Hallo NatureGirl,

unser Inja, 10 Monate, hat bis er ca. 7 Monate alt war eigentlich nur mit den Pfoten in langsam fließenden flachen Wasser „gebadet“ - mehr war nicht drin.

Dann haben wir eine nette Spazierbekanntschaft, die selbst drei Hunde hat, gemacht, mit der wir uns nun regelmäßig zum Spazierengehen verabreden. Alle dieser drei Hunde gehen gerne ins Wasser, besonders das kleine Rottimädchen ist wasserverrückt. Da Inja am liebsten mit dem Rottimädchen tobte, ließ er sich nach relativ kurzer Zeit von ihr direkt verführen, mit baden zu gehen. Allerdings nur bis zur Brust, komplett eintauchen oder schwimmen, im Gegensatz zu ihr, kam nicht in Frage, da lässt er sie dann doch eher liebend gerne ziehen. Er ging die ersten Male auch nur dann ins Wasser, wenn das Rottimädel dabei war.


Mittlerweile macht es ihm aber selbst so sehr Spaß, zu planschen, dass er jede sich bietende Gelegenheit auch alleine dazu nutzt. Paradoxerweise kann er allerdings selbst auch nur taunassen Rasen nicht ausstehen, solange es Ausweichmöglichkeiten gibt.


Letztens erst ist er beim Planschen in einem noch unbekannten Gewässer an eine Einstiegsstelle geraten, die tiefer war, als er dachte. Erst mal war er geschockt darüber, wie tief Wasser sein kann (er war richtig untergetaucht) und hat es sofort erschrocken wieder verlassen und beim nächsten Spaziergang dort ist er vorsichtshalber in dieses Wasser gar nicht mehr gegangen.

Soll heißen, Bäder bis zur Brust sind o. k., Vollbad muss aber nicht unbedingt sein und an längere Schwimmaufenthalte ist nicht auch nur ansatzweise zu denken – zumindest bei ihm. Grundsätzlich zieht es ihn an kühleren Tagen nicht so sehr ins meist noch kältere Nass.

Unabhängig von unserer Erfahrung denke ich, dass die Bandbreite dessen, was Dein zukünftiger Hund mögen wird, groß ist: alles kann, nichts muss…lass Dich überraschen, was er selbst toll findet bzw. zu was er sich letztlich überreden lassen wird!

Viel Spaß Euch beiden, wenn es soweit ist!


LG
Joburg