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Thema: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

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  1. #1
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Ullrich
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Als wenn es in deutschen Tierheimen keine Hunde gäbe, die ein Zuhause suchen! Genau von solchen Spanienhunden hat meine Cosima sich den Virus geholt, an dem sie gestorben ist.
    Wenn Ihr unbedingt Souvenirs aus Spanien benötigt, dann kauft Euch Strohüte oder die abgeschnittenen Ohren toter Kampfstiere.

    Mich regen solche selbsternannten Gutmenschen nur noch auf, wer "in" sein will, holt sich einen Hund aus Spanien und diese armen Viecher müssen die Freiheit gegen einen goldenen Käfig eintauschen.
    Ein Pferd ohne Reiter bleibt ein Pferd, aber ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch

  2. #2
    letum non omia finit Avatar von Chappyxxs
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Das sind vielleicht hat harte Worte, aber Ulli hat Recht, auch ich würde keine ausländischen Hunde mehr aufnehmen. Das Übel vor Ort interessiert die Spanier nicht die Bohne und jede vermeintlich gute Tat ist Perlen vor die Säue.
    Wenn Mitarbeiter deutscher Tierheime wehen Herzen grosse gegen kleine Hunde tauschen müssen, weil ihr Arbeitgeber eine Kooperation mit einem ausländischen TH hat... und weil kleine Hund hier in Deutschland angeblich eine bessere Vermittlungschance haben, man aber genau weiß, dass die großen in Spanien oder Ungarn im Partner-Tierheimen alt oder getötet werden... unterstützt man solche Importe nicht mehr guten Gewissens... es kotzt einen nur noch an.

    Ein Ridgeback kommt nach meinen Erfahrungen mit jeder Größe von Zweithund klar.
    Geändert von Chappyxxs (23.07.2013 um 00:46 Uhr)
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  3. #3
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Was die Größe betrifft, so kommt es weniger auf cm an als mehr auf Charakter. Wir hatten von ganz klein über mittelgroß bis zum Pferd alles zusammen und es ging gut. Jetzt nur noch Pferd und Zwerg und auch gut.

    Und Ulli, ich verstehe Dich muss aber anmerken, das die Mitarbeiter deutscher Tierreich schon seltsam sein können. Wir wollten von dort einem alten Hund ein letztes Heim bieten. Vergiss es. Nun ist unser Ungar seit einigen Jahren hier und ich denke, ihm geht es gut. Der deutsche Hund muss im Tierreich bleiben.

    Pete
    cira und balou, es mag der tag kommen, an dem mir euer name keine tränen in die augen treibt. ich hoffe, er kommt nie.
    Duncan mein Freund, es war zu früh, viel zu früh. Du fehlst. Alina, ich vermisse Dich!

  4. #4
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Asani Hekima
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    kima spielt sehr zärtlich mit einem bekannten zwergpudel-welpen und auch mit allen anderen kleinen hunden.
    das war allerdings nicht immer so, erst ab ca. 1 1/2 jährig.

    ich würde auch nie einen hund aus dem ausland holen. nicht weil er es nicht verdient hätte, aber solange im eigenen land so viele arme geschöpfe im tierheim sitzen brauche ich meine solziale ader nicht auswärtig ausleben, denn auch die eignen hunde im eigenen land haben es verdient ein schönes zu hause zu bekommen.
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    Gruss aus der Schweiz
    Dany


    Ich mag Menschen die sagen was sie denken.
    Noch mehr mag ich Menschen die zuerst denken bevor sie los plappern!

