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Thema: Warum ich mich nicht mehr freue, wenn mir unbekannte Ridgebacks begegnen:

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  1. #1
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von sputnik
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    Standard AW: Warum ich mich nicht mehr freue, wenn mir unbekannte Ridgebacks begegnen:

    Hallo Thomas,

    erstmal freue ich mich. dass die Wunden gut verheilt sind, zumindest die körperlichen.
    Ihr habt wirklich noch bei allem Übel verdammtes Glück gehabt.

    Ich schrieb Dir ja bereits per PN, dass mein Rüde auch sehr oft gebissen wurde, jedoch mußten wir nur einmal zum TA, da der Biss genau am Auge war.

    Es waren damals Hunde, welche bereits mehrfach richtig zugepackt hatten und deren Besitzern war es total gleichgültig, ob die dann den Nächsten beißen. Die Hunde genossen ihren Freilauf, auf zur nächsten Tat, sei es Hasen od. sonstwas jagen, andere beißen, Hauptsache der Hund hat seinen "Spaß".
    Kümmern, oder beobachten oder gar Rückruf gab es nicht. Der immer wieder kehrende Spruch "die machen das schon untereinander aus". Sehr oft wurden Enten gejagt, Fahrradfahrer angegangen, Kinder umgelaufen. Das reinste Chaos manchmal. Das betraf aber alle Hunde egal ob Rasse oder Mischling, klein oder groß.
    Teilweise liefen die Besitzer mit stolz geschwollener Brust durch die Gegend, da sie doch so einen starken Hund haben, welcher alle nieder macht.
    Und schimpfte mal ein Radfahrer oder Jogger, der bekam dann richtig was zu hören, vom Hundebesitzer.

    Das ist schon lange her, aber diese "Geschichten" gibt es nicht erst seit heute und auch nicht nur beim RR.

    Was ich damit sagen möchte.

    Eine Vielzahl der HH sieht überhaupt keine Notwendigkeit seinen Hund zu erziehen und im Auge zu behalten wenn er offline ist. Oder mal einzugreifen, wenn's denn zu bunt hergeht. Abruf......was ist das ?

    Ich erlebe es immer wieder, dass sich ich möchte schon fast sagen sich 70% der freilaufenden Hunde nicht abrufen lassen.

    Da kommen dann solche Aussagen wie "der tut nichts" oder "der hat heute keine Lust".

    Wenn ich schon sehe/höre, dass ein HH seinen Hund ruft und der die Ohren auf Durchzug gestellt hat und auch nach dem 5. Ruf nicht abdreht, drehe ich um oder weiche aus. Ich brauche auch keine Beisserei und der andere HH ist 100 Meter weit weg.

    Genauso ist es doch auch bei vielen, oftmals kleinen Hunden. Die bellen sich online die Kehle aus dem Hals, wenn sie anderen Hunden begegnen und werden dann auch noch "gelobt" mit den Worten und einer beruhigenden, will heißen lobenden Stimme, alles gut, der macht nichts. Die Besitzer merken doch gar nicht, dass sie ihren Hund für sein Gebärden auch noch belohnen. Kommt dann meisten: "der hat Angst vor großen Hunden"

    Ich denke, das vieles aus Unwissenheit anerzogen wird, oder aus Bequemlichkeit nicht erzogen wird. Aus Angst und Unsicherheit der Besitzer ebenfalls vieles falsch gemacht wird.

    Vielen HH kommt es nur darauf an einen Hund zu haben, jedoch die Arbeit in die Erziehung.....nee entweder haben sie keine Ahnung davon und/oder gar nicht die Lust und Zeit dazu.

    Wie sieht es denn heute aus mit vielen Hunden?

    In der Zeit der Anschaffung sieht man sie häufig, nach einem halben Jahr weniger und dann fast gar nicht mehr.

    Ich denke, das vielen HH gar nicht bewußt ist. was es heißt einen Hund zu halten.

    Da gibt's den Garten, in welchem permanent rumgekläfft wird, die 1/4 Stunde Auslauf zum WE und ansonsten.......

    Mich wundert es nicht, dass es immer mehr Vorfälle gibt und das nicht nur beim RR.

    Viele HH verschließen einfach ihre Augen vor den Problemen mit ihrem Hund. Der ist halt so.....etwas ändern....nee das macht Arbeit und frißt Zeit und die können sie dann ja für wichtigere Dinge verwenden.

