Ich möchte hier auch noch mal was zu schreiben.
Ein erwachsener Rüde braucht auch keinen Jungrüden zu unterwerfen, wenn er ihn nicht bedrängt. Wo bitte hat ein erwachsener Rüde mehr Rechte? Bei einem gemeinsamen Spaziergang auf neutralem Gebiet sicher nicht.
Und nein, für mich gehört Unterwerfen nicht zu normaler hündischer Komunikation, wenn es keinen Grund dazu gibt.
Das ist für mich nix anderes als Machogehabe dann.
Wie willst du ein Unterordnen deines Hundes dann noch verhindern, bzw. eine daraus entstehende Beißerei, wenn der unterworfene Hund beginnt sich zu wehren und deinem das nicht gefällt. Das möchte ich einmal sehen wie du das dann machst....
Klar, wenn ein Rüde egal ob Jungrüde oder Erwachsener, ständig weiter treibt, oder brummelnd ausbremst, rempelt, abdrängt.....das ist für mich Provokation. Aber da obligt es doch dem Halter dieses Rüden, diesen vorzeitig zur Ordnung zu weisen....so jedenfalls sehe ich das.
Unterwerfen ist eine Sache, sofern sich einer Widerstandslos unterwerfen lässt. Nur das geht immer nur bis zu einem bestimmten Punkt.
Noch einmal, nur aufgrund des Altersunterschiedes ist eine Unterwerfung unangebracht. Bei Respektlosigkeit meines Hundes bin ich zuständig dieses Verhalten zu unterbinden. Und nein, ich bin nicht der Meinung, dass mein Rüde sein Verhalten ändern würde, nur, weil er von einem anderen Rüden mal unterworfen wurde. Eher neigt dieser dann dazu, es auch mal darauf ankommen zu lassen oder wird so ängstlich, dass ein gemeinsames Laufen auch nicht mehr schön ist....
Was würde dein Chuma z.B. mit meinem Filou machen? Der ist unauffällig, nicht an Rüdenkontakt interessiert und kommt zu mir gelaufen, wenn ihm ein anderer Rüde ständig folgt. Also ein nicht sehr erwachsen wirkender Rüde. Wie würde das auf deinen Chuma wirken? Sollte ich mich da abfinden, dass er ewig Opfer bleibt für "gestandene" Rüden...
LG
heike


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