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Thema: Wann mit der Züchtersuche beginnen?

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  1. #1
    mit Hund :)
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    Avatar von Kaethu
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    Standard AW: Wann mit der Züchtersuche beginnen?

    Habt ihr euch schon mal einen Züchter angeschaut, wo ihr eigentlich schon wusstet, dass er auf der "No-Go-Liste" ist?
    NoGo heisst nicht, dass sie eine schreckliche Züchterin sein muss, sondern einfach anhand der Infos auf der Webseite entspricht sie nicht dem, was ich mir vorstelle!

    Es gibt im RRCS eine Züchterin, die hat gerade Welpen. Eigentlich eben eine Züchterin, da war ich mir relativ schnell sicher, dass sie nicht meinen "Anforderungen" entspricht.

    Jetzt bin ich mir dennoch am überlegen, ob ich mal vorbeigehen soll...

    Gründe:
    - mit 1h Weg ist sie relativ nah bei mir
    - Welpengucken
    - Ich kann mir ein richtiges Bild von ihr machen (Bestätigt sich meine Meinung oder habe ich ein falsches Bild?)
    - und ich habe eine Zucht als "Vergleichspunkt" mehr
    (im Sinn von je mehr Zuchten ich sehe, desto genauer weiss ich dann, worauf ich achten muss / will)


    edit:
    andererseits sage ich mir, ich sollte meine Zeit "besser" nutzen und eher die Züchter besuchen, die in Frage kämen! (oder meine Semesterarbeit schreiben - das wäre auch mal eine Idee ;))
    Geändert von Kaethu (07.02.2012 um 08:02 Uhr)
    Lieber Gruss
    Käthu

  2. #2
    mit Hund :)
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    Avatar von Kaethu
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    Standard AW: Wann mit der Züchtersuche beginnen?

    Ich bin gerade genervt / enttäuscht....

    Ich war wieder zu voreilig...



    meine ganze Hund-Idee steht und fällt eigentlich mit dem Entscheid, ob ich den Hund ins Büro mitnehmen kann.
    Ich war etwas blauäugig und dachte, es geht schon.

    ich mein, wir sind eine Werbeagentur (in eine Werbeagentur gehört doch ein Hund ), sind 10 Mitarbeiter bei meinem Standort und 7 im anderen Standort. Also kleines Unternehmen
    Ich hab mein eigenes Büro und störe niemanden => es ist auch nicht so gelegen, dass jeder Kunde durchläuft etc.
    Ich hab auch das Gefühl, dass ich meinen Hund erziehen könnte, dass er im Büro "unauffällig" ist.
    Büro ist auch etwas ausserorts und direkt neben einem Wald (also für Spaziermöglichkeiten ist gesorgt)



    nuuuuur habe ich einfach noch nie meinen Chef gefragt

    ich wollte mit dem Fragen warten, bis ich sie von mir überzeugen konnte.
    also so, dass sie nicht mehr nein sagen können



    Heute hatte ich mein Mitarbeitergespräch und so am Schluss sagte mein Chef, dass sie mit mir sehr zufrieden sind.
    Also eigentlich habe ich wie zwei Cheffen, einer für "meinen" Standort und der zweite ist beim anderen Standort. Sind glaub beide "gleichberechtigt".
    Da sie mich gelobt haben, habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und das Thema Hund angesprochen...


    Und was ist?
    Natürlich ein Nein *bäää*
    Früher sei er (Chef von meinem Standort -> Kein Hundehalter, kann wohl mit Hunden nicht viel anfangen) sehr tolerand gewesen. Und da hätte die eine Sekretärin den Hund mitgenommen und dann hätte das ganze Büro gestunken.
    ok, Sekretariat ist direkt beim Eingang, also ist eigentlich auch der Empfang. Also wesendlich mehr "Kundenkontakt"
    Und wenn sie es mir erlauben würden, müssen sie es den anderen auch erlauben und dann hätte man gleich mal ~3 Hunde hier (ja und? ).


    der andere Chef (Hundehalter) hat nur so vor sich hergegrinst und dann so einen Kommentar gemacht ala "komm zu uns nach Bern, bei uns dürftest du ihn mitnehmen"
    wobei ihm dann der erste Chef eher wieder Widersprochen hat mit "dann müssen wir es allen erlauben" etc. Da gab ihm der andere Chef dann auch wieder recht...
    Keine Ahnung ob das nun ernst gemeint war oder nicht...


