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  1. #11
    Fachhundehalter Avatar von spechti
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    Standard AW: Ridgeback Hündin irrt in Melle rum !!!!!!!!!

    Zitat Zitat von Bomaliya Beitrag anzeigen
    Es ist echt unglaublich, wie schwer es ist, den Hund zu fangen und wie scheu sie werden.

    Blöd, dass sie scheinbar eine alternative Futterstelle hat. Dann wird sie sicher nicht mehr in die Nähe der Falle gehen. Jetzt weiß sie ja auch, dass das Teil zuschnappt und wird es meiden.

    Ich stell es mir immer so einfach vor, ein Tier mit einem Betäubungsgewehr "lahmzulegen". Warum kann man das nicht machen? Oder Betäubung ins Futter?
    (Ganz naiv, ehrlich und blöd gefragt - ich kenn mich da echt nicht aus und es würde mich interessieren, weil ich es mir nicht vorstellen kann, dass man den Hund nicht dingfest gemacht bekommt... Bei "Tiere, Menschen und Doktoren" betäuben sie ja auch immer irgendwelche Viecher mit Blasrohr oder Gewehr)
    Zitat Zitat von sputnik Beitrag anzeigen
    Entschuldigung und ihr könnt mich gerne prügeln oder steinigen.
    Habe die Berichte schon eine Weile gelesen.

    Was ich nicht verstehen kann, dass man es nicht schafft, innerhalb von 4 Monaten einen Hund einzufangen.

    Warum hat man nicht von vornherein ein leichtes Betäubungsmittel ins Futter der Futterstelle gegeben?

    Habe mal ehrenamtlich im Tierschutz gearbeitet. Dort haben wir Hunde, welche nicht an sich rankommen ließen auf diese Weise fangen können. Auch Tiere, welche Agressionen zeigten wurden so dingfest gemacht.

    Sie wurden dann gleich einem TA vorgestellt.

    Wo liegt das Problem?

    Lg. UTE

    Huhu Bomaliya,

    ich bin auf diese schon mehrfach gestellte Frage eingegangen.

    Zitat Zitat von spechti Beitrag anzeigen
    Wer sich mit der Wirkweise von Medikamenten nicht auskennt, sollte es doch bitte den Fachleuten überlassen.
    Ein leichtes Sedativum, vor allem ORAL (!!!) aufgenommen, braucht eine ganze Weile, bis es wirkt.
    Der Hund frißt, läuft wieder weg.....und dann???? Ist sie irgendwo im Wald, im Maisfeld, weiß der Henker wo.....wird nicht gleich gefunden oder gar nicht.....
    Darüberhinaus hat sich ihr Organismus auf ein Leben unter Dauerstreß eingerichtet.
    Will heißen, sämtliche chemischen Vorgänge im Körper sind anders als bei einem Haushund.
    Und bewirken, daß ein Medikament a) verzögert wirken kann, b) gar nicht wirken kann, c) paradox wirken kann.
    Sie hat, bei einem oral aufgenommenen Sedativum, ALLE Zeit der Welt, zu verschwinden.
    Betäubungsgewehr.....gleiches Spiel.
    Dazu kommt, liebe Leute, bleibt doch bitte mal bei allem Geschrei realistisch, WER, bitte, soll sich denn stunden-, tage-, nächtelang mit einem BTM-Gewehr im Anschlag, auf die Lauer legen???
    Und vor allem, wer, bitte, bezahlt das?
    Vielleicht möchten ja die, die offenbar ganz wunderbar wissen, wie man einen (halb) wilden Hund einfängt, eine Woche Urlaub opfern und sich mit Betäubungsmitteln in oraler Form nebst Gewehr auf die Lauer legen???
    Die Hündin trägt keinen Sender und hinterläßt auch leider im Gästebuch der Futterstelle keinen Eintrag, wann sie das nächste Mal aufzutauchen gedenkt.....
    Sie hat sich mit ihrem Leben offenbar ganz wunderbar arrangiert.
    Dann mal los!
    Melle ist hübsch, ein Aufenthalt lohnt sich.

    Suse
    Ich sag`mal so, Ute hat mich, hat sie selbst gesagt, schon vor Wochen beim Wort genommen....und bislang noch nix erreicht.
    Das ist bitte in gar keinster Weise als Vorwurf zu verstehen!
    Sondern es trifft ganz genau das:
    Die Hündin hat sich offenbar ganz wunderbar mit ihrem Leben arrangiert.
    Und sie mag und will nicht eingefangen werden.

    Ich habe vor ca. 21 Tagen Rütter geschaut...ergab sich so.
    Da gab es einen Rüden, Retriever oder Retriever-Mix, der halbwild hinter der Wiese eines Hauses ganz wunderbar lebte.
    ALLES wurde versucht, ihn einzufangen, selbst mit einer läufigen Hündin hat man versucht, ihn auf ein umzäuntes Grundstück zu locken.
    KEINE Chance.
    Nun gibt es, angeblich, den Deal, den Rüden NICHT zu erschießen.
    Nix ist so viel wert wie die Freiheit.
    Und je länger ein Haushund in "freier" Natur überlebt, umso geschärfter werden seine Instinkte, umso mehr Abstand wird der Hund zum Menschen halten, umso schwieriger wird es werden, ihn einzufangen.
    Dingos sind eben auch aus Haushunden entstanden......
    Es ist toll, daß man sich permanent bemüht, aber man sollte auch mal realistisch sein.
    Entweder, sie läßt sich einfangen, und das dann mittlerweile nur, weil sie das will, oder sie genießt ein womöglich kurzes Leben in Freiheit.
    So wie es momentan aussieht, hat sie sich für Letzteres entschieden.
    Und.....um die Frage zu beantorten, warum man es nicht schafft, innerhalb von vier Monaten einen Hund einzufangen...nun, weil der Hund nicht will und schlicht zu schlau ist.
    Und die Intelligenz von Hunden, die wird dann halt gerne mal unterschätzt.
    Nicht jeder (Jagd-)Hund liebt es, auf dem Sofa zu schnarchen.

    LG, Suse

    *seufz....und bitte....ich äußere nur meine Meinung........*
    Geändert von spechti (17.09.2012 um 23:43 Uhr)
    ​Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. -George Orwell-


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