Hallo Sandra,

wir sind ganz frisch beim Thema Zweithund dabei. Unsere Chilli ist drei Jahre und Leo fünf Monate. Beide werden fast ausschließlich einzeln trainiert. Somit sind zwei Stunden täglich draußen verplant. Zusätzlich mittlerweile dreimal in der Woche Hundeschule. Chilli ist sequenzenweise dominant veranlagt, d.h ich bin bei jedem Toben im Garten dabei und beobachte sehr genau,wann es einem von beiden zuviel wird. Leo ist sehr leichtführig und auch die Beziehung zu Chilli ist nicht anders geworden. Doch vom gemütlichen relaxten Spaziergang mit beiden sind wir noch weit entfernt. Zumindest verlangt es mir allein eine enorme Beobachtungsgabe ab, um beide Hunde konsequent zu führen und jedem Interesse gerecht zu werden. Ich bin ohne Zweifel sehr zufrieden mit dem Ergebnis, doch die so oft genannte Rudeldynamik solltest du nicht unterschätzen . Dort wo ein Hund noch uninteressiert wirkt,fangen zwei schon mal das Stänkern an. Du wirst mindestens zwei Jahre doppelt Arbeit haben,um das Zusammenleben so angenehm wie möglich zu erleben. Doch wenn sich die beiden bei dir absolut sicher fühlen,wird es bestimmt nichts Schöneres geben. Mach nur einen Fehler nicht und ziehe Schlüsse vom Ersthund zum Zweithund. Meine sind so unglaublich unterschiedlich veranlagt, dass man fast denken könnte, es wären zwei verschiedene Spezies.

Liebe Grüße

Heidi