Liebe Ute,
Deinen Standpunkt kann ich nachvollziehen; für mich ist aber "Verantwortung" ein sehr dehnbarer und subjektiv interpretierbarer Begriff. Was für den einen noch verantwortungsvoll, ist für den anderen schon verantwortunglos. Ich habe ja schon mal in einem anderen Kontext gesagt, dass ich es nicht so mit verallgemeinernden Schlussfolgerungen habe.es geht doch nicht um "Sicherheit". Verantwortung ist der Kern der Sache! Wenn Welpen einzeln auf Bestellung produziert werden könnten, dann soll meinetwegen jeder seine Vorstellungen und sein Ego ausleben. So aber kommen aber in einem Wurf (in aller Regel) mehr Welpen auf die Welt, die von Menschen adoptiert werden, die sich auf Zuchtzulassungsprüfung und Vereinsregelwerk verlassen.
Ich werde nie verstehen, wie Züchter die Spätreife unserer Rasse betonen und gleichzeitig mit unreifen Tieren züchten können.
Ich verlasse mich nicht auf eine Zuchtzulassungsprüfung und Vereinsregelwerk und käme im Leben nicht auf die Idee, dem Züchter die Verantwortung zu geben, wenn sich mein Welpe als "schwierig"entwickelt. Ich trage nämlich die Verantwortung für meine Entscheidungen selber.
Eine interessante Frage bleibt dennoch: wenn in der RR-Züchterszene eine Konsens über die Notwendigkeit besteht, RR-Hndinnen erst im späteren Lebensalter belegen zu lassen, wieso hat das dann nicht Eingang gefunden in das jeweilige Vereinsregelwerk ? Finanzielle Erwägungen?
Liebe Grüße
Katarina


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