hej

also ich hab beruflich schon mit mantrailer oder suchhunden zu tun gehabt.

du musst dich entscheiden was du willst. den hund bisschen auslasten und mal den mann, den freund, kinder, oma, opa und freude suchen lassen oder dich mit dem thema befassen und arbeiten.

mantrailing ist nix anderes als das was wir jägers mit den schweisshunden machen. was suchen was verletzt ist oder tot oder hilfe braucht.

d, h, arbeit arbeit arbeit, üben, üben üben und nochmals üben bis zum umfallen. durch lehrgänge versaute wochenenden.

d.h der hund muss eine gewisse abhärtung gegen wetterunbilden, scheiss gelände voll dornen, brennessel und nasse wiesen, wasser überhaupt und und und erfahren.

den die oma aus dem altersheim läuft ja nicht nur im sommer weg sondern solche einsätze sind gerade in der nacht und wenn´s wie aus kübel regnet und im regelfall findet das ganze nicht auf geharkten parkwegen sondern im busch statt.

d.h. wenn man angefangen hat auf der spur, wird die bis zum ende ausgearbeitet. der hund muss trainiert werden das erst dann schluss ist wenn gefunden wurde und nicht wenn die fellnase meint so nun ist gut.

d.h man schliesst sich am besten einer rettungshundestaffel an und macht selbst die ausbildung zum mindestens ersthelfer um der gefundenen person zu helfen.

d. h. man muss jemand suchen der schon lange zeit verschollen ist und findet den dann in einzelteile zerlegt, sauber angenagt durch raubwild, verwesend im wald oder treibend als wasserleiche dick wie ein ballon.

denn wen du dich dafür zur verfügung stellst hast du verantwortung und dir gegenüber hat man eine erwartungshaltung.

ich will nicht deinen entusiasmus bremsen. ich bitte dich nur dir zu überlegen auf was du dich da einlässt.

aus beruflicher erfahrung weiss ich das gute mantrailer gesucht sind.

wenn ich einigen manche dinge zu trastisch beschrieben habe tut mir das leid, aber so ist das ganze nun mal.