    Nach Bern arbeiten gehen ist eher weniger die Option, würde den Arbeitsweg verdoppeln (+ "unbequemere" Strecke -> wesendlich mehr Arbeitsverkehr) und das Büro ist mitten in der Stadt (1. nicht bequem mit dem Auto und 2. Spazieren mit dem Hund auch eher unspannend).



    ich liebe ja meinen Job... aber ich glaub ich such mir einen anderen

    Nein, mal abwarten... Vielleicht habe ich da ja jetzt was ins Rollen gebracht, die Chefs scheinen sich da ja auch nicht ganz einig zu sein (Hoffnung stirbt zuletzt).
    Und vor allem geht es eh noch min. ein Jahr und wer weiss, was sich bis dahin alles verändert!
    Lieber Gruss
    Käthu

  3. #3
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von xelina
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    Standard AW: Wann mit der Züchtersuche beginnen?

    Da drücken wir Dir kräftig die Daumen und Pfoten - und wer weiß schon, ob der Chef im nächsten Jahr noch der Chef ist?! Oder ist es der Inhaber?

    Lg,
    Steffi mit Luna und Pepper und Xelina tief im Herzen

  4. #4
    mit Hund :)
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    Avatar von Kaethu
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    Standard AW: Wann mit der Züchtersuche beginnen?

    Leider ist er (also beide Chefs) der Inhaber. Und glaub in Rente will er auch noch nicht


    Ach, ich hab mir eh schon Gedanken gemacht, dass ich nach meiner Weiterbildung in einem Jahr ev. den Job wechsel. Mit meiner Weiterbildung könnte ich dann "bessere" Jobs haben (ok, besser bezahlte).
    Der Haken: Ich liebe einfach diesen Job
    (und schlecht bezahlt bin ich auf alle Fälle nicht!)
    Lieber Gruss
    Käthu

  5. #5
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    Standard AW: Wann mit der Züchtersuche beginnen?

    Hallo Käthu,

    wer weiß, vielleicht ändern Deine Bosse noch ihre übereinstimmende Meinung. Ich hab's zumindest zweimal erlebt.

    Einmal bei meinem Labrador, der schon da war, als ich wieder arbeiten ging. Tagtäglich eher zu oft als zu wenig vom Schwiegervater ausgeführt wurde, Urlaubsbetreuung inklusive.

    Irgendwann - nach einem Tag der offenen Tür in der Firma - kam meine Tochter in den Sommerferien desöfteren gegen Mittag mit unserem Roy anspaziert. Mal locker 5 km eine Strecke, Käffchen bei mir, sie machte kurz die Ablage - und mein Boss fand das Klasse! Erst Recht, nachdem er Sonntagsarbeit angeordnet hatte und ich Roy einfach mit ins Büro nahm - in der Hoffnung, dass er auf mich verzichten würd... Pustekuchen.

    Das zweite Mal war beim nächsten Arbeitgeber und es war der Hund eines Kollegen, techn. Zeichner. Er hatte einen zotteligen Wasauchimmer-Kuschel-aber-Stinkehund. Nachdem mein Kollege von seiner Frau verlassen wurde, das Haus verkauft und er heimatlos geworden war, durfte der Hund mit in die Firma.

    Nicht ins Büro, aber der Big Boss hatte zumindest für frostfreie bzw. kalte Tage einen Großteil des Firmengrundstücks abteilen lassen. Darauf baute mein Kollege eine sehr schöne 'Hundehütte', ausgelegt mit Teppichresten und Kuscheldecken. Und im Winter oder bei Dauerregen? Da lag der Strolch im ausgebauten VW-Bus, da, wo auch Herrchen lebte - ein Zuhause hatten nämlich beide nicht.

    Auch sowas gibt's...

    Ich hoffe mal, dass es bei Dir nicht so weit kommen muss, sondern eher, dass es Dir wie mir bei meinem ersten Chef geht: Ganz wichtig ist, dass Du den richtigen Zeitpunkt für Fragen oder Tatsachen erwischst. Es kommt nämllich nicht darauf an, ob Dein Boss mit Dir zufrieden ist - er muss so zufrieden mit der Gesamtsituation des Unternehmens seni, dass er Dir im Gegenzug für Deine unermüdliche Unterstützung Narrenfreiheit gewährt... Du bist ja noch jung, Du schaffst das sicher! Mach' Dich unentbehrlich, also irgendetwas Richtung Öffentlichkeitsarbeit, was nicht nur dem Unternehmen gut tut, sondern Deinem Boss den 'Bauch pinselt' . Ist doch auch nur ein Mann, einen hast Du ja schon fast auf Deiner Seite...
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  6. #6
    ja, manchmal Nervensäge Avatar von Feeyota
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    Standard AW: Wann mit der Züchtersuche beginnen?

