Hallo Christine,

ich kann Dich so gut verstehen.
Als wir im letzten Jahr unsere ShuShuu verloren, war es genau so!
Wir konnten uns nicht mehr konzentrieren, wir konnten zu Hause nichts machen, ohne sofort wieder in Tränen auszubrechen, einfach, weil sie bei jedem Handgriff fehlte, in jedem Zimmer, im Garten, überall.
Wir hörten ihr Tapsen auf den Fliesen, auf der Treppe, auf dem Parkett, in der Küche, überall.
Jeden Moment musste sie um die Ecke, zum Zimmer rein oder in den Garten rauskommen, einfach, weil es die ganzen Jahre so war. Sie kam aber nicht.
Hier steht jetzt oberhalb ihres Lieblingsplatzes ihre Schmuckurne, ein Pfotenabdruck, ein sehr schönes Bild und eine Regenbogen(LED)Kerze. Sie ist zuHause, sie ist sowieso immer bei uns.
Wir hatten auch zuvor schon Wuffs, aber Farashuu war und ist, bleibt einzigartig.

Es ist noch kein Jahr her, dass sie ging, es ist nicht viel besser geworden, was den Verlustschmerz angeht, aber, die Attacken der plötzlichen Tränenausbrüche haben nachgelassen.

Wir hielten es nicht lange ohne Hund aus.
Zwei/drei Monate später war unser angestammter Urlaubspflegi für drei Wochen hier, dann haben wir Nala abgeholt, um die wir uns bei RRiN beworben haben.
Ihre Vorbesitzerin gab sie uns gern mit, sie hatte ein gutes Gefühl.
Nun haben wir Nala und eine Nichte unserer Seelenhündin hier und die glücklichen Momente mehren sich wieder.

Doch ShuShuu fehlt - immer!

Wäre sie noch da, hätten wir aber weder Nala, noch Xena und ... ganz ehrlich, ... die gäben wir nicht mehr her, weil auch sie einen Platz in unseren Herzen gefunden haben.
Lass Dir Zeit, Christine, mach langsam und schütze Deine Nala, denn auch sie hat einen großen Verlust erlitten!

Liebe Grüße von Feeyota *drück Dich unbekannterweise*, wenn ich darf