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Thema: Rhodesian-Ridgeback ein guter Wachhund?

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  1. #1
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Nikita333
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    Standard AW: Rhodesian-Ridgeback ein guter Wachhund?

    Noch bevor wir unseren Braunen bekamen, hörte ich folgende Geschichte von einem Arbeitskollegen meines Mannes:
    Otto allein zu Haus, freien Zugang zum Garten, seeehr ländliche Gegend... Der Briefträger kam auf den Hof und wollte zum Briefkasten... da kam er wohl auch an, aber leider nicht mehr weg. Otto nagelte ihn am Wagen fest und hielt ihn dort eine geschlagene Stunde fest, bis der Besitzer nach Hause kam...
    Handwerker im Haus, Heizungsanlage im Keller. Otto ging in einem unbedachten Moment "heimlich" in den Keller, um mal nachzuschauen. Der Monteur wurde an die Wand genagelt und die Zähne hingen an der Kehle.
    Nach gefühlten Ewigkeiten fragten sich die Leute, was der Handwerker denn da wohl die ganze Zeit treibt... Man ging nachschauen. Schon im Treppenbereich hörte man ein leises "Hiiilfeee"...
    Dieser Monteur bekam ein suuuper Trinkgeld.
    Nach diesen Geschichten verzögerte sich die "Anschaffung" unseres Knutschkissens um weitere 2 Jahre...
    Aus eigener Erfahrung kann ich hiervon nichts derartiges berichten. Und das find ich auch gut so. Ein einziges Mal, da war er noch sehr klein, hat er sich im Urlaub vor mich gestellt und eine entgegenkommende Person im Dunkeln angeknurrt. Das kam aber nie wieder vor, weil von mir so ein Verhalten unterbunden wird.
    Ich habe heute einen Hund, der neben mir oder auch sogar hinter mir bleibt, wenn es mulmig wird. Er verläßt sich auf mich, was ich auch richtig und wichtig finde. Was natürlich im Falle eines Falles passieren würde... da kann ich nur Vermutungen aufstellen. Aber das möchte ich garnicht. Das geht jedoch mehr Richtung Schutzhund und nicht Wachhund.
    Zuhause meldet er nur, wenn es dunkel ist. Tagsüber zeigt er es nicht lautstark an, wenn jemand das Grundstück betritt. Da ist es eher Neugierde und Vorfreude... Wer kommt denn da??
    Ist er in den Ferien allein mit meinem Sohn zuhause, sieht das aber wieder ganz anders aus. Er übernimmt dann klar den Teil des Beschützers. Sogar der Briefträger, der ihn sonst überhaupt nicht interessiert, wird mit Knurren und Bellen angezeigt. Wagt es ein Werber oder sonstwer aufs Grundstück, gibts lautstarken Alarm.
    Kommt allerdings ein anderes Kind zum Spielen und wird von meinem Sohn ins Haus gelassen, so ist dies das Schönste überhaupt. Hier wird sehr klar unterschieden (man, was hat ich hier erst Bauchschmerzen....)
    So, wie es ist, find ich es in Ordnung und so soll es auch bleiben - hoff ich mal... er ist ja noch jung


    Melanie, Themba und Nala

    - mit Klein-Elwood für immer im Herzen .....

  2. #2
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    Standard AW: Rhodesian-Ridgeback ein guter Wachhund?

    @ Heike CR
    Off-Topic:

    Also ein ganz klein wenig neidisch bin ich ja schon
    Feeyota likes this.
    nehmt das Leben nicht so ernst,
    Ihr kommt da eh nicht lebend raus

  3. #3
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    Standard AW: Rhodesian-Ridgeback ein guter Wachhund?

    Danke Esther ... aber wie immer: jede Medaille hat zwei Seiten und auch hier gibt es Schattenseiten (auch im Hundeleben). Aber generell: ja, unsere Hunde haben einen Job und den nehmen sie auch ernst, zu unser aller Vorteil. Das heißt aber auch, daß sie (gewollt) um einiges "wilder" aufgewachsen sind als beispielsweise Oma Batoka. Und das ist eben nicht immer von Vorteil. Ich kann nicht den Jagdtrieb erziehungstechnisch "rausnehmen" und dann erwarten, daß sie ungebetene vierbeinige Besucher verjagen. Oma Batoka, die in Deutschland aufgewachsen und dementsprechend erzogen ist, findet, Kojoten sind prima Kumpel.
    Und was Neid angeht: der pack mich jedesmal, wenn jemand über Fahrradfahren mit Hund schreibt
    Also: quid pro quo.
    Man muß oft erst nachdenken, worüber man sich freut, aber man weiß immer, worüber man traurig ist...


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