  5. #5
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von elainee
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    pete, was war denn die begründung des TH ?

    ich kann sowas auch oftmals nicht verstehen. aber genau da liegt ja die krux. wenn man nicht den ganzen tag zu hause ist, bekommt man wohl keinen hund aus dem TH. alles schon gehört.
    vielleicht sollten die TH lieber ein netzwerk aus vorkontrolleuren aufbauen, dann können sie überprüfen statt von vornherein abzulehnen...

    auch ich würde keinen auslandshund zu meinen hunden holen.was ist wenn es nicht passt ? dann bring ich ihn ins TH ?
    zurückschicken ist wohl ein wenig aufwendig.

    die TH in deutschland sind mehr als voll, gerade jetzt zur ferienzeit. da wird doch wohl was passendes dabei sein ?
    wenigstens könntest du hier sehen ob die chemie zwischen deinem hund und dem potentiellen 2.hund passt...
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    Martina

    mit Elainee, Kunjani und Tisha

  6. #6
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Rumkugel
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Hier im TH sitzt auch eine RR-Hündin,die aber nicht rausgerückt wird,weil die TH-Leiterin sie gerettet hat und nun nicht mehr hergeben will.
    Also muss sie weiter auf ihrer Fussbodenheitzung dahin vereinsamen.
    Ooooh,die armen deutschen TH-Hunde

    Und wer das Agument bringt,man müsse erstmal alle deutschen Hunde retten,der darf sich dem Agument,aus dem Grund aufs züchten zu verzichten auch nicht verschliessen!

    Und,Uli,du glaubst nicht im Ernst,dass die Hunde in Spanien alle von der Strasse kommen,oder?
    Sie wechseln meist nicht die Freiheit mit dem goldenen Käfig,den du für Ausländer so unpassend,für deutsche aber gut findest,sie kommen,in der Regel, aus nem Betondrecksloch,was sich da so TH nennt...

    Immer wieder dieselbe Diskussion. Jeder kann sich genemigen sich seinen Traumhund zu holen,muss keine Rücksicht nehmen auf irgendeinen Nothund,es sei denn der Traumhund kommt aus Spanien,dann wird man plötzlich pflichtig die deutschen Tierheime zu räumen und alle moralischen etischen und praktischen Fürs und Wieders bis ins letzte auszudiskutieren "Vor-Ort-Arbeit" zu leisten etc.pp...

    Wer ist jetz hier eigentlich der "Gutmensch"?

    Edit: Danke heike,auch ich habe mich gerade geärgert über die Verurteilungen,sehe es aber genauso. Natürlich sind Aufklärung und Kastrapogramme wichtig,natürlich muss auf seriösität geachtet werden und man darf keine Vermehrerbanden unterstützen.
    Im Grunde ist das wie bei züchtern auch. Nicht jeder ist ein geldgeiler Vermehrer ud auch nicht jede Notorga importiert Hunde ohne Rücksicht auf Verluste!

    Tierschutz muss nicht an Grenzen gebunden sein,aber an regeln!
    Geändert von Rumkugel (23.07.2013 um 10:14 Uhr)
    Ines mit Yuri ,Frederik und Ursula
    Lukas 06.07.2001-29.01.2013
    Warum die andern ändern, wenn sie schon anders sind ?

  7. #7
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von notemba
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Danke rumkugel...
    Dem stimme ich sowas von zu

  8. #8
    letum non omia finit Avatar von Chappyxxs
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Tierschutz sollte vor allem an gesunden Menschenverstand gebunden sein und der geht einem Großteil der - oftmals ehrenamtlichen - Tierschützer leider ab. Mit Grenzen hat das in der Tat nichts zu tun. Aber anstatt eben über den Tellerrand hinaus zu schauen engagiert man sich vor Ort, um wenigstens einem, zehn, hundert Einzelfällen zu helfen und zieht daraus irgendeinen Nutzen für sich selber. Dass andernorts das Elend bleibt, ist ja egal, man hat ja getan, was man konnte...