    Und ja, ich denke auch, dass der RR nicht weit davon entfernt ist auf die Liste zu kommen.

    Es sind nun mal große, starke und schnelle Hunde. Und dessen ist sich Mancher "ich möchte auch einen RR halten" nicht bewußt....leider!

    Lg. UTE
    Rosemarie Karsten and Feeyota like this.

  2. #2
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Thomas R
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    Standard AW: Warum ich mich nicht mehr freue, wenn mir unbekannte Ridgebacks begegnen:

    Könnt ihr bitte mal damit aufhören das andere Rassen auch nicht besser sind!

    Es geht hier um RR, nicht um den Pointer vom Nachbarn oder oder.....

    Der RR hat definitiv zur Zeit ein besonders stark ausgeprägtes Problem.
    Da hilft es nichts auf andere Rassen zu zeigen!

    Noch einmal auch wenn es niemand hören will.
    Wir können sehr wohl etwas ändern, wir können vor Ort zu hause etwas ändern. Wir können auch endlich hier im Forum etwas ändern.

    Und der Hinweis mit der Bauernhofzucht ist auch vollkommen richtig, neben falscher Beschäftigung (Bewegung) hängt natürlich auch vieles von der Verpaarung und Prägung ab.

    Viele RR sind doch einfach hypersensibel und aggresiv.
    Da brauch man nicht drum rum reden!

    Oder ist das nicht eventuell auch ein Gedankenfehler!?
    Ist das nicht teilweise eine falsche Vorstellung von uns ,was ist hypersensibel ? Ist es nicht eher die ursprüngliche sensibilität die den RR auszeichnet, schnelle Reaktion auf Reize?
    Hypersensibel wird wohl nur daraus weil der Hund an der Leine verkümmert oder in völlig falschen Lagen gehalten wird.

    Aber selbst die aggresivität ist doch beim RR begründet, die Rasse feitet eben seine Konflikte aus. Wer hier verpasst richtig gegen zu steuern, muss sich dann nicht wundern!

    Neu erfinden müssen wir da nichts, Ute B-B hat es doch schon vor Ewigkeiten gut und absolut richtig zu Papier gegeben.
    Der Text gewinnt immer mehr an Bedeutung, trotz der Warnung halten viel zu viele Leute einen RR, es werden viel zu viele RR gezüchtet, hier der klare Ansatz an die Züchter, so geht es nicht!


    Hauptaufgabe aller Züchter muss es sein, ersteinmal das Rassebild grade zu rücken. Massenweise Hunde kann diese Rasse zur Zeit nicht verkraften!

    Ute, beschreibt doch auch sehr gut, das es verschiedene Arten des RR gibt!
    Wie ja bei fast alle anderen Rassen auch
    ! Nur bei anderen Rassen kann man danach auch als "Kunde" auswählen, beim RR gibt es nur den RR oder eventuell noch den seltenenen Fall RR aus Leistungszucht.

    Aber noch mal das ist alles nicht neu!


    Thomas
    Geändert von Thomas R (08.02.2014 um 18:23 Uhr)

  3. #3
    Basihma, Billie und Nafia Avatar von Rosemarie Karsten
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    Standard AW: Warum ich mich nicht mehr freue, wenn mir unbekannte Ridgebacks begegnen:

    Off-Topic:

    Was soll das sein: "Die Revolution ist vorbei - Ich bin die Revolution" (Napoleon)

    ... schon die franz Revolution krankte an der Seuche "Kopflosigkeit"



    Ein Textbeitrag voller kunterbunt und willkürlich aneinandergereihter Allgemeinplätze hilft Niemandem - schon gar nicht der Rasse.
    dasNelchen, Marlene28 and sputnik like this.
    Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen

  4. #4
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: Warum ich mich nicht mehr freue, wenn mir unbekannte Ridgebacks begegnen:

    Das Kernproblem, um das es dem Berki-Thomas geht, ist doch letztendlich ein Eintopf mit vielen Zutaten und Gewürzen.

