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Thema: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

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  1. #1
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Der Züchter



    Ein Züchter ist jemand ,dem dürstet es nach Wissen und doch weiß er,


    das er nie alles wissen wird. Er ringt mit Entscheidungen zwischen,

    Herz und Verstand.
    ...
    Ein Züchter opfert persönliche Interessen ,Finanzen, Zeit,

    Freundschaften, kostbare Möbel und wertvolle Teppiche.

    Er tauscht eine Luxusreise gegen eine Ausstellung und das

    Erlebnis seines Rudels.

    Ein Züchter verbringt Stunden ohne Schlaf um eine Paarung zu

    planen, oder mit Anspannung auf die bevorstehende Geburt zu

    warten um hinterher über jedes Niesen, Krabbeln und Quietschen

    zu wachen.

    Ein Züchter verzichtet auf ein Galadinner, eine ach so tolle und

    wichtige Ausstellungen usw..., weil eine Geburt bevorsteht,

    oder die Welpen um 8 Uhr gefüttert werden müssen.

    Er übersieht die Geburtsflüssigkeit,setzt seinen Mund auf

    den schwachen Welpen, um im wahrsten Sinne des Wortes

    dem hilflosen Neugeborenen das Leben einzuhauchen-

    denn er ist die Verwirklichung seiner Träume.

    Der Schoß des Züchters ist ein großartiger Platz, auf dem

    Generationen von stolzen und edlen Hunden, die mehr als;

    Schön sein ;können, schlummern.

    Des Züchters Hände sind stark und fest und oft schmutzig und doch

    wiederum sensibel für das Stupsen einer kleinen nassen Welpennase.

    Des Züchters Rücken und Knie schmerzen gewöhnlich vom Bücken über

    die Wurfkiste und vom Hocken in ihr. Doch sind sie stark genug, seine

    Hunde und dessen Nachwuchs auf der Ausstellung zu führen, oder

    in Agility, Obendiece zu trainieren.

    Der Rücken des Züchters ist oft krumm und buckelig von der Niedertracht

    mancher Mitmenschen, die meinen über seine Hunde und Ihn Lügen verbreiten

    zu müssen, und doch ist er breit und stark genug Tausende solcher Lügen mit einem stolzen Lächeln zu ertragen.

    Die Arme eines Züchters sind stark genug, gleichzeitig zu wischen,

    einen Arm voller Welpen zu tragen, und eine Hand dem Anfänger zu

    leihen.

    Die Ohren des Züchters sind seltsame Gebilde, manchmal rot

    vom Gerede, manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal

    taub von Kritik und dann wieder hellhörig für das Winseln eines

    kranken Welpen.

    Die Augen des Züchters sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln,

    manchmal blind gegenüber den Fehlern anderer und doch so scharf in

    der Wahrnehmung der eigenen Fehler. Sie sind immer auf der Suche

    nach der perfekten Spezies.

    Das Gehirn des Züchters ist manchmal getrübt von Gesichtern und

    doch kann es eine Ahnentafel oder Geschichten über seine

    geliebten Hunde und Welpen schneller wiedergeben

    als ein Computer. Er steckt so voller Wissen, dass er jederzeit auch

    anderen großzügig zur Verfügung stellt.



    Des Züchters Herz ist oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung -

    und es sitzt am rechten Fleck.

    Oh ja- es gibt solche Züchter, und es gibt auch Züchter.......doch das

    ist ein anderes Thema.

  2. #2
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Ich wünsch auf diesem Weg euch mal eine Weihnacht..
    wie es früher war!

    Kein Hetzen zur Bescherung hin..
    Kein Schenken ohne Herz und Sinn!
    ...
    Ich wünsche euch eine stille Nacht..
    frostklirrend und mit weißer Pracht!

    Ich wünsche euch ein kleines Stück..
    von warmer Menschlichkeit zurück!

    Ich wünsche euch in diesem Jahr...
    ne’ Weihnacht wie als Kind sie war!

    Es war einmal und lang ist’s her...
    Da war so wenig noch viel ,viel mehr!

  3. #3
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Eine Geschichte

    Ein kleiner Junge wollte Gott treffen.
    Er wusste, dass es ein weiter Ausflug würde,
    bis er Gott treffen würde.
    So nahm er sich Süssigkeiten und Getränke in einer Tasche mit
    und begab sich auf die Reise.