    Und ja, man wird grob, wenn man sich 1000 Mal wiederholt... das kennen wir ja auch aus unserem Forum.
    Und man wird grob, wenn man einen 60cm Schatz, mit dem man gearbeitet hat, den man für einen genialen Hund hält, mit einem Riesenherz, wenn man den nach Ungarn fahren sieht, weil er hier angeblich keine Vermittlungschancen hat... Lade den mal in den Sprinter und verabschiede Dich, während die Ladung 30-cm-Ungarn bei Dir im Hundehaus ankommt. Stimmt, alle viel besser vermittelbar. Der Große in Ungarn natürlich auch... der wird sein Leben vermutlich dann an der Kette verbringen, als Hofhund. Das nennt sich Tierschutz. Na, danke. Abnahmebefriedigung ist das, nichts anderes. Und Steigerung der Vermittlungsquoten, um es mal auf den Punkt zu bringen.

    Mir kann keiner erzählen, dass es den einen, einzigen Traumhund zufällig gerade nur im Ausland gibt. Das ist auch wieder die Sache mit dem Verstand, der geht vielen Abnehmern nämlich auch ab. Statt dessen ist der durchschnittliche Neubesitzer hormongesteuert auf "haben" programmiert und zieht das durch, bis er hat, was er will. Den Traumhund. Nur mal ehrlich... wäre es durch Zufall ein anderer Hund geworden, wäre der der Traumhund, denn ein jeder von ihnen hat das Potential, einer zu sein, das sei mal nicht vergessen.
    Überlegt Euch mal, welche Weichen Ihr stellen könnt, durch entsprechendes "Konsum"-Verhalten!
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  9. #9
    BamBam, Hellboy & Sonny Avatar von Stefanie R.
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Es ist schwieriger und möglicherweise zeitaufwendiger, zwei sehr unterschiedlich große Hunde zu beschäftigen. Mini- und Maxihund am Rad kann zum Beispiel für den Minihund schwierig werden. Korb am Lenker, Anhänger...?

    Wir treffen regelmäßig kleinere Hunde. An BamBam wird insbesondere geschätzt, dass er sie vorsichtig behandelt und nicht überrennt.

    Viele Grüße,
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  10. #10
    Jackal
    Gast

    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    wir kennen hier wirklich viele RRs, und die leben in der verschiedensten Konstellationen. Vom Mini Pinscher bis zur Dogge ist da alles als Zweit- bis Mehrhund vertreten. Zuki (72cm, 37kg) war als ca. 1.5-jährige ein paar Mal bei einer Nachbarin mit einem winzigen Chihuahua für mehrere Stunden zum gesittet werden. Selbst das war kein Problem.

    Ich persönlich würde allerdings keinen sehr kleinen, zerbrechlichen Hund als Zweithund zu meinem RR wählen, weil mir das Verletzungsrisiko und der damit verbundene Aufpass-Stress einfach zu groß wäre. Ein zierlicher Chihuahua ist einfach was anderes als ein Jack Russel Terrier z.B. Letzterer wird einfach aus versehen nicht so schnell verletzt werden, weil er viel stabiler ist.

    Unsere RRs sind doch keine Monster! Zwei RRs sind doch ein auch kein Problem, der erwachsene Hund macht doch den Welpen auch nicht gleich kaputt!

    Bei jeglichem gesunden mittelgroßen Hunden sehe ich überhaupt kein Problem, bei allem was kleiner oder empfindlicher ist muss man entsprechend sehr viel mehr aufpassen und das muss man eben entscheiden, ob man das will.

  11. #11
    zweiaufeinenstreich
    Gast

    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Off-Topic:

    Ulli, Chappy, ihr habt sicher recht. Aber Aufklärung über dieses Thema sollte mit etwas mehr Feingefühl geschehen. Menschen die sich einen TH Hund aus dem Ausland holen, kann man nicht einfach "selbsternannte Gutmenschen" nennen. Es sind tierliebe Menschen die helfen wollen ein Tierschicksal zum Guten zu wenden. Das sollten wir alle nicht vergessen. Es ist die Vermarktung dieser Hunde, die unsere deutschen Herzen erweichen. Bilder, herzzerreißend. Auch mich ziehen diese Bilder immer derart runter. Es ist doch genauso, wie mit den großen Kinderaugen in den hungerleidenden Ländern.