    Da stecken drin:

    eine optisch ansprechende Hunderasse - am Stück
    2 kg äußerst lukrativer Markt
    3 Stück Modeerscheinungen
    500 g Züchter, Züchtler und Vermehrer
    1 abgehangenes Pfund unkritische Welpenkäufer
    50 g Selbstüberschätzung
    eine Messerspitze rosa Brille
    eine kleine Prise Exotik

    Die gesamte Kreation kocht schon eine ganze Weile auf der Herdplatte und ist langsam ein derart zerkochter Brei, dass man die fein zermahlenen Schuldkernchen schon gar nicht mehr findet... Und ich möchte fast wetten, dass jeder auf die ein oder andere Weise Schuldkernchen mit hineingeworfen hat.

    Zu meinen steh ich: Ich empfand den RR zunächst schlichtweg als den schönsten Hund auf Erden. Die Exotik und der bei Klein-Buki damals vor x Jahren noch wirklich vorhandene Seltenheitswert hatten schon auch was... Warnungen bezüglich irgendwelcher Eigenschaften? Ach was, der Mensch braucht Herausforderung und das macht es doch erst so richtig spannend (= Selbstüberschätzung). Sooooo schlimm, wie man sagt, wird das schon nicht sein (= rosa Brille). Wenn man den Hund dann toll erzogen hat, ist das ja nur um so erhebender.

    Ich bin damit 2 Jahre lang durch die Hölle marschiert. Und meine Umwelt gleich mit. Die hat sich übrigens niemals einen RR ausgesucht, war aber kompletter Kolatteralschaden... Verletzt haben wir niemanden, aber Buki war einfach völlig losgelöst von Mensch und Raum. Ich hab damals nicht kapituliert, sondern bin mit Buki auf eine Reise gegangen, die eine der bereicherndsten meines Lebens war. Ich glaube, ich habe mich mit nichts in meinem Leben so intensiv beschäftigt wie mit diesem Hund und seinen Rattenschwänzen - obwohl ich durchaus auch eine funktionierende warmherzige Menschenmama und ein sein Fachgebiet leidenschaftlich liebender Akademiker bin.

    Inzwischen benehmen wir uns wirklich recht gut und sehr bewusst - und versuchen, aufzuklären. Und streuen damit auch wieder die nächsten Schuldkerne in den Topf, weil ich dem Gegenüber schon am Blick die Gedanken ablesen kann: "Sooooo schlimm, wie die sagt, wird das schon nicht sein. Diese Hunde benehmen sich doch gut!" Und ich seh auch das, was ich vor Buki immer dachte: "Na, ja, wenn es für dich so schwer war, dann warst du halt zu doof." Klar, dass man das selbst viel besser kann. Herausforderung und was anderes als ein 08/15-Hund können (zumindest in der Theorie ) sehr begehrenssteigernd wirken. Da wird gut gemeinte Aufklärung leider ziemlich schnell ziemlich kontraproduktiv.

    Irgendwie fühl ich mich bei dem aufklärerischen Aspekt eigentlich besser, wenn die zwei sich ein wenig daneben benehmen. Das sitzt bei rosabebrillten Beobachtern dann doch besser - als abschreckendes Beispiel aus dem echten Leben.

    Thomas, deinem Bub weiterhin gute Besserung!

    Liebe Grüße

    Susanne
    Shiwa, berki and dasNelchen like this.

  5. #5
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    Standard AW: Warum ich mich nicht mehr freue, wenn mir unbekannte Ridgebacks begegnen:

    Zitat Zitat von Thomas R Beitrag anzeigen
    Könnt ihr bitte mal damit aufhören das andere Rassen auch nicht besser sind!

    Es geht hier um RR, nicht um den Pointer vom Nachbarn oder oder.....Thomas
    Thomas,

    es geht hier nicht um die Hunde oder Rassen, es geht darum, dass der Mensch der heute vlt. einen Pointer hält morgen der RR - Halter sein kann.

    Ich habe bewußt Beispiele aufgeführt, von Hunden aller Art und Größe. Denn die Erziehung und Haltung liegt beim Menschen und nicht beim Hund.

    Mag es heute der Collie oder Pointerhalter sein, der sein Tier gewähren läßt, morgen hat der gleiche Mensch einen RR an der Leine und dann?

    Es sind nicht immer die anderen und ich zeige nicht auf Schäfi, Rotti oder sonst wen, es íst die Haltung, Handhabung und das nicht Erziehen und nicht führen der Hunde.

    Sei es aus "hab ich keine Lust zu" oder "Unwissenheit" und da ist es sowas von egal, ob Du einen RR oder Schäfi oder Rotti hast. Zähne haben alle.

    In falschen Händen kann jeder Hund gefährlich werden.

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