Schönes Thema und ich empfinde insbesondere das Eröffnungsposting von Suse als persönlich, offen
und angenehm friedfertig polarisierend (nicht, dass ich von Dir etwas anderes erwartet hätte, Suse.. ;-) )Interessant, dass in den Nachfolgepostings dann aber doch der eine oder andere Seiten-hieb auf „die Einen" bzw. ihre Hunde erfolgt, diese Langweiler, Schlaftabletten etc. pp undich glaube, zwischen manchen Zeilen dann doch den Neid durchblitzen zu sehen. Warum nicht auch die Leistung würdigen, den Lebensstatus, den diese Mensch/Hund-Teams erreicht
haben um im Bedarfsfall mit einer Bestimmtheit und Sicherheit durch Situationen gehen können,
die u.a. auch Gefahren für sie selbst und andere minimiert? Das sollte doch eigentlich der Mindestanspruch
von Hundehaltern an sich selbst sein und ich wäre froh, wenn sich das einige mehr, die unsere Wege zeitweilig kreuzen, verinnerlichen würden. Eine sehr gute oder von mir aus auch perfekte Ausbildung schließt bekanntermaßen Lebensfreude und
Temperament nicht aus. Nicht zu vergessen, das berühmt-berüchtigte Quentchen Glück, was dazugehört. Dem aufmerksamen Leser entgeht nicht: mit meinem Musterknaben befinde ich mich diesmalim Lager der Einen. Ich war davor auch schon „Eine". Nicht, um auf „Andere" herabzuschauen, nur um für mich und meine Hunde Ziele zu erreichen, einen Lebensrahmen, in dem wir uns gut fühlen. Nicht am Fuss kleben oder Blitzsitz..es gibt wichtigeres - und ich kann auch mal Fünfe
gerade sein lassen. Man muss immer versuchen, das Beste draus zu machen. Hätte mir einst
jemand gesagt, Du bekommst wieder genau Deine Else, die Dich Blut und Tränen schwitzen ließ,
ich hätte sie genommen. Meinen Baki liebe ich dennoch kein bisschen weniger. In diesem Sinne, mein Wahl-Motto „Hauptsache gesund und einigermaßen klar im Kopp!"Happy WE J
Martina
Der Wolf hört immer des Wolfes Heulen.
Mal ein paar Gedanken zu den Einen und den Anderen:
Für das Training oder den Alltag wäre es sinnvoll, die jeweilige Kategorie schnell zu erfassen. Das würde die Sache im Umgang mit dem eigenen Hund und auch mit der „Außensituation“ enorm vereinfachen.
Möglicherweise wäre die Skizze eines Prototyp vom Einen und vom Anderen daher sinnvoll, um eine schnelle Kategorisierung im Lebensalltag mit seinem Hund vornehmen zu können.
Für die Hundehalter ergäben sich dann soziale Kategorien nach Geschlecht, Religion, Beruf, Nationalität u.v.m. .
Um dem Problem der Ähnlichkeiten vorzubeugen, könnte einfach von der Übereinstimmung der Kerneigenschaften ausgegangen werden.
Die objektive Wirklichkeit lassen wir mal dahin gestellt.
Die naive Theorie ist interessant:
systematische empirische Erfahrungen können später noch gesammelt werden.
Stattdessen sollte das Gewicht auf den theoretischen Erklärungen über Zusammenhänge von oberflächlicher Ähnlichkeit liegen.
Um es vereinfacht auszudrücken: zunächst einmal macht es Sinn, sich beispielsweise auf die Haarfarbe der HH zu konzentrieren.
Erst später dann kann der Focus auf die sogenannten Persönlichkeitsmerkmale erfolgen.
Das Gute an den „naiven Theorien“ ist, dass sie unter anderem in Netzwerken dargestellt werden können.
In einer bestimmten Weise angeordnet, können wir ein Schema daraus ableiten. – Einfach wunderbar und vor allem Forums – tauglich.
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Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen
Die Einteilung empfinde ich nach wie vor als zu moralisch. Die "Anderen" mit den pöbelnden, jagenden, etc. Hunden sind die Guten, weil sie individuell, freiheitsliebend, etc. sind. Die "Einen" sind die, die den gut erzogenen Hund haben. Die "Einen" wollen den perfekten Hund ohne Emotionen mit blankem Gehorsam haben, die Besitzer seelenloser Maschinen.
Letztendlich würde es vielen gut tun, einfach mal weniger nach anderen Hunden und deren Können oder Nichtkönnen zu schielen, als auf ihren eigenen Hund. Ich gehe gerne mit Leuten spazieren, die wissen, was ihr Hund kann oder auch nicht und ihn einfach so lieben, wie er ist. Perfekt oder nicht, ohne neidisch und missgünstig andere Leute anzugucken, unabhängig davon, zu welchem "Lager" die nun gehören.
Viele Grüße,
Stefanie mit BamBam
Geändert von Stefanie R. (13.01.2012 um 20:39 Uhr)
He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.
Ganz ehrlich.., wir gehören weder zu "den Einen ", noch zu "den Anderen"
Wollen wir auch nicht!!!
Ich bin ich, mit Macken und Ecken, genau wie mein Muck !!
Was für mich/uns zählt ist das " Wir "!!
Zu verstehen, zu lernen und das nicht indem ich zur Seite gucke und sage ohh wie toll ist der oder ohhjehh , wie schlimm ist die!!
Sondern, hey Du bist mein Hund und "Wir" sind ein Team!!
L.G.