    Nun, da sagen sie vielleicht ja und dann kommt Welpi, puscht auf den Teppich und dann ist nach einer Woche wieder nein? Das wäre mir zu unsicher, wirklich.

    Wenn man vom Gutwill des Chefs oder mehrerer solcher abhängig ist .... mal daran gedacht, für die Eingewöhnung den Jahresurlaub zu nehmen und für danach an gutes Hundesitting?

    Die Entscheidung wird nicht leichter.

    LG Feeyota, die Dir trotzdem die Daumen drückt, dass Deine Entscheidung, wie auch immer, so ausfällt, dass alles was davon haben, besonders das Hundekind und Du.
    Geändert von Feeyota (08.02.2012 um 12:39 Uhr)
    So lange Kakaobohnen an Kakaopflanzen wachsen,
    so lange ist Schokolade für mich Obst!
    Emily, Buffy, Farashuu, Nala, Xena ... you are for ever in our hearts!
    Danke, dass Ihr bei uns wart!



  7. #7
    mit Hund :)
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    Standard AW: Wann mit der Züchtersuche beginnen?

    also wenn sie ja sagen, dann will ich es "schriftlich" oder definitiv.
    Da kann er dann nicht einfach wieder nein sagen!

    Ok, wir haben Teppichboden im Büro, da ist ein "Unglück" schon nicht so toll wie bei Fliessen...



    Ich hab mir auch überlegt, wie ich das ganze dann drehen kann, damit das mit dem Hund doch noch klappt...

    Hund mitnehmen und im Auto lassen? Auch doof, vorallem bei solchen Temperaturen

    hund zuhause warten lassen und am Mittag nach hause? habe doch auch 20min ein weg und ist auch doof. Dann ist der Hund dazwischen doch auch je 4-5h alleine

    Meine ganzen Ferien auf einmal beziehen wäre eine Möglichkeit, habe aber "nur" 4 Wochen. ok, könnte gucken, dass ich ev. 1 Woche oder so vom Vorjahr (mist, das wär ja schon dieses Jahr) übernehme.. Oder Unbezahlten Urlaub beziehe
    Aber ehrlichgesagt will ich keinen Hund, der vom Sitter erzogen wird und das halbe Leben beim Sitter verbringt...


    Mein Freund arbeitet Schicht und könnte sicher auch aushelfen. Bräuchte nicht immer einen Sitter.
    Aber ich will ja, dass es MEIN Hund ist und nicht in erster Linie seiner!


    Ich arbeite ja 100%
    Könnte sicher auch reduzieren.
    Bin aber dennoch ein kleines Geld-Tussi (will ja schon jetzt für mein Einfamilienhaus sparen ).
    80% könnte ich mir vorstellen. Aber hat der Hund dann wirklich mehr von mir??



    Was mir aber gerade durch den Kopf geht... Weiss garnicht, wie meine Chefs so auf Heim-Arbeit eingestellt sind!
    Vielleicht könnte man da was drehen!
    von den 100% gucken, dass ich 50% von zuhause aus arbeiten kann und für die restlichen 50% den Sitter / freund?
    (oder vielleicht sagt mein Chef auch zu mehr % heimarbeit ja?)

    Wobei ich meinen Chef (der von meinem Standort) doch eher als "unflexibel" kenne.




    Ach, mal alles sacken lassen... wenn ein Hund für mich bestimmt ist, wird das schon irgendwie klappen
    Lieber Gruss
    Käthu

  8. #8
    Fiffi-Halter-Inkompatibel Avatar von Mitsouko
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    Standard AW: Wann mit der Züchtersuche beginnen?

