Zitat Zitat von solaris40 Beitrag anzeigen
... Es gibt immer etwas dazuzulernen und immer gilt es alles zu hinterfragen.
Ja, nur lernt sich einfacher an guten Vorbildern, als an schlechten...

Zitat Zitat von solaris40 Beitrag anzeigen
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Nur dieses Hinterfragen und die daraus abzuleitende Schlussfolgerung muss jeder für sich ziehen.. Lehrsätze und Lehrmeinungen sind nicht in Stein gemeiselt und nur so gut oder so schlecht wie sie einer Prüfung standhalten - die jeder für sich u.A auch treffen kann und muss...
Und diese Schlußfolgerungen beruhen auf dem Kenntnisstand des Schlußfolgernden. Daher kommt Dr. Patricia McConnell logischerweise zu einem anderen Ergebnis als meine Großtante Erna, die in ihrem ganzen Leben nicht einen einzigen Hund besessen hat. Ich komme wiederum zu einem anderen Ergebnis, weil ich weder so viel Erfahrung und Wissen wie Frau Dr. McConnell habe, noch so wenig wie meine Großtante.


Zitat Zitat von solaris40 Beitrag anzeigen
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Hinterfragen ist nie unnütze Makulatur vorallem wenn man so wie du es unterschwellig in den Raum stellst Kenntnisstand abhängig ist..frei nach dem Motto - Forenmitglieder sollten ihre Klappe halten wenn sie nicht vom Fach sind..nur so > funktioniert es nicht auch wen man vom Fach ist. lg hans
Niemand hat was von Klappe halten geschrieben. Nur davon, dass auf Grund von Vorwissen und Erfahrungen die Schlußfolgerungen unterschiedlich ausfallen!


Meine Schlußfolgerung nach Betrachtung vieler der im Netz auffindbaren Millan-Videos: Von dem kann ich nur lernen, wie ich NICHT mit Hunden umgehen will.
- Denn er übergeht mit roher Gewahlt die Kommunikationssignale der Hunde "mit" denen er arbeitet.
- Denn er klebt überall ein"probieren Sie das nicht zu Hause" - HIER wäre eine Bemerkung zum Thema Arroganz und Überheblichkeit nach dem Motto "der normale Hundehalter sollte gar nicht erst versuchen, selber mit dem Hund am Problem zu arbeiten (schon gar nicht, wenn es eine Halterin sein sollte), denn er ist eh zu unfähig!" angebracht.

- Ich brauche Trainingshilfen, die ich selber anwenden kann, denn ICH lebe mit meinem Hund und nicht irgendein Trainer. Also muß ich verstehen, wie warum was wann funktioniert. Und da ich mit ein klitzekleines bißchen mit Lerntheorie auseinandergesetzt habe, sehe ich bei Millan nicht wirklich, was der Hund hier lernen soll? Dass er von Menschen mit spanischem Akzent angegriffen, auf den Rückengeworfen und bis zur Aufgabe festgehalten wird, wenn man einen anderen Hund sieht? Wie trägt das zur Änderung der Assoziation "Ich sehe einen anderen Hund" --> ich reagiere mit Verhalten xy darauf, bei. Das war eine rethorische Frage - ich weiß, wie sich die Assoziation verändert...

- Hinterfragen IST unnütz, wenn man keine Schlußfolgerung zieht - weil sich dann nämlich nichts ändert. Da hätte man dann auch nicht hinterfragen brauchen. WELCHE Schlußfolgerung man ziehen SOLLTE, steht auf einem ganz anderen Blatt...