Ich find den Artikel jetzt auch nicht sooo daneben. In einem Portrait in einer Hundezeitschrift werden die Rassen eh nur "angerissen", für mehr reicht weder Platz noch (wahrscheinlich) Zeit und der entsprechende Experte. Denke, das sind meist Zusammenschnitte mehrerer Rassebücher. Dass sich jetzt noch mehr Leute einen RR aufgrund der Welpenfotos kaufen...naja, jede Ausgabe hat ein Rasseportrait und dann hätten diese Leute bald jede Rasse Zuhause sitzen - überhaupt sind ja Kalender mit entsprechenden Faltenkopffotos eh überall zu bekommen - also diese Ansicht halte ich für ein wenig weit hergeholt.
Und mal ganz blöd bemerkt: So ein Rasseportrait hat zwar die Aufgabe, über die Rasse zu informieren, aber eben auch, für sie mehr oder weniger zu werben. Dass sich Leute, die solch einen Hund suchen, sich danach noch intensiver informieren und sich einen RR kaufen, ist demnach nicht ungewöhnlich.
Für ursprüngliche Linien und wirklich RR-typische Eigenschaften, so wie sie mal gewollt waren, muss man heute leider etwas länger auf Züchtersuche gehen, weil es doch schon zuviele Hobbyzüchter OHNE Ahnung gibt.
LG Maraike