    Sachliche Aufklärung tut not. Klärt auf, über die Gefahren von Krankheiten für unsere Hunde in unserem Land. Zeigt, die Machenschaften auf, wie manchmal sogar Nothunde produziert werden, weil ein gutes Geld damit gemacht wird. Dass es mit diesen Hunden so ist wie mit Vermehrern.....wer einen Hund "rettet" sorgt vielleicht dafür, dass weitere nachfolgen.
    Nichtsdestotrotz bedenkt, dass es ein sehr sensibles Thema ist, das hier angeschnitten wird.

    LG
    Heike

  12. #12
    Jajosel
    Gast

    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Zitat Zitat von Ullrich Beitrag anzeigen
    Als wenn es in deutschen Tierheimen keine Hunde gäbe, die ein Zuhause suchen! Genau von solchen Spanienhunden hat meine Cosima sich den Virus geholt, an dem sie gestorben ist.
    Wenn Ihr unbedingt Souvenirs aus Spanien benötigt, dann kauft Euch Strohüte oder die abgeschnittenen Ohren toter Kampfstiere.

    Mich regen solche selbsternannten Gutmenschen nur noch auf, wer "in" sein will, holt sich einen Hund aus Spanien und diese armen Viecher müssen die Freiheit gegen einen goldenen Käfig eintauschen.
    Hallo Uli,
    ganz so toll, wie du das schreibst, ist es um die "Freiheit" der spanischen Hunde leider nicht bestellt.

    Diese Freiheit besteht viel zu oft in der "Freiheit" zu verhungern, an einem Strick angebunden in der prallen Sonne liegend zu verdursten, und/oder unmenschlich geprügelt, gesundheitsrelevant vernachlässigt (keinerlei Gesundheitsprophylaxe), oder, wenn nicht mehr gewollt (Galgo), langsam am zu kurzen Strick, angebunden an einer Wand, sich selbst zu erdrosseln...und, und, und...

    Das ist keine Propaganda, ich verbringe seit 15 Jahren sehr viel Zeit in Spanien und kann das einigermaßen beurteilen.
    Auch kann ich absolut nichts Falsches daran erkennen, dass es Leute (in Spanien und Deutschland) gibt, die sich dieses entsetzlichen Tierelends (es sind ja nicht nur Hunde, denen hier übel mitgespielt wird) annehmen, und sich bemühen, solche Tiere, nachdem sie gesundgepflegt und geimpft wurden, an Interessierte zu vermitteln.
    Ganz im Gegenteil, ich habe größte Hochachtung vor Leuten, die, ohne einen Cent dafür zu bekommen, hier jede Menge Zeit, Idealismus und Geld investieren, um Tierheime zu bauen und in Betrieb zu halten. Die offiziellen spanischen "Tierheime", die "perreras" sind im Grunde Tötungsanstalten.

    All das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass es "gerade in" wäre, sich einen Hund aus Spanien zu holen.
    Das mag vielleicht hin und wieder der Fall sein, ist aber als Situationsbeschreibung viel zu kurz gegriffen.

    Auch diese Hunde hat keiner gefragt, ob sie auf diese schöne Welt kommen wollen, und niemand hat das Recht, sie zu Tode zu schinden, sei es aus Sadismus oder aus Gleichgültigkeit. Sie verdienen unser Mitgefühl und unsere Hilfe, ebenso wie unsere Hunde in deutschen Tierheimen oder wie die RR Nothunde.

    Diesmal wirklich nicht deiner Meinung -sorry-
    Jajosel

  13. #13
    mit der coolen sau Avatar von Malin
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    WIr haben hier die Mischung,RR;Malinois & Australian Cattle dog....alle hart im nehmen was Spiele & Sport angeht....bei kleineren Hunden muss man aufpassen die werden öfter mal überrannt
    Geändert von Malin (23.07.2013 um 15:43 Uhr)
    Leben und leben lassen

  14. #14
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Rumkugel
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Bei uns wars auch mal sehr harmonisch
    Aufpassen können auch die Grossen.naja,gefahren gibt es halt immer....
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    Warum die andern ändern, wenn sie schon anders sind ?

