nach Merkmalen des Rüden - wo diese herkommen (von dessen Mutter oder Vater...oder hinterliegenden Generationen)
oder was er selbst weitergibt (wenn er bereits Nachzuchten mit anderen Hündinnen hatte) - dazu musst du natürlich auch seine anderen Zuchtpartner "erforschen"
...was seine Geschwister weitergegegeben haben...Halbgeschwister... jeweils immer mit Analyse der verwendeten Zuchtpartner.
das selbe bei deiner Hündin.
Und nach und nach setzt sich vielleicht ein Puzzle zusammen...dass dir bei der Entscheidung hilft, ob die Verpaarung erfolgsversprechend sein könnte - und die Chance besteht, dass beide Partner bestimmte positive Dinge weitergeben und eventuell der eine die Schwächen des anderen ausgleichen könnte. Und welche negativen Dinge man riskiert (keine Wirkung ohne Nebenwirkung)
Man kann schon Vorarbeit leisten - einfacher ist es bei Rassen, die mehr auf Linie ziehen. Da sind die Ergebnisse mitunter wesentlich besser "berechenbar".
LG Kerstin
deswegen hat sich eine Freundin gerade dagegen entschlossen mit ihrer - wirklich korrekten und guten Hündin, aus gutem Hause - zu züchten: nicht genug gute(!) potenzielle "Abnehmer" für die Welpen. Loswerden würd sie die Kleinen bestimmt, sogar zu einem guten Preis, aber eben nicht unbedingt in passende Hände.
Und das finde ich unheimlich verantwortungsvoll!
Gerade als Neu-Züchter, der noch wenig Kontakte und generell wenig vorzuweisen hat, hat man es wohl schwerer gute Welpeneltern zu finden. Im Zweifelsfall also lieber keinen Wurf ziehen.
Ich habe das Gefühl, dass gerade Neuzüchter diesen Schritt oft nicht sorgfältig genug gehen. Meist zieht man einen Wurf und will selbst einen Welpen behalten. Für 2-3 andere Welpen hat man vielleicht schon gesicherte, gute Hände. Aber was ist mit dem Rest? Was, wenn ich zwar Abnehmer für x Hündinnen hätte, aber nur x Rüden fallen usw.
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Lesezeichen