Ergebnis 1 bis 25 von 81
Like Tree303Likes

Thema: Die "Einen" und die "Anderen"

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Mate-Tee-Tante!
    Registriert seit
    23.11.2005
    Ort
    Bottrop
    Beiträge
    4.474

    Standard AW: Die "Einen" und die "Anderen"

    Super Statement, Sus!

    Ich kann beides - die "Eine" sein, wenn ich mit Mama allein unterwegs bin. Mit Mama ist alles einfach. Selbst 20m vor uns hochspringende Rehe interessieren sie nicht, wenn ich "STEH" kreische

    Die "Andere" bin ich mit dem Kleinen....der pöbelt (monentan zum Glück etwas weniger!), zieht ab und an an der Leine, und würde gern jagen wenn er könnte. Die "Andere" sein bedeutet für mich Stress. Aber ich wollte auch nicht darauf verzichten!

    Auch Mama war früher auch mal eine "Andere"..und ich schwöre - der Kleine wird auch mal ein "Einer" - irgendwann

    Seid gedrückt, ihr Lieben! Schön dass man hier verstanden wird!

    Esther mit der "Einen" und dem "Anderen"

  2. #2
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Thomas R
    Registriert seit
    22.09.2009
    Beiträge
    4.951

    Standard AW: Die "Einen" und die "Anderen"

    Ich wollte ja nicht, aber was soll es ;)

    Ich bin häufig der "eine". Mich ärgert es ungemein wenn Verhaltensprobleme auf den Hund geschoben werden.
    Wie wäre es mal mit konsequenten und kompromisslosen Training!? Eventuell sollte der Hundi auch mal ein wenig an die Grenzen kommen und nein die Grenze ist nicht der 5 Beutel den er bringen durfte.
    Nicht einfach, es kann sehr sehr zeitaufwendig sein, es kann nerven, man wird nass, man schwitzt, es kann teuer sein.

    Naja nu, so ist es eben wenn man sich einen Hund kauft sagt der "eine".

    Nun kommt aber meine "andere" Seite ins Spiel.
    Wer bitte schreibt denn vor was ein Hund können muss, wer sagt denn das meine Hündin jede andere Hündin klasse finden muss und wer bitte erkennt wie viel Schweiß in einer Ausbildung gesteckt hat.
    Wer bitte kann beurteilen ob nicht eventuelle Private Probleme eine ausreichende Beschäftigung oder Problembehebung im Wege steht.
    Zumindest über einen gewissen Zeitraum kann das durchaus jedem mal passieren.

    Ein wenig Eigenständigkeit sollte jedem Hundebesitzer auch zugesprochen werden. Ich habe wirklich gar kein Problem, so mit müsste ich ja der "eine" sein.
    Allerdings habe ich auch eine Sichtweise auf die Dinge die mir so eine Aussage erlaubt.
    Jagen ist kein Problem oder nicht perfekt bei Fuß gehen ist ebenso kein Problem und die olle Labbitöhle aus der Nachbarschaft welche leider nie Hündisch gelernt hat darf gehaßt werden .

    Nein, es gibt nicht nur schwarz oder weiß die einen können sehr schnell zu den anderen werden.

    Thomas
    Geändert von Thomas R (13.01.2012 um 12:52 Uhr)

  3. #3
    fast nur freundliche Hexe Avatar von Feli
    Registriert seit
    10.01.2001
    Ort
    Barßel
    Alter
    68
    Beiträge
    6.484

    Standard AW: Die "Einen" und die "Anderen"

    Zitat Zitat von Thomas R Beitrag anzeigen
    und die olle Labbitöhle aus der Nachbarschaft welche leider nie Hündisch gelernt hat darf gehaßt werden .


    Thomas

    finde ich nicht- doch hassen darfst du von Herzen die, die ihr das Sprachstudium nicht ermöglicht haben!
    Tascha77 and Feeyota like this.
    Punish the deed, not the breed. Look at the hand holding the lead.

  4. #4
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Thomas R
    Registriert seit
    22.09.2009
    Beiträge
    4.951

    Standard AW: Die "Einen" und die "Anderen"

    Zitat Zitat von Feli Beitrag anzeigen
    finde ich nicht- doch hassen darfst du von Herzen die, die ihr das Sprachstudium nicht ermöglicht haben!
    Zustimmung

    Thomas
    Feeyota likes this.