  15. #15
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Nikita333
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Off-Topic:

    Ines, gute Besserung an den Zwerg!!


    So, jetzt schreib ich doch....
    Hier wurde ein derzeit 6 Jahre alter Jack Russel (Rückenhöhe 31 cm, 10 kg) mit dem damaligen Welpie Themba - seines Zeichens RR - zwangsvergesellschaftet. Themba war mit seinen knapp über 9 Wochen genau so hoch wie Elwood - nur um vieles länger ...

    Ich könnt es jetzt schön reden und schreiben, dass Themba sich in den ganzen 3 Jahren stets zurückgenommen hat, wenn er mit Elwood spielte/spielt. Auch bei anderen kleineren Hunden nimmt er sich zurück bzw. passt sich an.

    So und jetzt kommt das "Aber":
    Die beiden passen einfach nicht wirklich zusammen. In erster Linie von der Auslastung her. Dies bedeutet doppelte Arbeit und mindestens so viel Zeitaufwand. Den Erziehungsstand mal ganz außen vor gelassen.

    Es läuft halt nicht immer wie im Bilderbuch und der RR rennt am Rad, während der Jacky es sich im F-Anhänger gemütlich macht und Kräfte tankt .... Den Anhänger hab ich gerade verkauft .

    Was auch ein wesentlicher Casus knacksus ist: Das unterschiedliche Temperament der beiden Hunde. Der JR ist ein ... Großmaul?? Ich sag das jetzt einfach mal so. Er heizt gerne auf und zieht danach den Schwanz ein . Tja und dann kommt halt der RR - der würd doch glatt mal weiter machen (wenn er dürfte).
    Bis diese Fronten geklärt sind, ist es ein seehr langer und steiniger Weg, der natürlich auch entsprechender Erziehung und Phasen geschuldet ist (und nun nach Erreichen des Gipfels der Krankheit beider).
    In diesen Phasen waren nur getrennte Spaziergänge für mich alleine mit den Hunden möglich.

    Ich könnte jetzt noch so einige Punkte aufzählen.. aber das würde dann ausufern.

    Was ich damit eigentlich sagen möchte: Lernt das zukünftige Familienglied auf jeden Fall vorher kennen. Und erkundigt euch genau über gewisse Eigenschaften. Prüft und wägt daraufhin ab, ob es passen könnte. Nicht nur größentechnisch.

    Ich wünsche euch ein glückliches Händchen,

    liebe Grüße
    berki, Eva57, Bomaliya and 3 others like this.


    Melanie, Themba und Nala

    - mit Klein-Elwood für immer im Herzen .....

  16. #16
    Jajosel
    Gast

    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Zitat Zitat von Nikita333 Beitrag anzeigen

    So, jetzt schreib ich doch....

    (...)

    Was ich damit eigentlich sagen möchte: Lernt das zukünftige Familienglied auf jeden Fall vorher kennen. Und erkundigt euch genau über gewisse Eigenschaften. Prüft und wägt daraufhin ab, ob es passen könnte. Nicht nur größentechnisch.

    Ich wünsche euch ein glückliches Händchen,

    liebe Grüße
    Sehr gut, dass du geschrieben hast! Du schilderst Erfahrung aus 1.Hand und eine bessere Hilfestellung für den Ersteller des Threads gibt es eigentlich gar nicht!
    Grüße
    Jajosel

  17. #17
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Da ich seit nun etwa 7 Jahren ein gemischtes Team aus einer 9kg-Terrier-Mixhündin und 30-50kg-Hunden halte und zudem Hunde (meist RRs, also eher groß) für den Tierschutz vermittel, kann ich beide Seiten etwas beleuchten.