    Hhhmmm, ich möchte nicht als Miesmacher gelten ....bin ja eigentlich auch eher so gestrickt nach dem Motto "...wird schon". Aber leider habe ich genau diese Problematik mit allen Konsequenzen selber durchlebt und würde es nicht wieder tun....
    Ich versuche, es mal kurz zusammen zu fassen: Habe irgendwann wieder angefangen, regelmässig zu arbeiten...nur Teilzeit wohlgemerkt...Mein Berner konnte in der Zeit daheim bleiben. Dann sollte ich mehr arbeiten, immer noch Teilzeit aber JEDEN Tag. Aufgrund der Entfernung zum Wohnort habe ich damals zur Auflage gemacht: nur wenn ich Firmenwagen habe UND den Hund mitbringen kann (weil der sonst mit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu lange alleine gewesen wäre....täglich!!!!!) Super netten Chef gehabt und nette Kollegen in der Niederlassung...kein Problem. Wurde so gemacht. Hund wurde dann irgendwann sehr schwer krank, ging leider alles viel zu schnell...nach ca 7 Wochen mussten wir ihn schon gehen lassen. Dann kam unser Fröschi und nach 3 Wochen Urlaub ist sie fein mit mir gefahren, ich durfte einen Welpen-Kennel hinter meinem Tisch aufstellen...alles supi. Hatte ich mal einen (seltenen) Kundentermin hat sich der Rest des Teams gekümmert. Jeder hatte sie richtig gern. Aaaaaber ...unserer Geschäftsleitung passte dann mein Chef irgendwann nicht mehr (aus verschiedenen Gründen), er wurde gekündigt und sofort frei gestellt, eine neue Niederlassungsleiterin kam und eigentlich war immer noch alles "roger", weil sie mit Hund im Büro kein Problem hatte.
    Aber dafür zunehmend mit MIR...und nach nem dreiviertel Jahr hatte ich dann den Dreizeiler in der Hand. Habe dann lange gesucht, um etwas in Teilzeit zu finden, bzw. in Vollzeit, wo die Kleine mitkommen darf. Keine Chance! Es ist dann eine Vollzeit-Stelle geworden...notgedrungen...und mein persönliches "Leiden" begann. Mal davon ab, dass der Job ein Griff ins Kl* war, ich musste meine Süsse an 3 Tagen fremd betreuen lassen, an 2 Tagen ging meine Nachbarin mittags mit ihr...da blieb sie zuhause. Sie hat das viel besser weg gesteckt als ich dachte, die Leute waren immer super lieb, es gab Hundegesellschaft...nix zu meckern. Aber ich bin JEDEN TAG, den der Herrgott hat wachsen lassen mit schlechtem Gewissen aufgestanden und wieder ins Bett gegangen.
    Ich hatte nichts mehr von meinem Schatz und ich hatte das Gefühl sie herum zu reichen, wie einen Wanderpokal. Bin jetzt wieder zuhause, habe gekündigt...und werde mich erst ab Herbst wieder umschauen ...für ca 15-20 Std. pro Woche...keine Kompromisse mehr.
    Da ich nicht Alleinverdiener bin, geht das zum Glück.
    Ich will damit nur sagen...Vollzeit zu arbeiten (wenn man nicht gerade selbständig und sein eigener Herr ist) mit Hund ist ein Drahtseilakt und die Abhängigkeit von Chefs/ Geschäftsführungen ist immer Mist. Da kann heute ein JA morgen schon ein NEIN sein! Und ob man sich und dem Hund das antun will....wenn man von vornherein schon weiß, mit welchen Widerständen man kämpft.... Ich hatte einfach nicht damit gerechnet, irgendwann diese Stelle zu verlieren. Hätte ich nicht stundenreduziert gearbeitet, wäre niemals ein neuer Hund in unser Leben gekommen nachdem der Letzte uns verlassen hatte. Nun kenne ich die Gepflogenheiten in der Schweiz nicht,...hier ist es immer noch eine absolute Ausnahme, den Hund mit ins Büro nehmen zu können, leider.
    Denke das alles gut durch und gehe nicht mit dem Kopf durch die Wand, um dir diesen Traum zu erfüllen....verstehen kann ich es supergut...aber ich kenne auch die Kehrseite aus der Praxis!
    Übrigens genießt meine Kleine es wie Bolle, mich wieder ganztägig um sich zu haben...die klebt an mir wie Honig am Bärenhintern! Und diese neuen Umstände machen den Zweithund auch erst möglich....wäre vorher ein Unding gewesen.
    Ich wünsche dir, dass du dir deinen Traum erfüllen kannst....und dass niemand auf der Strecke bleibt dabei!
    Viele Menschen wissen von ihren Hunden nicht viel
    mehr, als was sie gekostet haben.
    (Horst Stern)

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