ich kann euch alle sehr gut verstehen. strassenkinder in aller welt, tierquälereien jeder erdenklichen art, ungerechtigkeit und gleichgültigkeit bringen mich ebenfalls zur raserei.
ich habe schmerzlich einsehen müssen, dass ich nicht die welt retten kann, so gern ich es wollte. ich kann nur in meinem eigenen kleinen dunstkreis und im rahmen meiner möglichkeiten etwas gutes tun. das zusammenleben mit unseren fellnasen bestätigt mir tag für tag, bisher das richtige getan zu haben. für mich ist jeder, der irgendein lebewesen aus elend und bedrohung rettet, ein held. egal, wo der hund geboren wurde und wie er hierhergekommen ist. sind unsere kinder nicht glückskinder, dass sie hier geboren wurden und nicht in den favelas in brasilien?
der sogenannten globalisierung, wie sie in den letzten jahren aus politischen und ökonomischen absichten diskutiert wird und auch stattfindet, stehe ich mehr als skeptisch gegenüber. aber das elend in der welt sollte man vielleicht wirklich globaler betrachten. an dieser stelle geht es nicht um daten, statistiken und beliebig verschiebbare materie. es geht um lebewesen. und da ist mir jedes einzelne lieb, dessen unerträgliche verhältnisse verbessert werden.
jeder mache sich seinen persönlichen reim daraus ;)
liebe grüsse
bine und rudel


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