Es gibt sog. hot spots, die von Zecken massiv aufgesucht werden. Diese hot spots können fussballfeldgross sein. Ihre Entstehung hat mit einiger Wahrscheinlichkeit etwas mit Lage und Bewuchs zu tun. Das Heikle: die Durchseuchung der Zecken ist dort besonders hoch. Normalerweise sind ca. 0,3% der Zecken FSME-Träger. Auf hot spots sieht das anders aus, dort ist die Quote erheblich höher. Das schlägt sich dann für Menschen, die in der Nähe solcher hot spots leben, in einer statistisch signifikanten Häufung von Krankheitsfällen nieder.
Besonders beliebt sind anscheinend Areale, die von drei oder sogar vier Seiten von Wald umgeben, eher nach Osten oder Norden ausgerichtet und von Brombeergestrüpp oder/und Schlehen bewachsen sind. Diese Bedingungen bieten Nagetieren besonders viel Unterschlupf und machen es Greifern schwer. Viele Nager = hohe Zeckendichte.
Seit wir vor JEDEM Aufenthalt draussen ein Bio-Kokosöl auftragen, haben wir übrigens weder laufende, geschweige denn angedockte Zecken. Zuvor fand ich auf jedem Gang mindestens vier krabbelnde Exemplare, und leider oft auch das eine oder andere angedockte. Das Kokosöl verwende ich im übrigen selbst auch, hält nämlich Bremsen und Mücken ebenfalls fern. Grund: Anscheinend die im (nativen wichtig, gilt nicht für raffinierte Produkte)enthaltene Laurinsäure und Monolaurin. Beide sind schon seit längerem als wirksam gegen Viren, Bakterien und Protozoen bekannt. Sie stinken für Zecken offenbar zum Himmel.


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