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AW: Anschaffungsfragen
Hi,
ich möchte noch zusätzlich zu all den erwähnten einen anderen Gesichtspunkt in die Diskussion bringen:
Wie ist die Betreuung bei einem Ganztagsjob gesichert wenn das Tier krank (und die ganze Zeit alleine) ist?
Wie kann der Hund (der eventuell nur eine *lächerliche* Pfotenverletzung mit Pfotenverband hat) abgehalten werden den Verband aufzufressen?
Stundenweise hatten wir immer einen Hundesitter der zu uns kommt... dennoch von 4 sicheren Hundesittern sind uns über 10 Jahre nur ein halber Sitter geblieben (halb deswegen weil bevorzugter Hundesitter (Freundin) berufstätig ist und der andere Sitter (die Schwiegermama) mit dem(n) Hund(en) niemals Gassi gehen würde....verletzte kranke Hunde würde ich ihr auch nicht über Stunden anvertrauen wollen.
Wir haben seit dieses Jahr Ostern fast ununterbrochen betreuungsintensive Hunde ( zeitweise waren zwei Hunde abwechslend über 12 Std Infusionspflichtig) dann eine Augenverletzung bei der der Hund Kragen tragen musste, es sehr gut tolerierte aber dennoch nicht ohne Aufsicht bleiben konnte weil er überall anstieß und hängen blieb....z. Zt. haben wir einen Hund mit Gipsfuß.
Mitnehmen? Wenn Tier krank? Ruhe und medizinische Versorgung braucht?
Bei dem Sommer im Auto lassen. NO DEAL!
Die Hunde werden älter (fast 10 Jahre, fast 9 Jahre und das Baby mit fast 3 Jahren;) ).. die älteren müssen öfter auf Toilette, halten so nicht mehr so lange dicht. Das Baby, aus RR in Not übernommen, hat massive Trennungsängste.
Wäre ich nicht selbsständig könnte ich die Form von Betreuung nicht leisten. Kunden bekommen (auch wenn es dem Portemonnaie nicht gut tut) auch mal einen Termin verschoben, nämlich dann, wenn wir eher ein Lazarett unterhalten statt den *normalen HundMenschalltag* zu leben. Sicher gibt es die *unauffälligen Hunde* aber die anderen eben auch und das hat nichts mit der Erziehung des Alleinebleibens zu tun sondern eher mit dem Ego des Menschens.
Ich liebe die Drei Mäuse trotz 14tägiges Tierarztabonnement
VG Esther