Hallo Pia...
nur mal als Einwurf: Lass es langsam angehn. Und nicht alles auf einmal, hm?
LG
Hallo Pia...
nur mal als Einwurf: Lass es langsam angehn. Und nicht alles auf einmal, hm?
LG
Geändert von AsadTheFirst (02.03.2014 um 20:50 Uhr)







Hallo Pia,
erstmal: Willkommen hier!
Ein Hund aus dem Tierschutz bringt oft einige "Baustellen' mit, man kennt ja sein Vorleben nicht und muss demzufolge sehr viel beobachten und versuchen, seinen Hund "lesen zu lernen". Das ist nicht immer einfach, aber der Erfolg ist dann umso schoener.
Dein Hund braucht auf jeden Fall erstmal ganz viel Zeit, sich einzugewoehnen, Das Wichtigste fuer dich ist, eine enge Bindung zu ihm aufzubauen. Er muss spueren, dass du sein Partner bist und Vertrauen zu dir fassen - das dauert...
Also erwarte erstmal nicht zuviel und gib' ihm die Zeit.
Er ist in eine neue Welt versetzt worden und muss erst Sicherheit gewinnen.
Ich wuerde an deiner Stelle ihn nicht allzuviel mit anderen Menschen (Besuchern) dort zusammenbringen, wo er nun sein Zuhause sieht. Wie Monika schon sagte: Lass es langsam angehen - er wird lernen, dass Besucher ihm nichts streitig machen sondern eine Bereicherung sein koennen.
Ich wuensche euch jedenfalls, dass ihr ein tolles Team werdet!
LG
Heike
Man muß oft erst nachdenken, worüber man sich freut, aber man weiß immer, worüber man traurig ist...





Hallo Pia,
erstmal herzlich willkommen im Forum.
Wie alt ist denn der Rüde?
Kennt Ihr seine Vorgeschichte?
Wie sehen denn die Probleme aus? Kannst Du das mal etwas genauer schildern?
Lg. UTE




Wie meine Vorschreiber bemerkt haben, ist Zeit das Wichtigst!
Lass ihn erst mal ankommen, bitte nichts übereilen und bedrängen,
damit überfordert man ihn.
Unser Gitonga war wirklich hochgradig gestört als er zu uns kam.
Die Umgebung hat mich für verrückt erklärt als sie ihm erlebt haben.
Später wurde ich gefragt, wo denn der durchgeknallte Hund geblieben ist?
Kaum einer wollte glauben, das es genau der ist, den sie neben mir sehen und
als "tollen " Hund bezeichnet haben.
Lasst euch gegenseitig Zeit, darin liegt der Erfolg!
marta & die berliner schnauzen
Geändert von milson (03.03.2014 um 07:00 Uhr)
Hallo und herzlich willkommen hier bei uns.
Schön, dass ihr eine Notnase aufgenommen habt. Der Einstieg ist manchmal nicht ganz einfach, auch für den Hund nicht.
Vermeidet erst mal Hundekontakte und Kinder und auch die Besuche fremder Menschen in eurem Haushalt. Übt in der Zwischenzeit mit ihm, dass er auf seinen Platz geschickt wird und dort auch liegen bleibt. Erst nur kurz und dann Freigabe, wenn das gut klappt, dann könnt ihr die Zeit etwas verlängern. Ganz wichtig auch, schaut nicht immer den Hund an, das macht ihn unruhig. Unbewusst schaut man immer auf den Hund, dadurch kommt er nicht zur Ruhe.
Sucht euch einen Trainer, der zuhause das "besucht werden" übt.
LG
Heike
Themenstarter
Hallo. Vielen Dank für eure Beiträge. Das baut mich doch wieder auf. Mir ist natürlich schon klar,
das mein Hund jetzt Zeit braucht, um überhaupt Vertrauen zu bekommen. Er hat in dem letzten
Jahr einiges durchmachen müssen.
Meine Rüde ist 5 Jahre alt.
Wenn wir draußen Hunden begegnen dann ist er immer außer sich und springt heftig in die Leine.
Aber das ist auch verständlich, denn er wurde vor etwa 10 Monaten von zwei RR-Rüden heftig
zusammen gebissen. Das hatte 3 Wochen Tierklinik zur Folge.
Er findet auch nicht alle Menschen gruselig. Leider hat er mit meiner Mutter gleich Schwierigkeiten
gemacht, angebrummt, angesprungen... . Wobei meine Mutter gelegentlich auf ihn aufpasssen sollte :-(.
Da war ich natürlich fix und fertig. (Wir hatten vorher eine RR-Hündin und die hat sie auch immer
mal betreut.)
Wir haben bereits eine tolle Hundetrainerin, die mit uns arbeitet.
LG Pia
Hallo,
herzlichen Glückwunsch zum neuen Familienmitglied.
Ich habe das bestimmt schon mal in einem anderen Thread geschrieben, aber trotzdem:
Egal wie leid Euch Eure Notnase wegen seines Vorlebens tut, achtet von vornherein darauf, dass ihr Unarten, mit denen ihr nicht leben wollt, zwar liebevoll, aber konsequent und bestimmt unterbindet. Euer Hund wird das in der neuen Situation am Anfang viel besser und nachhaltiger umsetzen, als wenn ihr seine Macken für einige Zeit akzeptiert und dann erst anfangt, sie wegzutrainieren.
So schafft ihr die Basis für ein für beide Seiten angenehmeres Leben.
Viel Spaß und lG Thomas
Möge der Wind in Deinem Rücken nicht Dein eigener sein!
Das Allerwichtigste am Anfang: baut ein Vertrauensverhältnis zwischen Euch auf !!
Das kann nicht von Beginn an so sein. Ihr wisst, wo er herkommt und was mit ihm geschehen ist.
Er weiß nichts von Euch. Wie soll er Euch vertrauen?
Leo hat hier zuerst auch den Max gemacht. Zum Glück nicht bei Menschen.
Aber letztendlich ist es das gleiche Thema. Wenn es irgendwann soweit ist und er Euch vertrauen kann bzw. Ihr ihm so viel Sicherheit bietet, dass er merkt, dass er nicht mehr alles alleine regeln muss, wird alles besser werden.
Noch weiß er ja nicht, dass Ihr ihm solche Entscheidungen abnehmen werdet.
Aber lasst Euch nicht verunsichern. Wenn er merkt, dass Ihr durch sein aktuelles Verhalten unsicher werdet, wird er sein Verhalten nie ändern.
Bleibt standhaft und sicher und baut eins nach dem anderen auf. Gebt ihm ganz viel Liebe und ganz viel Zeit - der Schatz hat es so verdient und wird es Euch danken.
LG
*****************************
tom
mit chulo und kimbo auf der anderen seite des weges
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