Euer A-Team
Das A-Team mit 2 wundervollen Helden im Herzen
Mein Saron
Seelenhunde hat jemand einmal Hunde wie dich genannt
- Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben -,
die man begleiten durfte und die einen auf andere Wege geführt haben
- die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen -
So hatte ich den Eingangspost eigentlich auch verstanden. Eigentlich. Vielleicht kümmert es mich einfach nicht genug, was andere denken, als das es mich wirklich stresst, wie einige andere scheinbar. Und ein bissl Gehorsam und Alltagstauglichkeit will doch wohl jeder, nehm ich mal an.
Gruss Cathy
Hallo Stephanie, so kann ich dein Post nicht stehenlassen - generell geb ich dir ja Recht, aber ...
Ich sprech jetzt einfach mal von mir, damit es vielleicht verständlicher rüberkommt. Ich hab hier sowohl den Einen als auch den Anderen sitzen. Ich fang mal mit dem Anderen an, der Reihenfolge wegen:
Geh ich mit ihm, so kommen mir andere Hundehalter schon als die Einen entgegen und erwarten einfach, dass er ebenfalls einer der Einen ist. Klappt dies, ist alles o.k. Hab ich einen A***hund vor mir (so rein geruchstechnisch...), dann halt nicht. Dann bin ich automatisch die mit dem Anderen - egal, warum... Bei den Einen, die mir begegnen, braucht dein Hund Nerven aus Stahl, da ist einfach alles vertreten, Distanz ist ein Fremdwort und vom Rest wollen wir mal nicht reden, denn die haben ja den Einen, der ist ja perfekt...
Jetzt hab ich den Einen neben mir - ohne Leine, die brauch ich ja nicht. Die Leine schlackert am Hals. Aber deshalb ist er keine Schlaftablette, im stoischen Gehorsam oder einer deiner aufgeführten Punkte. Er ist halt fertig und ganz gut gelungen. Keiner sieht die Arbeit dahinter und die Jahre mit einem kaputten Seelchen, das seinen Knacks weg hat und weiter haben wird (unter gewissen Bedingungen kommts halt immer wieder mal raus). Nein - der erste Eindruck zählt ja... Er ist ein Jäger, er ist seeehr agil und sehr impulsiv - halt ein JR. Seine Mäuse und Ratten jagt er vorzüglich und legt dir die Beute lebend und ohne Blessuren - nur leicht betäubt- vor die Füße... Er braucht seine Aufgaben und auch ein Spaziergang mit ihm ist nie langweilig. Man kann dies nicht verallgemeinern. Jeder Hund hat seine Baustellen. Jeder Hund hat irgendeine Macke / Schwachstelle. Nur der erste Eindruck - ja der entscheidet im jeweiligen Kopf: ist das der Eine oder der Andere...
Mein A***hund war heute - nach seiner Zwangspause mal wieder so richtig lang und ausgiebig unterwegs. Bei sämtlichen Begegnungen war dieser Andere heute der Eine und es war schön - so richtig schön!!!
Es gibt keine generelle Einordnung in dies oder das. Es ist situationsabhängig und auch mein Einer kann zupacken, dass es unschön wird. Dann wird auch er zum Anderen. Aber nicht generell. W
ie Rosemarie ansprach - von wegen Prototyp - da wird mir schlecht - sorry!. Es gibt keinen solchen! Jeder ist für sich gesehen ANDERS. Und als solcher sollte er in der jeweiligen Situation wahrgenommen werden. Ich persönlich fände es schön, wenn der Braune auch Einer wäre. Aber der ANDERE EINE halt, der gestandene Hund, der jede Situation individuell abschätzt und trotzdem nicht selbstständig handelt, sondern sich mir anvertraut.
Ich finde es traurig, von jemandem gleich in die Schublade hereingeschubst zu werden, nur weil mein Hund nun doch pöbelt oder knurrt. Klar, ich bin dann dumm und unfähig - das macht streckenweise einsam und das Gerede unter HH kommt noch hinzu. Hört doch einfach mal mit dem Schubladendenken auf und seit offener anderen gegenüber. Jedes Tier ist anders - mal leichter und auch mal schwerer erziehbar. Manche haben einfach Glück und es klappt fast von selbst - schön. Aber diese sollten genau wie der Rest erst hinterfragen - und dann die Schubladen mal ganz fest zuklappen...
Melanie, Themba und Nala
- mit Klein-Elwood für immer im Herzen .....
Danke für deine Erklärung, aber mir ist das wirklich zu anstrengend. Alleine die Einteilung eines Hundes in diese Kategorien empfinde ich schon als unsinnig. Es ist und bleibt MEIN HUND.
Ist die Einteilung in "Andere" und "Eine" kein Schubladendenken und wirklich nur eine Reaktion auf irgendwelches Gerede?
Ich glaube, ich lebe doch lieber in meiner eigenen Welt.
Viele Grüße,
Stefanie mit BamBam
He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.
Natürlich ist diese Einteilung ein Schubladendenken - gerade das meinte ich doch: Schluß - Aus - Feierabend!!
Wobei - wenn du aus deiner Welt einmal einen Blick riskieren würdest - du bei deinen Mitmenschen gerade dieses Denken feststellen wirst...
Mehr meinte ich nicht. Verstehe es oder lass es - ich geh jetzt wieder in unsere kleine heile Welt![]()
Melanie, Themba und Nala
- mit Klein-Elwood für immer im Herzen .....
...die Madame ist mal die Eine oder die Andere, denn auch ich bin mal die Eine oder die Andere; daher passen wir gut zusammen...
Tina
Geändert von KayaRR (16.01.2012 um 07:41 Uhr)
Pfotengruß von Kaya&Tina
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
Ernst R. Hauschka
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