    Nach drei Straßenblöcken traf er eine alte Frau.
    Sie saß im Park und schaute auf ein paar Tauben.
    Der Junge setzte sich zu ihr und öffnete seine Tasche.
    Er wollte etwas Limonade trinken als er bemerkte.
    dass die alte Frau hungrig war.
    Er bot ihr einen Schokoladenriegel an.
    Die alte Frau nahm ihn dankbar an und lächelte den kleinen Jungen an.

    Ihr Lächeln war so schön,
    dass der Junge es wieder sehen wollte und bot ihr eine Limonade an.
    Sie lächelte ihn wieder an.
    Der Junge war entzückt!
    So sassen sie den ganzen Nachmittag dort,
    aßen und lächelten,
    aber sprachen kein Wort.

    Es wurde langsam dunkel und der Junge merkte wie müder er war
    und stand auf, um zu gehen.
    Nach einigen Schritten drehte er sich noch einmal um
    und lief zu der alten Frau zurück, um sie zu umarmen.
    Sie zeigte ihm das schönste Lächeln, dass er je gesehen hatte.

    Zuhause angekommen, war seine Mutter über den Ausdruck von Freude in seinem Gesicht überrascht und fragte ihn:
    "Was machte dich heute so glücklich?"
    Der Junge erwiderte: "Ich hatte Mittagessen mit Gott"
    Und bevor seine Mutter darauf eingehen konnte, sagte er:
    "Und weißt du was? Sie hat das schönste Lächeln,
    dass ich je gesehen habe!"

    Inzwischen war die alte Frau - auch voller Freude
    nach Hause angekommen.
    Ihr Sohn war sprachlos wegen ihres Ausdruckes von Friede
    in ihrem Gesicht und fragte:
    "Mutter was hat dich heute so glücklich gemacht?"
    "Ich aß Schokoladenriegel und trank Limonade im Park mit Gott."
    Und bevor der Sohn drauf antworten konnte, fügte sie hinzu:
    "und weißt du, er ist so viel jünger als ich erwartet hatte."

  4. #4
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Weihnachtsgeschenk!?

    Unter einem Weihnachtsbaum, ... da liegt ein ...kleiner Hundetraum.
    Ein Welpe, so ein süsser Schatz, Geschenk für den Familienfratz.
    Doch diese hält vom Hund nicht viel, mag viel lieber ihr Videospiel.
    Der Hund, der will ein wenig Liebe, bekommt doch Tritte und auch Hiebe… und weil er auch nicht immer hört, ist das Fam...ilienglück gestört.
    Das Tisch- und Stuhlbein angenagt, wird er in den Hof gejagt.
    Dort lebt er Tage, Wochen, Jahre, niemand kämmt mal seine Haare.
    Bewachte er den Hof und bellte, gab es für den Lärm noch Schelte.
    Die Zeit geht rum, und er wird alt, die Nächte, die sind immer kalt,
    Ganz einsam, ohne etwas Schutz, liegt er dort in seinem Schmutz.
    Er hofft noch immer auf ein Wunder, denn seine Jahre werden runder.
    Doch Liebe, die bekommt er nicht, bei Kälte da quält ihn die Gicht.
    Doch seine Familie kümmert das nicht.
    Er würd’ doch ALLES für sie machen, während sie unterm Christbaum lachen.
    Er würde ihnen sein Leben schenken, damit sie nur einmal an ihn denken.
    Er ist so einsam und so schwach, er hofft so sehr auf die heilige Nacht.
    Und dass ein Engel ihn bewacht.
    Denn wenn er geht, so ganz allein, hofft er, dass doch Jemand um ihn weint….
    Dieses Jahr unter der Tanne liegt für die Tochter dort ein Nerz, und draussen, einsam in der Kälte stirbt ganz allein ein Hundeherz…
    Nach Jahren unterm Weihnachtsbaum, erlischt ein kleiner Hundetraum…

  5. #5
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Weihnachten hinter dem Regenbogen

    Wenn es kurz vor Mitternacht wird am Heiligen Abend, beginnt etwas
    wunderbares hinter der Regenbogenbrücke. Wenn Du ganz aufmerksam
    hinhörst, kannst Du sie hören, bei den Vorbereitungen für ein
    rauschendes Fest.