  5. #5
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von ara
    Registriert seit
    02.01.2001
    Ort
    auf Kohle
    Beiträge
    1.498

    Standard AW: Die "Einen" und die "Anderen"

    Schönes Thema und ich empfinde insbesondere das Eröffnungsposting von Suse als persönlich, offen
    und angenehm friedfertig polarisierend (nicht, dass ich von Dir etwas anderes erwartet hätte, Suse.. ;-) )Interessant, dass in den Nachfolgepostings dann aber doch der eine oder andere Seiten-hieb auf „die Einen" bzw. ihre Hunde erfolgt, diese Langweiler, Schlaftabletten etc. pp undich glaube, zwischen manchen Zeilen dann doch den Neid durchblitzen zu sehen. Warum nicht auch die Leistung würdigen, den Lebensstatus, den diese Mensch/Hund-Teams erreicht
    haben um im Bedarfsfall mit einer Bestimmtheit und Sicherheit durch Situationen gehen können,
    die u.a. auch Gefahren für sie selbst und andere minimiert? Das sollte doch eigentlich der Mindestanspruch
    von Hundehaltern an sich selbst sein und ich wäre froh, wenn sich das einige mehr, die unsere Wege zeitweilig kreuzen, verinnerlichen würden. Eine sehr gute oder von mir aus auch perfekte Ausbildung schließt bekanntermaßen Lebensfreude und
    Temperament nicht aus. Nicht zu vergessen, das berühmt-berüchtigte Quentchen Glück, was dazugehört. Dem aufmerksamen Leser entgeht nicht: mit meinem Musterknaben befinde ich mich diesmalim Lager der Einen. Ich war davor auch schon „Eine". Nicht, um auf „Andere" herabzuschauen, nur um für mich und meine Hunde Ziele zu erreichen, einen Lebensrahmen, in dem wir uns gut fühlen. Nicht am Fuss kleben oder Blitzsitz..es gibt wichtigeres - und ich kann auch mal Fünfe
    gerade sein lassen. Man muss immer versuchen, das Beste draus zu machen. Hätte mir einst
    jemand gesagt, Du bekommst wieder genau Deine Else, die Dich Blut und Tränen schwitzen ließ,
    ich hätte sie genommen. Meinen Baki liebe ich dennoch kein bisschen weniger. In diesem Sinne, mein Wahl-Motto „Hauptsache gesund und einigermaßen klar im Kopp!"Happy WE J

    Martina
    anando, BigMick, Perro and 7 others like this.
    Der Wolf hört immer des Wolfes Heulen.

  6. #6
    Basihma, Billie und Nafia Avatar von Rosemarie Karsten
    Registriert seit
    20.04.2007
    Ort
    Unna
    Beiträge
    10.385

    Standard AW: Die "Einen" und die "Anderen"

    Mal ein paar Gedanken zu den Einen und den Anderen:

    Für das Training oder den Alltag wäre es sinnvoll, die jeweilige Kategorie schnell zu erfassen. Das würde die Sache im Umgang mit dem eigenen Hund und auch mit der „Außensituation“ enorm vereinfachen.

    Möglicherweise wäre die Skizze eines Prototyp vom Einen und vom Anderen daher sinnvoll, um eine schnelle Kategorisierung im Lebensalltag mit seinem Hund vornehmen zu können.

    Für die Hundehalter ergäben sich dann soziale Kategorien nach Geschlecht, Religion, Beruf, Nationalität u.v.m. .

    Um dem Problem der Ähnlichkeiten vorzubeugen, könnte einfach von der Übereinstimmung der Kerneigenschaften ausgegangen werden.

    Die objektive Wirklichkeit lassen wir mal dahin gestellt.

    Die naive Theorie ist interessant:

    systematische empirische Erfahrungen können später noch gesammelt werden.
    Stattdessen sollte das Gewicht auf den theoretischen Erklärungen über Zusammenhänge von oberflächlicher Ähnlichkeit liegen.

    Um es vereinfacht auszudrücken: zunächst einmal macht es Sinn, sich beispielsweise auf die Haarfarbe der HH zu konzentrieren.

