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  1. #1
    Schnurzelpurpserin Avatar von dissens
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    Standard AW: Erfahrungen gesucht

    Schließe mich den Vorrednern an: Zwischen Labbi und RR liegen Welten!

    Natürlich KANN es passieren, dass ihr einen wasser- und apportierfreudigen, verspielten und mit großem "Will to Please" ausgetatteten RR "zieht" - aber wahrscheinlich ist das nicht!
    In meiner HuSchu sind diverse Labbis und Goldies, daher eine kurze - natürlich subjektive und auch bewusst übertriebene ! - Aufstellung "rassetypischer" Punkte:

    Wasser: Während Du verzweifelt versuchst, Deinen RR nach und nach ans Wasser zu gewöhnen, Dir dabei eine Blasentzündung holst und dann doch die Leckers, den Kong etc. selbst aus dem Wassser holen darfst, weil Hundi partout nicht weiter als bis Bauchlinie ins Wasser geht, ist Dein Nachbar ebenso verzweifelt bemüht, seinen Labbi davon ABZUHALTEN, sich in jede sich bietende Pfütze zu legen.

    Apportieren: Der Labbi wurde über Jahrhunderte auf Bringfreude gezüchtet. Ein typischer Labbi wird dir schwanzwedelnd alles bringen, was seine eigenes Körpergewicht nicht wesentlich überschreitet. Mit dem RR, dessen Zuchtziel ein gänzlich anderes war, darfst du, WENN Du ihm einen sauberen Apport beibringen willst, erst mal wochenlang Halten und auf Befehl Ausgeben üben, ehe Du auch nur daran denken kannst, ihn etwas holen zu lassen. Oder Du gibst Dich damit zufrieden, dass er eben mal bringt, was Du wirfst, mal nicht (öfter letzteres).

    Will to please: Labbis sind vergleichsweise sehr leicht zu motivieren. Während Du also etwa in der Begleithundetrainingsgruppe mindestens den doppelten Salto mit eingesprungener Schraube bieten musst, um dem RR klarzumachen, dass jetzt was besonders Tolles kommt (er soll ja "freudig" neben Dir her laufen!), genügt dem HF mit dem Labbi ein leicht anfeuerndes "Fuß" und sein Hund piaffiert geradezu neben ihm her, auf nix anders fixiert, als darauf, Herrchen zu gefallen.

    Reaktionen auf Umweltreize: Die anderen sagten es schon. Labbis sind recht aufgeschlossen und - meist - freundlich, zumindest zu anderen Menschen. (Erwachsene) RRs hingegen sind da eher uninteressiert bis wachsam (schlimmstenfalls stark "schutztriebig").

    Nicht missverstehen, ich finde BEIDE Rassen toll. Aber sie miteinander zu vergleichen, ist nicht nur wie Äpfel mit Birnen vergleichen, das ist wie Äpfel mit Heringen zu vergleichen.

    Wenn Du die Charaktereigenschaften eines Labbis schätzt, solltest Du auch sein Aussehen mitnehmen können. Den "Labbi im RR-Pelz" wirst du kaum finden.

    LG
    Tina
    Geändert von dissens (03.12.2007 um 14:34 Uhr)
    Ignorance is not a virtue! (Barack Hussein Obama II)

  2. #2
    Neuer Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungen gesucht

    Hallo...

    wenn ich das hier so alles lese ist Rico(fast 3Jahre) wohl doch kein typischer RR...er liebt Spielsachen über alles!!! In der Wohnung schleppt er ständig irgendwas mit sich rum, draussen läuft er stundenlang hinter seinem Bällchen her und apportieren is das tollste für ihn...
    Zum Thema Baden, obwohl wir von Anfang an oft zum See gefahren sind, is Schwimmen gar nicht sein Ding, er planscht wenn es heiß is ein bissel rum, aber wirklich begeistert ist er vom Wasser nicht...

    LG Anja.