    Unsere Lieblinge purzeln kichernd im hohen Gras herum, fangen
    Schmetterlinge, kugeln munter umher, bis ihre Kicheranfälle sie außer
    Puste und taumelnd stoppen lässt. Die Geräusche werden lauter, als alle
    gemeinsam mit großem entzücken, den Weihnachtsengel entdecken. Das
    Wasser des gluckernden Baches unterhalb der Regenbogenbrücke lässt ihre
    Herzen groß werden und sie freuen sich auf das jährliche Fest.

    Inmitten des glücklichen Chores unserer Brückenkinder sind die kleinsten
    Engel dabei, unseren Kleinsten, den wunderbaren Weihnachtsbaum zu
    zeigen und sie zu beschützen. überschäumende, blinkende Sterne sinken
    elegant vom Himmel und landen weich und schimmernd, genau vor dem
    himmelsgleich schönen Weihnachtsbaum unserer Lieblinge. Der Gesang ihrer
    Weihnachts- u. Liebeslieder erfüllt die Luft und unsere Lieblinge
    fühlen sich so wohl, wie schon lange nicht mehr. Wie Magie schlägt die
    kleine Glocke Mitternacht und ergreifende Geräusche kommen von weither.
    Jedes unserer Brückenkinder lauscht aufmerksam, genau wissend, dass die
    Zeit nahe ist. Jedes von ihnen sucht sich eine Wolke zum Ankuscheln.

    Plötzlich wird es still hinter der Regenbogenbrücke, viele suchen die
    Nähe der Engel und ihrer beschützenden Flügel. Der Brückenwächter bringt
    für den einzelnen von Ihnen nun ein Geschenkpäckchen und noch jedes
    unserer Brückenkinder findet sein spezielles, nur für ihn liebevoll mit
    goldenen Bändchen versehenes Päckchen. Die Luft ist erfüllt von einer
    ganz speziellen Aura, die Kerzen leuchten ganz besonders hell und alle
    sind ganz gespannt.

    Wie auf Kommando öffnen alle ihre Geschenke, die goldenen Bändchen
    fliegen nur so davon, und als die goldenen Sterne erschöpft zu Boden
    sinken, steigt aus jedem Geschenkpäckchen das größte, allergrößte
    Geschenk für jedes Brückenkind hervor - unendliche, bedingungslose,
    alles umgreifende Liebe. Diese unendliche Liebe ist es, die es ausmacht,
    dass unsere Tiere so glücklich sein können, hinter der Regenbogenbrücke
    und so geduldig auf uns warten.

    Der Engelschor stimmt ein zauberhaftes Lied an für unsere Lieblinge dort
    und erzählt ihnen von der Liebe ihrer Menschen. Die Distanz zwischen
    Himmel und Erde ist verschwunden. In diesem Moment hilft der
    Brückenwächter mit seinen Engeln, seinen Kindern und dem warmen Gefühl
    von Weihnachten, uns auf der Erde eine Nachricht zu senden, die
    Nachricht ihrer unendlichen Liebe zu uns, ausgebreitet auf den Schwingen
    der Engel, die auch uns erscheinen am Heiligen Abend. Aufmerksam
    hinhörend und nur mit offenem Herzen können wir die so vertraute Stimme
    hören, die uns eine Botschaft bringen:

    "Lass uns Dir unsere Liebe schenken, auf immer und auf ewig. Wenn Du uns
    brauchst, sind wir für dich da. Wir haben Dich nicht verlassen, wir
    sind immer in Deinem Herzen, da wo wir hingehören. Unsere Liebe ist so
    unendlich wie das Leuchten der Kerze und dieses Leuchten der Kerze
    erleuchtet den Weg zum Himmel und zur Regenbogenbrücke".

    Wir werden hier geduldig auf Dich warten, bis zu unserem unumgänglichen
    und wunderbaren Wiedersehen, und wir werden Dich immer lieben .

    (Verfasser unbekannt)



  6. #6
    Soul mate Bitch Avatar von Perro
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Ach Mireille,

    wie schön "schnief"


    "Fortiter in re, suaviter in modo."

    "Aber jeder nur ein Kreuz"

    __________________________________________________ ___________________

    Ein Hund auf dem Sofa ist mit Sicherheit keine Vermenschlichung. Es ist ein Hund auf dem Sofa, mehr nicht. Es ist ein Hund auf einem bequemen Ruheplatz.