    Kleine Hündin und großer Rüde (erst Schäfer-Mix, nun RR) war immer ein gutes Team. Die "Kleine" hatte nach aussen hin die Hosen an, die Jungs lassen/ ließen sich viel gefallen, setzen aber ruhig und besonnen Grenzen, wenn das Terrierherz mal wieder überschlägt. Frau Terrier genoß zudem die Bodyguards, wenn sie sich mit den falschen anlegte. Die Kombi würde ich persönlich so wieder machen, zumindest mit den beiden Rüden, die ich bisher hatte. Zu denen hätte ich das ggf. auch mit einem kleinen Rüden gemacht, bzw. mache das ab und an mit einem Gastrüden, klappt prima.

    In Sachen Auslastung hatten wir selten Probleme, allerdings fahren wir auch kaum bis kein Rad. Frau Terrier lief auch mit 14 noch 2 Stunden-Touren locker mit, mit nun 16 Jahren geht sie kleinere Runden mit, bleibt aber auch gerne zuhause.

    Zum Gespann kleine Hündin, großer Rüde kam dann noch eine jüngere RR-Hündin, das gab und gibt dann schon mal Spannungen zwischen den Mädels. Mit viel Training und Management kommen die Damen inzwischen gut klar, aber es bleiben zwei kurzgeschaltete Knallköpfe, die etwas mehr Beachtung brauchen.

    Aus persönlichen Erfahrungen würde ich keine gleichgeschlechtliche Kombi zwischen Groß und Klein mehr haben wollen, wenn dann maximal mit 2 Rüden. Wir hatten zwar (toitoitoi) nie Verletzungen, aber die Kräfteverhältnisse sind einfach extrem schlecht.

    (Beide Mädesl sind übrigens nach einer Auftau-Phase mit anderen Hündinnen verträglich, sind sich aber eben sehr (vielleicht zu) ähnlich.)

    Auch in der Vermittlung passiert es immer mal wieder, dass eben genau die Konstellation "Klein-Groß" dafür sorgt, dass ein Hund gehen muss. Ich bin inzwischen sehr vorsichtig RRs zu gleichgeschlechtlichen Kleinhunden zu geben, wenn, dann nur nach einer intensiven Testphase.

    Klein und Groß kann wunderbar sein, nehmt euch aber bitte sie Zeit den 2. Hund kennen zu lernen. Das macht auch verschiedenen anderen Gründen sowieso Sinn und oftmals das Leben für alle angenehmer.

    Viele Grüsse Cathy
    Geändert von JC2007 (24.07.2013 um 22:56 Uhr)
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  18. #18
    Basihma, Billie und Nafia Avatar von Rosemarie Karsten
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    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Zitat Zitat von Jajosel Beitrag anzeigen
    Hallo Uli,
    ganz so toll, wie du das schreibst, ist es um die "Freiheit" der spanischen Hunde leider nicht bestellt.

    Diese Freiheit besteht viel zu oft in der "Freiheit" zu verhungern, an einem Strick angebunden in der prallen Sonne liegend zu verdursten, und/oder unmenschlich geprügelt, gesundheitsrelevant vernachlässigt (keinerlei Gesundheitsprophylaxe), oder, wenn nicht mehr gewollt (Galgo), langsam am zu kurzen Strick, angebunden an einer Wand, sich selbst zu erdrosseln...und, und, und...

    Das ist keine Propaganda, ich verbringe seit 15 Jahren sehr viel Zeit in Spanien und kann das einigermaßen beurteilen.
    Auch kann ich absolut nichts Falsches daran erkennen, dass es Leute (in Spanien und Deutschland) gibt, die sich dieses entsetzlichen Tierelends (es sind ja nicht nur Hunde, denen hier übel mitgespielt wird) annehmen, und sich bemühen, solche Tiere, nachdem sie gesundgepflegt und geimpft wurden, an Interessierte zu vermitteln.
    Ganz im Gegenteil, ich habe größte Hochachtung vor Leuten, die, ohne einen Cent dafür zu bekommen, hier jede Menge Zeit, Idealismus und Geld investieren, um Tierheime zu bauen und in Betrieb zu halten. Die offiziellen spanischen "Tierheime", die "perreras" sind im Grunde Tötungsanstalten.

