Hallo in die Runde,
unsere 7 Jahre alte RR Hündin, wurde vor 3 Jahren voll kastriert. Seitdem , haben wir festgestellt, dass sie deutlich ruhiger geworden ist. Diese Tatsache, ist nach einer Kastration nicht verwunderlich. Wir haben das so angenommen und uns so auf sie eingestellt… seit längerer Zeit, ist es nun jedoch so, dass aus diesem einst ruhigen Verhalten eine Art Lethargie geworden ist. Sie ruht sich sehr viel aus und - nun kommt das Verhalten, das uns verzweifeln lässt - sie möchte kein Gassi gehen.
Wir bieten ihr so schöne ihr bekannte und abwechslungsreiche/neue Spaziergänge an. Sie springt aus dem Auto, legt die Stirn in Falten und setzt sich hin. Eigenartiger Weise ist es nicht IMMER der Fall, aber größtenteils halt schon und das finden wir halt absolut nicht normal.
Als dieses Hinsetzen und schleppende Gassigehen anfing , haben wir es eine kurze Zeit so hingenommen und uns dann dafür entschieden, der Sache medizinisch auf den Grund zu gehen- vielleicht hat sie Schmerzen oä ? Gesagt getan, sie wurde auf sämtlichen Ebenen untersucht und was soll ich sagen ?! Es kam NICHTS dabei heraus. Auf der einem Seite natürlich super gut , ABER auf der anderen Seite wissen wir nicht , was oder wie wir uns konkret in solchen Momenten verhalten sollen.
Ich habe sämtliche Arten probiert , wenn sie sich hinsetzt : ich habe sie freundlich, aber bestimmend dazu aufgefordert mitzugehen , ich habe sie das andere mal sehr bestimmend / forsch angesprochen, dann habe ich es ohne Sprache sondern allein mit Körpersprache versucht, indem ich sie wortlos am Geschirr gepackt habe und sie hinterhergezogen habe ( ja, sorry aber versteht ihr meine Verzweiflung in dem Moment ??!) Zu wissen, dass ihr körperlich nichts fehlt und sie sich totzdem so verhält, als könnte sie nicht gehen. Wie ein Machtspiel, sage ich jetzt mal .
Mittlerweile, mache ich es so, dass ich - wenn sie sich hinsetzt - los lasse. Also ich lasse die Leine los und gehe einfach vor. In der Hoffnung, dass sie direkt nachkommt. Das ist jedoch stets mit Herzklopfen meinerseits verbunden, denn es kann ja jederzeit jemand kommen und dann muss ich sie an die Leine nehmen. Also schaue ich natürlich vorab , an welcher Stelle es überhaupt möglich ist. Sie bleibt dann noch einige Sekunden sitzen und ihr scheint es egal zu sein, dass ich mich entferne. Schließlich steht sie dann auf und trottet mit hängendem Kopf hinterher. Und dann können wir auch eigentlich eine Runde drehen… es ist immer der Start der Gassirunde , ist uns aufgefallen.
Ich denke die ganze Zeit, dass ihr etwas fehlt, aber dem ist nicht so.
Ach so und eine negative Hundebegegnung oä, hatte sie noch nie draußen oder irgendetwas anderes, was sie eingeschüchtert hat.
Jetzt meine Frage: KENNT JEMAND VON EUCH SOLCH EIN VERHALTEN VON SEINEM RR ??? FALLS JA, WÜRDE ICH MICH RIESIG DOLL ÜBER TIPPS USW FREUEN DAMIT UMZUGEHEN !
Erstmal vielen Dank fürs Durchlesen
Glory123


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