  7. #7
    FC Schalke 04 Avatar von Jaulemann
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    Standard AW: Meine Gedichte, meine Lieblingsgedichte

    Zitat Zitat von Mireille Beitrag anzeigen
    Weihnachtsgeschenk!?

    Unter einem Weihnachtsbaum, ... da liegt ein ...kleiner Hundetraum.
    Ein Welpe, so ein süsser Schatz, Geschenk für den Familienfratz.
    Doch diese hält vom Hund nicht viel, mag viel lieber ihr Videospiel.
    Der Hund, der will ein wenig Liebe, bekommt doch Tritte und auch Hiebe… und weil er auch nicht immer hört, ist das Fam...ilienglück gestört.
    Das Tisch- und Stuhlbein angenagt, wird er in den Hof gejagt.
    Dort lebt er Tage, Wochen, Jahre, niemand kämmt mal seine Haare.
    Bewachte er den Hof und bellte, gab es für den Lärm noch Schelte.
    Die Zeit geht rum, und er wird alt, die Nächte, die sind immer kalt,
    Ganz einsam, ohne etwas Schutz, liegt er dort in seinem Schmutz.
    Er hofft noch immer auf ein Wunder, denn seine Jahre werden runder.
    Doch Liebe, die bekommt er nicht, bei Kälte da quält ihn die Gicht.
    Doch seine Familie kümmert das nicht.
    Er würd’ doch ALLES für sie machen, während sie unterm Christbaum lachen.
    Er würde ihnen sein Leben schenken, damit sie nur einmal an ihn denken.
    Er ist so einsam und so schwach, er hofft so sehr auf die heilige Nacht.
    Und dass ein Engel ihn bewacht.
    Denn wenn er geht, so ganz allein, hofft er, dass doch Jemand um ihn weint….
    Dieses Jahr unter der Tanne liegt für die Tochter dort ein Nerz, und draussen, einsam in der Kälte stirbt ganz allein ein Hundeherz…
    Nach Jahren unterm Weihnachtsbaum, erlischt ein kleiner Hundetraum…

    Ach herrje.., einfach nur traurig..*schnief*!
    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich.

  8. #8
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    Weihnachten und Silvester
    aus Sicht des Hundes

    ... "Advent, Advent….ein Lichtlein brennt"
    Ab heute nun mein Frauchen rennt.
    ... Die Hektik startet früh am Morgen,
    Sie muss ja jetzt so viel besorgen.

    Sie putzt und wienert unermüdlich,
    Ich lieg im Bett und penne friedlich.
    Für mich hat sie jetzt keine Zeit,
    und wenn ich belle, sie nur schreit.

    Mein lieber Fiffi, sei jetzt still,
    weil ich den Baum schön schmücken will.
    Nanu, jetzt holt sie doch die Leine,
    statt hüpfen schleich ich um die Beine.

    Mein Frauchen ist sehr angespannt,
    hab Angst, dass sie mich gleich verbannt.
    Ich freu mich sehr aufs Gassi gehen,
    doch nein, ich muss vor Läden steh'n.

    Die Menschenmenge, das Gewimmel,
    drückt mir ganz schön auf meinen Pimmel.
    Zum Schnüffeln hab ich keine Zeit,
    Weil Frauchen ständig "weiter" schreit.

    Ich kann die Welt nicht mehr versteh'n
    Soll das so bis Silvester geh'n?
    Und dauernd tönen blöde Lieder,
    Die singen "Alle Jahre wieder" !

    Das Gedicht bitte nicht so ernst nehmen Wünsche Euch entspannte Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

  9. #9
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    Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht". Ihr Licht wurde kleiner und verlosch.
    Die zweite Kerze flackerte und sagte: "Ich heiße Glauben. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen ...glauben an gar nichts mehr. Es hat keinen Sinn, dass ich brenne". Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.
    Leise und sehr zaghaft meldete sich die dritte Kerze zu Wort. "Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen; denn die Menschen sind zu Egoisten geworden. Sie sehen nur sich selbst und sind nicht bereit, einander glücklich zu machen". Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
    Da kam ein Kind ins Zimmer. Verwundert schaute es die Kerzen an und sagte: " Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!".
    Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort: Sie sagte: "Hab keine Angst, denn solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung". Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von der Kerze Hoffnung und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zum Leben.

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