He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.
Im Grunde genommen stößt mir die Themenfrage ziemlich auf, denn sie impliziert, dass Aggression beim Hund "unnormal, schlecht und böse" ist.
Wie wäre es, den Begriff "Aggression" beim Hund zunächst einmal genauer zu beleuchten?
In einem zweiten Ansätz könnte man versuchen, die Themenfrage entweder umzuformulieren oder das Thema ganz zu lassen
Darüber hinaus können Hunde aufgrund verschiedenster Vorraussetzungen, sei es Genetik, Umwelteinflüsse oder Traumata, ..... verhaltensauffällig werden, frei vom Geschlecht.
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen


Themenstarter
Ich verstehe was du meinst, Rosemarie.
Ich kann nicht genau sagen, was die Leute unter "aggressiv" verstehen.
ICH behaupte dies ja auch nicht. Ich kenne ja gerade einmal zwei RR Rüden. Mir ging es lediglich darüber, dass andere Hundehalter regelmäßig auf mich zukommen und meinen, die RR (speziell die Rüden) seien so aggressiv.
Was GENAU die darunter meinen, weiß ich nicht. Werde ich aber beim nächsten Mal genauer nachfragen.
Ich wollte dazu eure Meinungen/Erfahrungen hören, da ich einfach nichts dazu sagen kann.
Mir kommen manchmal auch Leute, die Ähnliches behaupten; ich frage dann genau nach, was sie meinen und denen geht ganz schnell der Atem aus und sie ziehen weiter.
Am besten ist es, man geht mit seinem erzogenen Hund mit gutem Beispiel voran.
Gegen das zugegebenermaßen "beeindruckende Laut-und Spielverhalten" kann man schlecht was tun.. dieses flößt unbedarften Hundehaltern, die die Rasse nicht kennen, schon mal ein wenig Respekt ein.
Wenn Billie mit ihrer tiefen "Rüdenstimme" ein Mal bellt, haben leider auch viele AngstAber das ist eben ihre Stimme
LG Rosemarie
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen


Themenstarter
Ja, das werde in Zukunft auch tun.
Gestern spielte Madame auch mit einem Hund etwas wilder und ruppiger. Die Halterin meinte dann, ich solle meinen Hund wegnehmen, das sei alles nicht normal
Ob ich in die HuSchu gehe und ob sie dort auch so ist, etc pp
Vielleicht wird den RR wirklich ihr wilder Spieltrieb zum Verhängnis, den viele Leute vielleicht als Aggression interpretieren.
Unabhängig davon, dass ich vielen hier zustimme, die sicher zurecht vermuten, dass es leider zuviele wesensschwache Hunde in den falschen Händen gibt ....dass die Mode auch Exemplare hervorgebracht hat, die selbst für hundeerfahrene Menschen ne Nummer zu groß sind, glaube ich tatsächlich auch, dass die "brutale", körperbetonte Aktion der RR die meisten Leute überfordert.
Vor 2 Tagen hat uns einer unserer beiden Söhne mal wieder besucht, nach etwa 4 Monaten.Der ist ja mit seinem Bruder mit den Bernern groß geworden und wurde auf einmal Zeuge einer üblichen Erziehungsmaßnahme, die Basha an Jali vornahm. Dem fiel die Kinnlade runter und sein erschrockener, fragender Blick in meine Richtung sagte: Tu was! Die macht gleich Hackepeter aus der Lütten!
Als er dann später beim Spaziergang sah, wie dann miteinander geflitzt und getobt wurde, bekam er langsam nen Eindruck vom Umgang der beiden miteinander. Und wie gesagt, unsere Jungs sind "hundeerprobt". Ich musste es ja auch selber erst lernen und verstehen. Diese Ursprünglichkeit im Verhalten und ausleben der Instinkte habe ich vorher auch nicht erlebt.
Aber es gibt eben auch tatsächlich die ...na, sagen wir ...unvorbereiteten Hundekäufer.
Wenn dann von diesen "weniger" verständigen, souveränen Menschen Rüden geführt werden, die dann auch noch glauben, man könne die so "nebenbei" erziehen und mitlaufen lassen, dann ist der "Problemrüde" vorprogrammiert....denn am Ende muss es immer der Hund ausbaden.
Keiner sagt "der Besitzer ist ahnungsbefreit" sondern "der Hund ist aggressiv".![]()
Geändert von Mitsouko (22.09.2012 um 14:59 Uhr)
Viele Menschen wissen von ihren Hunden nicht viel
mehr, als was sie gekostet haben.
(Horst Stern)


Themenstarter
Der Gedanke ich mir eigentlich noch nicht gekommen.
Im Gegenteil,finde ich die Agressionslosigkeit mancher Retriever(z.B mein eigener)ziemlich unnormal.
Auch ich als Mensch habe Agressionen und kann meinen agressiven Rüden da ganz gut verstehen,trotzdem kann man ja über Tendenzen sprechen,wie auch über Jagttrieb,Apportierfreude etc,oder?
Ines mit Yuri ,Frederik und Ursula
Lukas 06.07.2001-29.01.2013
Warum die andern ändern, wenn sie schon anders sind ?



Da schließe ich mich mal Rosemarie an: Aggression gehört nach meinem Wissen zu den natürlichen Verhaltenspaket, welches hilft, das Primat des Lebens zu erfüllen.
Was hier angesprochen ist, kommt doch bei Auslotung wieder auf den uralten Punkt der Fähigkeit der HH im Umgang mit ihren Hunden (und anderen Tieren).
VG
Marlies
Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
(Robert Lembke)
Ich treffe hier relativ viel RRs - Rüden und Hündinnen gleichermaßen. Rüden sind etwa 50:50 intakt zu kastriert, Hündinnen sind zu 99% kastriert, meist vor der ersten Läufigkeit.
Bisher sind wir genau einem RR, den ich als aggressiv bezeichnen würde, begegnet. Der Rüde ist kastriert und wird gemeinsam mit einem ebenfalls kastrierten Viszla geführt. Beide Rüden sind schon mehrfach auf meine Hündin losgegangen bzw. haben versucht auf sie loszugehen.
Meine Hündin kann an der Leine durchaus auch mal gerne Pöblen und bei anderen großen Hündinnen holt sie auch ganz gerne mal die Lederjacke 'raus. Bisher meiner Meinung nach aber ein völlig normales Verhalten für eine intakte Hündin. (EDIT: normal heißt hier natürlich nicht, dass es ein Verhalten ist, dass geduldet werden soll/muss)
Viel häufiger als aggressive RRs begegnen uns unsichere, ängstliche RRs. Es scheint sie aber schon zu geben. Ich bin schon mehrfach von Leuten, die beruflich mit Hunden zu tun haben (Trainer, Tierärzte, Besitzer von Arbeitshunden) darauf angesprochen worden, was für ein normaler und angenehmer RR Zuki wäre, gar nichts so unsicher und/oder aggressiv wie die RRs, die man häufig sieht. Die Worte: "So kenn ich RRs von früher/von den großen Farmen!" fallen häufig.
Ja, hier gibt's definitiv einen Trend zu ängstlichen und/oder aggressiven RRs. Der hat aber definitiv nichts mit den eigentlich gewollten Anlagen der Rasse zu tun, sondern mit Vermehrung und großen Jagd- und Wachhunden, die nicht vernünftig sozialisiert, erzogen und ausgelastet werden.
Geändert von Jackal (22.09.2012 um 15:00 Uhr)
[QUOTE=Jackal;607600]
Off-Topic:[/QUOTE
Ich möchte ganz generell keinen Rüden führen völlig unabhängig von der Rasse, mir liegen Hündinnen einfach viel mehr. Das sagt aber wenn überhaupt was über mich aus und nicht über Rüden im Allgemeinen.
Fettes LIKE!
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -
Paßt hierher....
auch wenn die Dame mit dem Dobermann mich unabsichtlich sehr verärgert hat, aber ich hab`spontan an diesen Faden gedacht, als sie sagte:" Ach, das ist so toll, daß ich ableinen kann, die Leute reagieren immer so komisch, wenn sie meinen Hund sehen. Groß, schwarz...."
Und ich:" Ja, und dann noch zu allem Unglück ein Dobermann......"
Und sie:" Ja genau....."
Der Gute war übrigens unkupiert und mit Schlappohren sehen die einfach niedlich aus...und der hatte sogar einen breiten Kopf und ganz viele Runzeln auf der Stirn.
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -


Themenstarter
Off-Topic:
Wir haben heute einen schwarzen Hovawartrüden getroffen. Erst als der Halter wusste, dass meine eine Hündin ist, wurde er abgeleint und die beiden lieferten sich Verfolgungsjagden. Er meinte auch, dass sein Rüde Probleme mit anderen Rüden habe und er deshalb an der Leine wäre. Noch dazu sei er groß und schwarz und viele Leute hätten Angst vor ihm.
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