    All das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass es "gerade in" wäre, sich einen Hund aus Spanien zu holen.
    Das mag vielleicht hin und wieder der Fall sein, ist aber als Situationsbeschreibung viel zu kurz gegriffen.

    Auch diese Hunde hat keiner gefragt, ob sie auf diese schöne Welt kommen wollen, und niemand hat das Recht, sie zu Tode zu schinden, sei es aus Sadismus oder aus Gleichgültigkeit. Sie verdienen unser Mitgefühl und unsere Hilfe, ebenso wie unsere Hunde in deutschen Tierheimen oder wie die RR Nothunde.

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    Jajosel

    Hallo Jajosel,

    ich verstehe Ulli und ich verstehe die Menschen,
    die gequälte Tiere retten möchten und diese zu sich aufnehmen.

    Oftmals wird bei aller Liebe zum Tier leider vergessen,
    dass Auslandshunde, die lange auf der Straße gelebt haben und sich selbst versorgt haben,
    hier nur schwer integrierbar sind.

    Hinzu kommt tatsächlich das Problem, dass diese Hunde Krankheiten einführen ( können ).

    Wie macht man es richtig? - Wenn jemand mit Leib und Seele sich dem Tierschutz ausländischer Hunde
    verschrieben hat, kann ich sehr gut verstehen, dass ihm an der Vermittlung dieser Hunde in gute Hände gelegen ist.

    Wird die Sache "nüchtern(er)" und von "außen" betrachtet, scheint es hierzulande unendlich viele Hundeschicksale zu geben, die ebenso dringend der guten Unterbringung in Familien bedürfen wie "Auslandshunde".

    Möglicherweise müsste der Tierschutz noch ganz woanders ansetzen, um die problematischen Zustände im Ausland langfristig zu verändern und eine andere Einstellung dem Tier gegenüber durch die Menschen dort zu bewirken.

    Ich habe Ullis Beitrag ebenso geliket wie deinen, weil ich auch für seine Einstellung Verständnis aufbringen kann.
    Auch ich kenne Fälle, in denen einen Ansteckung durch Auslandshunde stattgefunden hat. Nicht selten werden Impfbücher und Nachweise über Tierarztbesuche kurzerhand gefälscht, um Vermittlungen überhaupt möglich zu machen.

    Und manchmal... haben Auslandshunde, die gewohnt waren , sich selbst zu versorgen, ein freies und augenscheinlich schönes Leben im Vergleich zu "Haltungen" hierzulande.

    VlG Rosemarie
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    Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen

  19. #19
    Jajosel
    Gast

    Standard AW: Welche Größe sollte ein Zweithund zum Ridgeback haben?

    Hallo Rosemarie,
    selbstverständlich gibt es in der Sichtweise zu diesem Thema viele Nuancen.
    Und jede Sichtweise kann ich - zumindest in Teilen - akzeptieren.
    Wobei mir der von mir zitierte Text schon recht "flapsig" daherkam - entschuldige bitte, Ulli.

    Ich kann nicht dafür garantieren, dass niemals Campohunde, die daran gewöhnt sind, alleine zurecht zu kommen,
    vermittelt werden. Das macht natürlich gar keinen Sinn und das befürworte ich auch nicht,

    Doch in der überwiegenden Anzahl der Fälle geht es um Welpen, die, kaum einige Wochen alt, den Tierheimen im Karton vor das Tor gestellt werden und um Hunde, die aus quälerischer Haltung kommen, krank, verletzt, halb verhungert und dehydriert sind. Die elend krepieren würden, wenn sich keiner um sie kümmert.
    Davon gibt es offenbar soviele, dass mit Sicherheit keiner in der Gegend herumfährt, um "lebenstüchtige" herrenlose Hunde von der Strasse zu pflücken. Wozu auch, ihre "Vermarktung" würde niemandem einen Vorteil bringen.

