..wenn das Nichthaaren eine vertraglich zugesicherte Eigenschaft wäre, wohl schon > mutmaße ich.
Bei den beiden Welpenbesitzern, die mit stolzgeschwellter Brust ihre Designerwauzis präsentierten, schien
das Nichthaaren das entscheidende Kaufargumente gewesen zu sein. Ich habe es mir erspart, Details mit
Ihnen zu erörtern. Die Zeit wird's zeigen. ;-)
Martina
Der Wolf hört immer des Wolfes Heulen.
Vielen Dank berki, für diese Info`s.
Kann mich täuschen, aber finde das der Black & Tan im Gesicht nicht Ridgeback typisch aussieht. Kann aber auch Einbildung sein.
Ich glaube halt, dass man eine Rasse welche man nach einem Standard züchtet nicht um jegliche genetische Zufälligkeit erweitern muss. Schlussendlich ist ja auch das das Ziel der Zucht bestimmte "Zufälle" herauszuzüchten.
Es gibt bestimmt auch Sachen ausserhalb des Standards, wo es einfach keinen Sinn macht diese nicht in den Standard aufzunehmen. Ein Beispiel dafür habe erst kürzlich bei den Doggen gelernt. Genau genommen gibt es Doggen nur in drei Farben. Gelb, gestromt und Schwarz. Blau ist gen. aufgehelltes Schwarz.
Die Zulassung der Geflecktzucht bringt verbunden mit dem Gen für die Aufhellung das Problem der Grautiger mit sich, und zwar in einer rechnerischen Quote zwischen von bis zu - 25% innerhalb der Geflecktzucht.
Trotzdem wurde erst in den vergangen Wochen folgender Passus zu den Grautigern in den Standard aufgenommen.
"Grautiger (diese haben bei schwarzer Fleckung eine überwiegend graue Grundfarbe) kommen vor, sind nicht erwünscht, werden aber auch nicht disqualifiziert. "
25% der Geburten eines Farbschlages (Gefleckt), ist nicht erwünscht, gehört nur so halb zum Standard aber darf nicht disqualifiziert werden.
Früher wurden deutlich seltener Grautiger "geboren" und auch heute gibt es noch Züchter wo sie auffällig / unverständlich selten vorkommen.
Eine Analyse kam zu folgenden Ergebnis:
"Ob die vorliegenden Fakten ausreichen, um als gerichtsverwertbarer Indizienbeweis für die Tötung der Welpen gewertet zu werden, soll und kann hier nicht beantwortet werden."
Doggen Info - Grautigerfreie und -arme Zuchtstätten: Eine statistische Analyse
Die Anpassung eines solchen Standards gehört schon fast zur Sorgfaltspflicht eines Vereins zur Unterbindung von Qualzucht.
Dagegen bin ich der Meinung das Schwarz und andere Farbzufälle beim Ridgeback eher so selten sind, das man eine Ausgrenzung nachvollziehen kann. Eine Erweiterung der Farbschläge könnte eher sogar zu ähnlichen Effekten wie dem der Grautiger führen, welchen es auch nur durch die Zulassung Geflecktzucht gibt.
Gruss
Hallo,
das Buch heißt Rhodesian Ridgeback Pioneers und ist von Linda Costa geschrieben.
Die bei Kalahari abgebildete black and tan Dame hieß Shona und hat eine eigene Homepage (findet man auch für Shadow- andere b+t RR-Dame). Über die Kopfform kann man sicher diskutieren (finde ich auch nicht ideal), genauso wie über die vieler Normalgefärbter. Ansonsten bewegen wir uns inzwischen hier ziemlich offtopic (mein Fehler, sorry) und sollten, falls Interesse besteht, vielleicht einen neuen Thread zu Fehlfarben aufmachen.
Ich persönlich würde es auf jeden Fall eher begrüßen, wenn schwarze oder b+t RR´s aus innerrassigem "Genmaterial" (klingt sch..., ich weiß) wieder gezüchtet würden, als durch das Einkreuzen anderer Rassen. Mag aber sein, dass dafür die Fehlfarben zu selten fallen (bzw. großgezogen werden?).
Gerade beim Einkreuzen der Dogge sehe ich nicht, dass der RR davon in irgendeiner Weise profitiert.
LG Thomas
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