    Erst später dann kann der Focus auf die sogenannten Persönlichkeitsmerkmale erfolgen.

    Das Gute an den „naiven Theorien“ ist, dass sie unter anderem in Netzwerken dargestellt werden können.

    In einer bestimmten Weise angeordnet, können wir ein Schema daraus ableiten. – Einfach wunderbar und vor allem Forums – tauglich.

    Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen

  7. #7
    BamBam, Hellboy & Sonny Avatar von Stefanie R.
    Registriert seit
    10.12.2007
    Ort
    Landkreis Göttingen
    Beiträge
    5.405

    Standard AW: Die "Einen" und die "Anderen"

    Die Einteilung empfinde ich nach wie vor als zu moralisch. Die "Anderen" mit den pöbelnden, jagenden, etc. Hunden sind die Guten, weil sie individuell, freiheitsliebend, etc. sind. Die "Einen" sind die, die den gut erzogenen Hund haben. Die "Einen" wollen den perfekten Hund ohne Emotionen mit blankem Gehorsam haben, die Besitzer seelenloser Maschinen.

    Letztendlich würde es vielen gut tun, einfach mal weniger nach anderen Hunden und deren Können oder Nichtkönnen zu schielen, als auf ihren eigenen Hund. Ich gehe gerne mit Leuten spazieren, die wissen, was ihr Hund kann oder auch nicht und ihn einfach so lieben, wie er ist. Perfekt oder nicht, ohne neidisch und missgünstig andere Leute anzugucken, unabhängig davon, zu welchem "Lager" die nun gehören.

    Viele Grüße,
    Stefanie mit BamBam
    Geändert von Stefanie R. (13.01.2012 um 19:39 Uhr)
    Saron, Bonsai, katja0111 and 18 others like this.
    He is your friend, your partner, your defender, your dog.
    You are his life, his love, his leader.
    He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
    You owe it to him to be worthy of such devotion.

  8. #8
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von kaffee666
    Registriert seit
    12.02.2007
    Ort
    Sachsen-Anhalt
    Beiträge
    885

    Standard AW: Die "Einen" und die "Anderen"

    Hallo,

    nach dem lesen hier bin ich der Überzeugung, das fast alle von euch doch mehr zu den "Einen" gehören.

    Ich habe zwei verschiedene Charaktere - Omari der alles richtig machen will und ein Traumhund ist - so meinen die Leute und Jessy die selbstständige " Trulla ", die schon gern mal ihr eigenes Ding macht.
    Omari der zu 100% von Wild abrufbar ist und Jessy die lieber hinterher saust.
    Beide sind aber sehr hunde- und menschenfreundlich. Das ist mir das wichtigste. Sie dürfen übrigens auch mal pöbeln und müssen auch nicht alle Hunde lieben.

    Für mich gehören zu den "Anderen" Menschen die ihre Hunde in Zwinger sperren, Misshandeln, mit Stachelhalsband, Strom usw...erziehen wollen.

    In euren Beiträgen liest man die Liebe zu euren Hunden, besser konnten sie es doch nicht treffen.

    Ich sehe zu viel Hundeelend. Leider kann man nicht alle Hunde retten aber einige.

    Seid drei Wochen lebt bei uns im Dorf eine 10 Monate alte " süße Russin ". Sie wird mal mit Frauchen zu den "Einen" gehören. Davon bin ich fest überzeugt.

    Bleibt so wie ihr seid dann passt das schon .

    Obwohl, man lebt mit einem " Omarihund" ruhiger. Will ich das eigentlich....seufz...
    Mit Felis Beitrag kann ich auch ganz gut...grüßli Feli

    LG Sarita mit Jessy Trulla und Omari
    ElaundAki, Gitonga and Feeyota like this.


LinkBacks (?)

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 14.07.2013, 20:19
  2. Frage: "Alte" Hunde finden "neue" Welpen gar nicht toll
    Von HeikeCR im Forum Erziehung
    Antworten: 36
    Letzter Beitrag: 26.05.2009, 20:54
  3. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 10.11.2008, 12:49
  4. Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 01.09.2007, 17:34
  5. Was machen, wenn "komm" und "hier" nicht mehr hilft
    Von Thabo_HWI im Forum Erziehung
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 25.02.2007, 12:44

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •