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  1. #1
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    Avatar von Berit_R
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    Standard AW: Die Zwergpinscherattacke - oder: Unverhofft kommt oft

    Zitat Zitat von Stefanie R. Beitrag anzeigen
    Mensch Daani, dass du nicht pausenlos einen Eimer Wasser, eine Decke oder wenigstens eine 4 m² große Jacke mit dir herumschleppst, finde ich wirklich enttäuschend! Wie soll denn so jemals eine anständige Hundehalterin aus dir werden? Ich glaube, da ist Hopfen und Malz verloren

    Sofern auch nur die geringste Chance besteht, Schaden von meinem Hund abzuwenden, ohne mich dadurch nennenswert selbst zu gefährden, würde ich ebenfalls bereits im Vorfeld eingreifen und alles machen, was aus meiner Sicht notwendig ist, um uns einen solchen Hund (egal welcher Größe) vom Hals zu halten. Ist mir alle mal lieber als ein verletzter eigener Hund, Tierarztkosten, auf denen ich sitzen bleibe oder die ich einklagen muss und ein eigener 40 kg Rüde, der danach möglicherweise keinen Bock mehr auf andere Hunde hat.

    Viele Grüße,
    Stefanie mit BamBam
    Hi Stefanie,
    dein erster Absatz ist aber echt zynisch, das tut mir dann aber auch weh.
    Man könnte doch mal sachlich, ohne polemisch zu werden, versuchen darüber zu diskutieren, was man alles für Möglichkeiten hat, ohne zum Äußersten gehen zu müssen. Ich glaube auch kaum, dass man z. B. bei einer Beisserei unter großen Hunden nicht unbedingt etwas mit Tritten ausrichten kann. Dass man nicht immer eine Vorzelt mit sich trägt ist auch richtig.
    Ich wäre jedenfalls froh über einen Hundehalter, der, wenn ich, bzw. Biko einmal selber die Schuld tragen würde, Mittel anwendet, die effektiv sind und nicht auf meinen Hund eintritt.
    Nochmal - ich glaube nicht, dass man in einer Beisserei, ohne dass der andere Hundehalter mit hilft, etwas mit Tritten erreichen kann. Bei kleinen Hunden mag das ja noch helfen. Aber mich stimmt das immer traurig. Wenn man seinen Hund liebt, liebt man doch irgendwie alle diese Geschöpfe. Aber ich will mich auch nicht zu weit rauslehnen. Ich hatte die Situation auch noch nicht und kann nicht sagen, wie man dann letztendlich handelt. Im Sessel kann man immer cool schreiben - aber im Ernstfall?
    Geändert von Berit_R (21.09.2009 um 12:32 Uhr)
    LG, Berit & Biko mit Ronny auf der anderen Seite...

    Viele, die ihr ganzes Leben auf die Liebe verwendeten,
    können uns weniger über sie sagen, als ein Kind,
    das gestern seinen Hund verloren hat. (T.W.)

  2. #2
    BamBam, Hellboy & Sonny Avatar von Stefanie R.
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    Standard AW: Die Zwergpinscherattacke - oder: Unverhofft kommt oft

    Zitat Zitat von Berit_R Beitrag anzeigen
    Hi Stefanie,
    dein erster Absatz ist aber echt zynisch, das tut mir dann aber auch weh.
    Ich reihe mich ebenfalls in die Reihe der Hopfen-und-Malz-verloren-Halter ein.

    Brauchbar finde ich die Idee, Leckerlies zum anderen Hund zu werfen, damit man sich selbst entfernen kann. Setzt aber natürlich voraus, dass man den anderen Hund rechtzeitig sieht, Leckerlies dabei hat, der andere Hund sich in der Situation ablenken lässt und der eigene Hund in der Situation führig ist. Ich habe normalerweise keine Leckerlies dabei und weiß auch nicht, ob der andere Hund schnödes Trofu gut genug findet, um sich ablenken zu lassen. Nicht immer sieht man den herankommenden Hund rechtzeitig und ob ich dann in der Sekunde noch die Leckerlies aus der Tasche bekomme... Das sind mir auch zu viele Wenns und Abers.

    Ich stelle mich, bevor etwas passieren kann, vor meinen Hund, wenn ich entweder keinen anderen Halter sehe oder der nicht Willens oder in der Lage ist, seinen Hund unter Kontrolle zu bringen.

    Wenn die Hunde sich hingegen bereits verbissen hätten, ist das eine völlig andere Situation, die ich mit BamBam zum Glück noch nie erleben musste. Und ich muss sagen, ich bin auch nicht besonders scharf darauf. Daher versuche ich alles, um eine Gefahr im Vorfeld abzuwenden. Das heißt, ich suche mir die Ecken, in denen wir spazieren gehen, sorgfältig aus, suche die Hundepartner sorgfältig aus und überlasse dabei so wenig wie möglich dem Zufall.

    Viele Grüße,
    Stefanie mit BamBam
    He is your friend, your partner, your defender, your dog.
    You are his life, his love, his leader.
    He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
    You owe it to him to be worthy of such devotion.

  3. #3
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    Standard AW: Die Zwergpinscherattacke - oder: Unverhofft kommt oft

    Wenn mir ein fremder unangeleinter Hund entgegen kommt, lasse ich meinem so viel Freiheit wie möglich, also, ich gehe den beiden aus dem Weg.
    Mein Rüde ist sehr sozial und hatte in seiner Prägungsphase fast täglich Hundkontakt und ist auch so sehr "freundlich".

    Wenn es die Situation ergibt, kommt die Leine ab und ich gehe einfach weiter...

    Bisher kam nur einmal ein Hund angstürzt und direkt auf meinen, aber da war zum Glück der Besitzer schneller als ich.

    In dieser Situation stand ich wie angewurzelt da, habe aber vorher noch die Leine los gelassen...

    Bisher sind aber nie wirklich ernstzunehmende Situationen eingetroffen, wo man das Verlangen nach Schreien oder Treten hatte.

    Ach, letztens kam ein kleiner Terrier- Rüde angelaufen. Charlie hat sich hingelegt und den kleinen direkt fixiert. Da hat sich Terrier, noch bevor er ran war, umgedreht und war weg...

  4. #4
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    Avatar von Berit_R
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    Standard AW: Die Zwergpinscherattacke - oder: Unverhofft kommt oft

    Zitat Zitat von Stefanie R. Beitrag anzeigen
    Ich reihe mich ebenfalls in die Reihe der Hopfen-und-Malz-verloren-Halter ein.

    Brauchbar finde ich die Idee, Leckerlies zum anderen Hund zu werfen, damit man sich selbst entfernen kann. Setzt aber natürlich voraus, dass man den anderen Hund rechtzeitig sieht, Leckerlies dabei hat, der andere Hund sich in der Situation ablenken lässt und der eigene Hund in der Situation führig ist. Ich habe normalerweise keine Leckerlies dabei und weiß auch nicht, ob der andere Hund schnödes Trofu gut genug findet, um sich ablenken zu lassen. Nicht immer sieht man den herankommenden Hund rechtzeitig und ob ich dann in der Sekunde noch die Leckerlies aus der Tasche bekomme... Das sind mir auch zu viele Wenns und Abers.

    Ich stelle mich, bevor etwas passieren kann, vor meinen Hund, wenn ich entweder keinen anderen Halter sehe oder der nicht Willens oder in der Lage ist, seinen Hund unter Kontrolle zu bringen.

    Wenn die Hunde sich hingegen bereits verbissen hätten, ist das eine völlig andere Situation, die ich mit BamBam zum Glück noch nie erleben musste. Und ich muss sagen, ich bin auch nicht besonders scharf darauf. Daher versuche ich alles, um eine Gefahr im Vorfeld abzuwenden. Das heißt, ich suche mir die Ecken, in denen wir spazieren gehen, sorgfältig aus, suche die Hundepartner sorgfältig aus und überlasse dabei so wenig wie möglich dem Zufall.

    Viele Grüße,
    Stefanie mit BamBam
    Hallo Stefanie,
    erst einmal finde ich nicht, dass es was mit Hopfen-und-Malz-verloren-Halter zu tun hat, wenn man nicht alle Möglichkeiten kennt, die man bei Gefahren anwenden kann. Das wäre eine ganz andere Kategorie, wo du ja wohl kaum dazugehörst.

    Mir ging es nur darum, zu erfahren, welche Möglichkeiten noch bestehen, wenn man auf unsouveräne Hunde trifft, die es immer geben wird - auch wenn man dem Zufall wenig Raum lässt, wie du beschreibst. Es gab ja auch schon einige hilfreiche Tipps, nur muss man dafür auch das Equipement parat haben und eine große Decke z. B. werde ich wohl kaum mitnehmen. Mit Stimme, Leckerlis und Körpersprache werden sich wohl viele Hunde abschrecken lassen, aber eben nicht alle.
    Ich gehe aber weiter auf die Suche... Wahrscheinlich wird es aber kein "Allheilmittel" geben.

    Zitat Zitat von susann und charlie Beitrag anzeigen
    Wenn mir ein fremder unangeleinter Hund entgegen kommt, lasse ich meinem so viel Freiheit wie möglich, also, ich gehe den beiden aus dem Weg.
    Mein Rüde ist sehr sozial und hatte in seiner Prägungsphase fast täglich Hundkontakt und ist auch so sehr "freundlich".

    Wenn es die Situation ergibt, kommt die Leine ab und ich gehe einfach weiter...

    Bisher kam nur einmal ein Hund angstürzt und direkt auf meinen, aber da war zum Glück der Besitzer schneller als ich.

    In dieser Situation stand ich wie angewurzelt da, habe aber vorher noch die Leine los gelassen...

    Bisher sind aber nie wirklich ernstzunehmende Situationen eingetroffen, wo man das Verlangen nach Schreien oder Treten hatte.

    Ach, letztens kam ein kleiner Terrier- Rüde angelaufen. Charlie hat sich hingelegt und den kleinen direkt fixiert. Da hat sich Terrier, noch bevor er ran war, umgedreht und war weg...
    Hallo Susann,
    ich handhabe das im Prinzip genauso. Soviel Freiheit wie möglich - sowenig Kontrolle wie nötig, damit Biko lernen kann. Ich nehme ihn auch nicht aus Begegnungen mit Rüden heraus, solange sie sich ordentlich benehmen. Wird geknurrt, rufe ich ihn zu mir. Ich versuche ihm halt beizubringen, dass er Konfrontationen aus dem Weg gehen muss.
    Dass er ein Rüdenfreund wird, erwarte und verlange ich aber auf keinen Fall.
    Lustig finde ich immer sein Verhalten, wenn er erwartungsfroh zu einem Hund rennt(wenn er darf) und bemerkt, dass es ein Rüde ist. Er wendet sich dann immer etwas angeekelt ab und guckt mich an, als wenn er meint: Das hättest mir auch vorher sagen können. ; ))
    Geändert von Berit_R (22.09.2009 um 16:09 Uhr)
    LG, Berit & Biko mit Ronny auf der anderen Seite...

    Viele, die ihr ganzes Leben auf die Liebe verwendeten,
    können uns weniger über sie sagen, als ein Kind,
    das gestern seinen Hund verloren hat. (T.W.)

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