He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.
Das ist exakt die Erfahrung, die ich auch gemacht habe.
Ich dachte nur, als er anfing, Scheixxe.....wie ist der denn drauf`????
Oh wei, wenn das so weitergeht....
Kastration war schon allein deshalb nie ein Thema, weil er sich immer sofort wieder eingekriegt hat, wenn die Dame aus den Augen war.
Er hat weder zu Hause viel geweint, noch schlecht gefressen (ja, solche Tage gibt`s mal, ich finde halt zwei oder auch mal drei Tage nicht weiter wild), noch war er sonst unruhig.
Gehorsam draußen gleich null...furchtbar anstrengend.
An der Schlepp durch den Wald geschleift, immer der Dame hinterher.
Wie es heute, mit 3,5 Jahre ist, auch ohne, daß er jemals bislang seinen durchaus vorhandenen Sexualtrieb ausleben durfte, habe ich jetzt hier mehrfach und in verschiedenen Themen beschrieben.
Natürlich sehe ich nur meinen Hund, mit dem lebe ich nunmal.
Der war eine totale Knalltüte und nein, wir hatten keinen super leichtführigen Hund, der schon vor und während der "Pubertät" nur vorrangig mich im Kopf und in den Augen hatte.
Im Gegenteil, ich höre es noch heute, wie der Gatte einer Freundin, die eine sehr leichtführige Hündin haben, abends, nachdem ich mal wieder zwei Stunden hechelnd hinter meinenm Hund hing (war warm.....und die Schlepp schwer....) abends auf dem Sofa zu ihr sagte:"Die arme Suse, mit der möchte ich echt nicht tauschen, nein, so einen Hund wollte ich um`s Verrecken nicht haben....."
Und ja, Jerry Lee, Dein Hund ist noch nicht mal annähernd fertig.
Und ich sage Dir, wie lange ich Geduld hatte....DREI Jahre.
Und die habe ich NICHT mit Warten verbracht....
NIEMAND gibt Dir die Garantie, für nix und gar nix.
Auch eine Kastration ist keine Garantie.
Für nix und gar nix.
Und spielen....will mein Hund nicht. Schon lange nicht mehr.
Und schon gar nicht mit Kastraten, die sehr jung kastriert wurden und ewig Kinder geblieben sind.
Von denen ist er nur genervt, sonst nix.
Ich sage es immer noch...JA, es gibt Rüden, denen hilft nur eine Kastration.
Das sollte man aber bei einem 15 oder 16 oder 20 oder 24 Monate alten Hund nicht in Erwägung ziehen.
Sie brauchen halt einfach lange, bis sie fertig sind.
Und mancher Halter braucht länger als sein Hund.
Ich bin froh, daß ich durchgehalten habe, ich hätte meinem Hund viel an Entwicklung genommen (und mir selber als Halter auch....), dessen bin ich mir sicher.
LG, Suse
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -
So kann man das sagen. Schön, wenn die Zeit vorbei ist.
Ich erinnere mich noch daran, wie wir eines abends auf dem HuPla für die Begleithundeprüfung übten und die Dame eines anderen Vereins erschien. Dabei hatte sie ihre läufige Hündin.Während dieser Stunde hätte ich gerne zunächste die arrogante Ziege, die mich und meinen abdrehenden Hundemann die ganze Zeit über abfällig musterte, anschließend ihren sich für ein Leckerlie umbringenden Köter und danach meinen an die Wand nageln können.
Nein, das war in der Situation nicht lustig und hat auch keinen Spaß gemacht. Aber bei einem normal veranlagten Rüden (und davon sprechen wir hier ja erst einmal) geht das vorbei. Und dann hat man einen intakten Hundemann, der Hund bleiben durfte.
Viele Grüße,
Stefanie mit BamBam
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Wir sind uns ja auch dessen bewusst, dass das eine Phase sein kann. Da liegt ja auch das Problem, dass wir eben auch unschlüssig sind, es machen zu lassen oder nicht. Wenn wir keinen Bock auf die ganze Sache hätten, wären die Eier sicher längst ab. Wir sehen es ja auch so, dass man schauen sollte, ob es sich gibt oder nicht. Aber weil es nun über so lange Zeit ist und auch schlimmer geworden ist, kommt der Gedanke halt immer öfter. Auch wir wissen, dass die Ridgis länger brauchen und mit 3 oder auch später erst ausgereift sind, demnach versuchen wir ja auch, es so lange wie möglich auszuhalten, aber ich komm leider nicht um den Gedanken rum, dass das Tier noch ein lebenswertes Leben hat, wenn er draußen oft genug so ab geht. Dann haben wir ja auch wieder Tage dabei, wo er wieder besser hört und aufmerksam ist, dann denken wir, ach, guck mal, geht ja doch wieder und die Kastra ist in die Ferne gerückt. Aber wenn man bei einem Schritt nach vorne, drei wieder zurück geht, ist das echt ziemlich ätzend.
