Dein Hund ist erst sechs Monate. Von daher kann sich "das Blatt noch wenden".
Wünsche dir aber besser, dass er ein "Konfliktvermeider" bleibt. Such´ihm etwas sanftere Hundekontakte.
Ich halte nichts davon, einen eher etwas möglicherweise "sensitiven" Hund andauernd mit Rüpeln und Pöblern
im Kontakt stehen zu lassen.
Ich bin sehr sicher, dass er mit zunehmendem Alter auch mal etwas deutlicher sagen wird, was ihm nicht passt.
Insgesamt lassen sich Rüden von Hündinnen im Allgemeinen etwas mehr "gefallen" bzw können Hündinnen sich etwas mehr herausnehmen..
Wenn in eurem Treffpunkt-Hunderudel die Strukturen eher so gelagert sind, dass wenig Rollentausch beim Spielen stattfindet, so such deinem Hund Spielpartner aus, wo der Rollentausch im Ausgleich stattfindet.
Lass nicht zu, dass dein Hund im Übermaß gemobbt wird; aber unterbinde ggfls den umgekehrten Fall, sollte der mal eintreten.
Auch Hunde lernen am Modell und es kann durchaus sein, dass sich dein Rüde noch grobes Spielverhalten abschaut/aneignet. Möchtest du das nicht, organisiere die Spielpartner besser so, dass sie auf das Temperament deines Rüden abgestimmt sind.
VG Rosemarie
Geändert von Rosemarie Karsten (11.03.2013 um 13:33 Uhr)
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen
Mein Kheelo, bald 2 Jahre, ist auch ein Konfliktvermeider. So langsam setzt er sich aber auch zur Wehr. Als ich das erste mal seinen Kamm sah und so ein tiefes Brummen hörte, da wusste ich um sein Potential. Trotzdem ist er bei Rüdenbegegnungen eher der vorsichtige, lässt sich aber auch nicht mehr alles gefallen und ist froh, wenn ich mal was für ihn regele.
Nimm ihn einfach aus der Situation, wenn es zu dolle wird.
Sei froh, dass er auch so ein Gute-Laune-Bär ist. Macht vieles einfacher....




Ich schließ mich Rosemarie an und gebe zu bedenken, dass der Alltag mit einem Hund, der zu gut für die Welt ist, wesentlich entspannter und spaßbringender ist als mit einem Hund, der zu schlecht für die andere Hundewelt ist.![]()
Es grüßt Stefan
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt, wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat (R. Descartes).
Hallo,
ich würde auch sagen, sei froh, das er sich unterwirft und greife ein. Jamie war von Welpe an sehr dominant und hat sich ganz schön was rausgenommen. Wir haben noch ein Video da ist er gerade 7 Wochen und spielt mit einem 2 Jahre alten RR. Sieht sehr schön aus, beide haben es genossen. Aber heute erst sehe ich, was sich der Kleine alles so rausgenommen hat.
In der Huschu war er der Haudegen, immer rein ins Gewimmel und alle umwerfen und das als "Jüngster". Klar, habe ich ihn dann von mir aus, aus dem Freispiel vor oder nach der Stunde raus genommen. Manchmal 3/6 mal im Spiel, dann war Schluß und er mußte außerhalb warten bis die Stunde anfing.
Zu unserem, großen Glück hat diese konsequente Maßnahme bei ihm schnell funktioniert. Er konnte immer länger mitspielen ohne das es zu heftig wurde und ein kurzer Ruf von mir, ließ ihn ruhiger spielen.
Heute kann ich ihm in jedes Rudel stecken, er läßt sich jedoch wenn er angemacht wird, so fort darauf ein und grummelt zurück und nimmt eine steifere Haltung ein. Dreht dann ab und kommt zu mir.
Wird er mal von einem Zwerg angemacht, schüttelt er sich und kommt an meine Seite und ich halte die Zwerge dann fest, bis die Besitzer auftauchen--- Teamwork
Viel Erfolg
Ich träume nicht mein Leben, ich lebe meinen Traum
Für mich wäre auch Ausgewogenheit wichtig. In unserer HuSchu hatten wir seinerzeit die Malinois/Rottweiler/BamBam-Kombo. Mali und Rotti waren ungefähr vier Wochen älter als Prinz Größenwahn. Der Arschmann hat beim ersten Treffen ganz schön (spielerisch) den Hintern versohlt bekommen. Das hielt sich aber die Waage, denn nachdem er sich daran gewöhnt hatte, dass die anderen schwerer sind als er, haben die abwechselnd mal oben und unten auf dem Boden herumgerollt und alles war schick. Klar hat da auch immer mal einer gequietscht, aber das gehörte dazu und war nicht dramatisch.
Was ich nicht zulassen würde ist, dass ein älterer Hund den Welpen/Junghund permanent fertigmacht, ohne dass der Junghund frech und/oder aufdringlich ist. Ich habe darauf geachtet, dass die Welt für den Hundemann möglicht lange rosa bleibt. Schlechte Erfahrungen kommen früh genug und wenn die dann gegen die bisherigen guten nichts ausrichten können, ist das umso besser.
Viele Grüße,
Stefanie mit BamBam
He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.
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