    Zu den Krankheiten: die Einführung der, nennen wir sie mal "Mittelmeerkrankheiten", ist natürlich nicht ausgeschlossen. Doch können diese auch von unseren eigenen "deutschen" Hunden nach dem Auslandsaufenthalt eingeschleppt werden.
    Selbstverständlich soll es ein Ziel der Tierschutzinitiativen hier sein, dies weitestgehend durch Tests und ggf. Behandlung zu minimieren, bestenfalls auszuschliessen. In dieser Richtung tut sich schon einiges, so ist z.B. der Leishmaniose Test nicht teuer und wird in Anspruch genommen. In welcher Häufigkeit kann ich nicht sagen.

    An der Einstellung der Leute hier zu ihren Tieren wird gearbeitet. Meist geht dies auch von den Tierschutzinitiativen aus, die z.B. mit ihren (natürlich braven) Hunden in die Schulen gehen, dort Aufklärung betreiben und auch willkommen sind.

    Ja, Rosemarie, "wie macht man es richtig?" Ich weiß es nicht, genausowenig wie ich anderen Lebensbereichen oft nicht den Königsweg finden kann.
    Ich weiß nur eins, wenn ein wirklich hilfsbedürftiges Tier meine Hilfe braucht, dann versuche ich, mich dem nicht zu verweigern, egal, was für eine "Nationalität" es hat. Das geschieht oft ganz banal, wenn es ausgehungert ist, füttere ich es. Wenn es unrettbar verletzt ist, bringe ich es zum TA und lasse es einschläfern.

    Was mir in diesem Zusammenhang immer mehr durch den Kopf geht, ist, welchen Aufwand wir doch mit unseren (Rasse)hunden treiben... Ist es ethisch vetretbar, dies nur auf wenige, mehr oder weniger willkürlich ausgewählte Exemplare zu beschränken und die anderen sehenden Auges leer ausgehen zu lassen?

    Viele Grüße an dich und die User, die sich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigen
    Jajosel


    Zitat Zitat von Rosemarie Karsten Beitrag anzeigen
    Hallo Jajosel,

    ich verstehe Ulli und ich verstehe die Menschen,
    die gequälte Tiere retten möchten und diese zu sich aufnehmen.

    Oftmals wird bei aller Liebe zum Tier leider vergessen,
    dass Auslandshunde, die lange auf der Straße gelebt haben und sich selbst versorgt haben,
    hier nur schwer integrierbar sind.

    Hinzu kommt tatsächlich das Problem, dass diese Hunde Krankheiten einführen ( können ).

    Wie macht man es richtig? - Wenn jemand mit Leib und Seele sich dem Tierschutz ausländischer Hunde
    verschrieben hat, kann ich sehr gut verstehen, dass ihm an der Vermittlung dieser Hunde in gute Hände gelegen ist.

    Wird die Sache "nüchtern(er)" und von "außen" betrachtet, scheint es hierzulande unendlich viele Hundeschicksale zu geben, die ebenso dringend der guten Unterbringung in Familien bedürfen wie "Auslandshunde".

    Möglicherweise müsste der Tierschutz noch ganz woanders ansetzen, um die problematischen Zustände im Ausland langfristig zu verändern und eine andere Einstellung dem Tier gegenüber durch die Menschen dort zu bewirken.

    Ich habe Ullis Beitrag ebenso geliket wie deinen, weil ich auch für seine Einstellung Verständnis aufbringen kann.
    Auch ich kenne Fälle, in denen einen Ansteckung durch Auslandshunde stattgefunden hat. Nicht selten werden Impfbücher und Nachweise über Tierarztbesuche kurzerhand gefälscht, um Vermittlungen überhaupt möglich zu machen.

    Und manchmal... haben Auslandshunde, die gewohnt waren , sich selbst zu versorgen, ein freies und augenscheinlich schönes Leben im Vergleich zu "Haltungen" hierzulande.

    VlG Rosemarie

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