Ich finde nur eben solche Kommis, die einen schon agro machen, beim lesen, vonwegen Erziehung blah blah bla, könnt ich schreien. Und am besten ist der, man könnte ja da laufen, wo keine tollen Hundedamen sind. Ha ha ha, wo soll es die denn geben. Die Hundedamen werden genauso ausgeführt wir die Hundemänner. So ein Schwachsinn. Und da könnte ich jetzt sagen, warum wird es nicht verboten, dass läufige Hundinnen überhaupt irgendwo laufen dürfen und unsere Hundemänner so verrückt machen. Warum werden die nicht irgendwo isoliert ausgeführt. Warum gibt es da nicht vorgesehene Plätze überall, wo sie spazieren gehen, wo eben ein Hundemann eben nicht hinkommt. Da aber überall alle Hunde gehen und Pipi machen dürfen, kann ich mit meinem pubertärenden Rüden kaum irgendwo hingehen, wo kein anderer hingeht.
Mich ärgern eben solche strikten Gegner, die einen schon dafür verklagen und verabscheuen, und ja, so fühlt man sich, wenn man nur den Gedanken überhaupt äußert. Man denkt in erster Linie schon eben an das Tier und nicht an sich selbst. Ich jedenfalls.
Im übrigen, unser Hundi ist 2,5
Ach und zuletzt, bei euch hört es sich an, als wenn alle Kastraten Babies sind, die psychisch und physisch total unterentwickelt und die ungehorsamsten und unerzogensten Hunde sind. Komischerweise kenne ich nicht einen einzigen Kastraten, der sich so verhält. Denn auch eine Kastration schützt nicht vor Erziehung. ;). Denn die Erziehung gilt eigentlich das ganze Hundeleben. Oder etwa nicht
Geändert von Jerry Lee1 (10.08.2012 um 19:21 Uhr)
Luft hole...... sorry du... aber du klingst grad, als wäre die Anzahl deiner Beiträge dein maximales Alter... Impulskontrolle ist das Zauberwort. Bei Hund UND Mensch.
Ich kenne einige Kastraten, die Babies geblieben sind. Die - besonders bei Rüden - hoch und eher dünn gewachsen sind, weil der Mangel an Testosteron eher für Hochwuchs als für Muskelbildung sorgt. Kastraten, die die "Dorfmatratzen" sind für die intakten Rüden... Die ihr Selbstwertgefühl mit den Eier verloren haben.
Weißt du, mein erster RR war eine harte Nummer. Drei Jahre lang. Und er hat mich im wahrsten Sinne des Wortes
blood, sweat and tears
gekostet. Wirklich jede Trainerin sagte "Lass ihn kastrieren!"
Bis auf eine. Nun gut, sie ist auch nicht "nur" Hundetrainerin. Ein kurzer Test genügte ihr um klar zu erkennen, dass Beau ein zutiefst unsicherer Hund war, einer, der vermutlich ein Angstbeißer geworden wäre, hätte man ihn seiner balls beraubt. Ich war so oft ganz nah dran, dem vielfachen Kastrationswunsch nachzugeben.
Langer Rede kurzer Sinn: Glaube nicht, dass die, die hier schreiben nicht WISSEN, wovon sie schreiben. Dass sie nicht Ähnliches erfahren haben. Und doch die Kurve gekriegt.
Kein Grund, hier teenymäßig voll krass die Aggroschiene zu fahren, Alda.
Näch?!








jerry lee,
es ist deine entscheidung, einzig deine und wenn du denn meinst, dass ihr, du oder dein hund, einen vorteil davon haben könntet, wenn du die eier amputierst, dann musst du das wohl machen.
bitte erwarte aber hier keine absolution.
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Whoever does not move dies or is already dead.
danke, Heins, aber hätte man das nicht gleich so schreiben können?
