Hi,
Marthe, ich finde dein Engagement aller Ehren wert! Hoffentlich kannst du "hinter den Kulissen" etwas erreichen. Möglicherweise bringt es aber letztlich nur etwas, die Sache "richtig" öffentlich (mit Zeitung, Rundfunk usw.) zu machen, um auch die entsprechenden Behörden nicht nur zu informieren, sondern wirklich hellhörig zu machen.
Gesetze helfen gegen solche "Züchter" nichts, da sie sich zumeist in einem "rechtsfreien Raum" bewegen: Die Welpen werden zu günstigen Preisen quasi unter der Hand angeboten (dazu zählen auch und gerade Anzeigen im Internet). Im übrigen stehen Gesetze nur auf dem Papier und Verbote bzw. gesetzliche Regularien haben noch nie wen davon abgehalten, sie zu brechen oder zu umgehen. Des weiteren werden die möglichen Strafen nicht so drakonisch sein , dass sie profitgierige Leute von ihrem Tun abhalten können.
Man kann aber "hinter den Kulissen" arbeiten, sich mit Rechtskundigen zusammentun und die heutigen Möglichkeiten ausschöpfen. Es gibt Tierschutzbehörden und das Finanzamt, die können -in einer konzertierten Aktion- ganz schön krätzig werden. Ach ja, wg. der Steuern, man muss wohl nur zahlen, wenn man das ganze nicht hobbymäßig betreibt, sondern mit "Gewinnerzielungsabsicht". Was das ist, sehen die FA sicher überall unterschiedlich. Wenn aber jemand mit drei verschiedenen Rassen immer wieder Würfe "produziert" und die Welpen verkauft, dürfte man schon in dem Bereich sein. Problem ist, dass keine Steuerfahnder da sind, die sich um derartige "Peanuts" kümmern können. Also ist die Gefahr immer da, dass eine Aktion im Sande verläuft.
Schreib mir eine PN, wenn du rechtliche Unterstützung brauchst.
LG Frank


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