Wir hatten mit dem Züchter unserer Langa mehrmals telefoniert, da die Anreise für uns mehr als 600 km bedeutete. Die Telefonate waren ausführlich und man hatte schon einen gewissen Eindruck voneinander. Als die Kleinen 5 Wochen alt waren, sind wir hingefahren. Wir durften die Lütten mir ihrer Mama im Haus und im Garten beobachten und uns alle Zeit der Welt lassen. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken war das ganze Gewussel um uns. Da wir uns weder auf Bub, noch auf Mädel festgelegt hatten, haben wir natürlich genau auf das Verhalten der Kleinen geschaut. Wir hätten uns bei diesem Besuch auch nicht entscheiden müssen, welchen der Zwerge wir nehmen. Aber nun waren wir schon den ganzen Weg gefahren und ich wollte nicht ohne ein Bild im Kopf und im Herzen nach Hause fahren. Eines der Kleinen hat, als ich es hochnahm, so schön an meinem Hals gelegen und gegrunzt. Zufälligerweise war es ein Mädchen. Naja, und das war sie dann.
Wir hatten uns entschieden und dann 500,-- Euro vom Automat geholt, zu unserer und des Züchters Absicherung. Aber das war unser Vorschlag. Unser Mädchen hatte ihren Namen und wir konnten schöne Bilder von ihr, und mit uns zusammen, mitnehmen. Wir haben Langa dann mit 8 1/2 Wochen zu uns geholt. Bis dahin wurden wir per Mail und Telefon immer auf dem Laufenden über ihr Entwicklung gehalten.

Für einen ungeborenen Hund eine Anzahlung zu verlangen, ist für mich wie Zocken an der Börse, wenn es um Ernten geht, die noch nicht einmal ausgesät sind. Das ist schlicht unseriös.

Marlene