LG Sabine mit Bayo
sowie Monthy (17.08.2009 - 19.12.2021) und Luna (09.10.2012 - 07.04.2024)
unvergessen, auf der anderen Seite des Weges
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Hallo Jerry-Lee1,
Mit unserer Hündin fuhr ich, während ihrer Hitze, eben ein paar Km. mehr und somit war es fast immer möglich anderen Hunden auszuweichen.
Es ist sicher nicht angenehm wenn man mit seinem Rüden an der geilen Meile entlang muss, dafür hast du mein vollstes Verständnis, aber ich tat es hauptsächlich, um meine Hündin vor ungezogenen Rüden zu schützen.
Sorry, aber die meisten waren schlicht unerzogen und so mancher der HH´s fand es gar amüsant, wenn sein potenter Vierbeiner aufzusteigen versuchte. Ich war dann häufig Diejenige die die Rüden selbst runter pflücken musste.
Es gibt sie aber sehr wohl , die von wegen blah blah blah Erziehung Hundemänner-auch wenn man das nicht so gerne hört, liest oder sonst wie verinnerlichen möchte, Rüden die auf eine Ansage Abstand halten und den Sattel im Dorf lassen.
Sexualtrieb versus Jagdtrieb wurde schon angesprochen. Die beiden stärksten Triebe des Hundes, dienen sie doch dem Überleben einer Gattung und durchaus vergleichbar beim erzieherischen Handling.
Meine Hündin hat keine Bömmels, aber sie hatte einen JT der mich drei Jahre lang gefordert hat, da wurde ich nicht nur oft zurück sondern auch in den Dreck geschmissen, war oft verzweifelt und vom Glauben abgefallen, aber es hat letztendlich funktioniert.Unter Anderem mit Hilfe dieses Forums, wenn es auch manchmal nicht der eigenen Konfektion entspricht.
Und zum "zicksten"Male wiederholt: Kastration ist kein Erziehungsersatz, kann Verhaltenstechnisch auch sauber nach hinten los gehen, sollte m.M.n nur bei einer med. Indikation erfolgen und nicht unter einem Alter von drei Jahren.
Auch Rüden bauen ihre Fortpflanzungsfähigkeit ab und werden ruhiger.
Sicher muss das jeder für sich entscheiden und vor allem das Optimum für sein Tier im Auge haben, aber oft geschieht es eben unter dem Motto „Was nicht passt wird passend gemacht".
LG,
Jasmin mit Ashanti.
Geändert von Perro (11.08.2012 um 07:47 Uhr)
"Fortiter in re, suaviter in modo."
"Aber jeder nur ein Kreuz"
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Ein Hund auf dem Sofa ist mit Sicherheit keine Vermenschlichung. Es ist ein Hund auf dem Sofa, mehr nicht. Es ist ein Hund auf einem bequemen Ruheplatz.
Off-Topic:
Heins, was hat diese Frage jetzt mit dem Faden zu tun? Sag, würdest du mir den Zusammenhang näher erläutern? Frag Jerry Lee1 doch per PN. Vllt. antwortet sie dir sogar....
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Off-Topic:
monthy, ein alter rat lautet: frag den züchter deines hundes. ein rat, den man sich aus dem einen oder anderen grund schon fast nicht mehr auszusprechen traut. ein guter züchter erläutert schon vor der möglichen abgabe eines welpen mit welchen geschlechtsspezifischen problemen zu rechnen ist, erwaretet, dass sich der potenzielle welpenabnehmer frühzeitig mit den anforderungen auseinander setzt, erklärt wie man da frühzeitig gegensteuern kann. es soll sogar kaufverträge geben, in denen die möglichkeit der kastration aus anderen als gesundheitlichen gründen explizit ausgeschlossen wird.
Geändert von Heins (11.08.2012 um 21:05 Uhr) Grund: A,R
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Ach, was ich noch vergessen habe - da die Bemerkung hier in diesem Faden ja auch auftauchte-
Ich habe es mit meiner Hündin während der Läufigkeit immer so gehalten, das wir abseits der allgemein stark besuchten Hundewege gelaufen sind.
Aus Rücksicht auf die Rüdenhalter und uns, das war ein wesentlich entspannteres Laufen für uns.
Und als Hündin - Besitzerin war das für mich immer eine Selbstverständlichkeit, schon um meine Hündin vor den aufdringlichen Rüden zu schützen.
Sonst hätten beide, sowohl die Rüden als auch meine Hündin Streß gehabt.
Lg. UTE
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