  3. #3
    Rüdenmutti ;-)
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    Standard AW: Erfahrungen gesucht

    Zitat Zitat von dissens Beitrag anzeigen
    Schließe mich den Vorrednern an: Zwischen Labbi und RR liegen Welten!

    Natürlich KANN es passieren, dass ihr einen wasser- und apportierfreudigen, verspielten und mit großem "Will to Please" ausgetatteten RR "zieht" - aber wahrscheinlich ist das nicht!
    In meiner HuSchu sind diverse Labbis und Goldies, daher eine kurze - natürlich subjektive und auch bewusst übertriebene ! - Aufstellung "rassetypischer" Punkte:

    Wasser: Während Du verzweifelt versuchst, Deinen RR nach und nach ans Wasser zu gewöhnen, Dir dabei eine Blasentzündung holst und dann doch die Leckers, den Kong etc. selbst aus dem Wassser holen darfst, weil Hundi partout nicht weiter als bis Bauchlinie ins Wasser geht, ist Dein Nachbar ebenso verzweifelt bemüht, seinen Labbi davon ABZUHALTEN, sich in jede sich bietende Pfütze zu legen.

    Apportieren: Der Labbi wurde über Jahrhunderte auf Bringfreude gezüchtet. Ein typischer Labbi wird dir schwanzwedelnd alles bringen, was seine eigenes Körpergewicht nicht wesentlich überschreitet. Mit dem RR, dessen Zuchtziel ein gänzlich anderes war, darfst du, WENN Du ihm einen sauberen Apport beibringen willst, erst mal wochenlang Halten und auf Befehl Ausgeben üben, ehe Du auch nur daran denken kannst, ihn etwas holen zu lassen. Oder Du gibst Dich damit zufrieden, dass er eben mal bringt, was Du wirfst, mal nicht (öfter letzteres).

    Will to please: Labbis sind vergleichsweise sehr leicht zu motivieren. Während Du also etwa in der Begleithundetrainingsgruppe mindestens den doppelten Salto mit eingesprungener Schraube bieten musst, um dem RR klarzumachen, dass jetzt was besonders Tolles kommt (er soll ja "freudig" neben Dir her laufen!), genügt dem HF mit dem Labbi ein leicht anfeuerndes "Fuß" und sein Hund piaffiert geradezu neben ihm her, auf nix anders fixiert, als darauf, Herrchen zu gefallen.

    Reaktionen auf Umweltreize: Die anderen sagten es schon. Labbis sind recht aufgeschlossen und - meist - freundlich, zumindest zu anderen Menschen. (Erwachsene) RRs hingegen sind da eher uninteressiert bis wachsam (schlimmstenfalls stark "schutztriebig").

    Nicht missverstehen, ich finde BEIDE Rassen toll. Aber sie miteinander zu vergleichen, ist nicht nur wie Äpfel mit Birnen vergleichen, das ist wie Äpfel mit Heringen zu vergleichen.

    Wenn Du die Charaktereigenschaften eines Labbis schätzt, solltest Du auch sein Aussehen mitnehmen können. Den "Labbi im RR-Pelz" wirst du kaum finden.

    LG
    Tina
    *tihi*

    Geniale Charakterstudie, meine Liebe .

    Fehlt maximal noch dies:

    Während der Labrador auch einen Einbrecher freundlich im Haus Willkommen! heisst und dazu noch nicht einmal Leberwursthappen als Bestechungsobulus fordert, kann es durchaus notwendig werden, dem aufmerksamen RR geduldig beizubringen, dass es Menschen gibt, die man gern in seine Behausung lässt, auch wenn sie nicht täglich am Küchentisch sitzen und damit quasi zum Rudel gehören, und dass die Entscheidung darüber, für wen dieses Aufenthaltsrecht gilt, den Zweibeinern des Hauses zu überlassen ist .

    Eva,

    schau Dir doch tatsächlich mal Dalmatiner genauer an, ich könnte mir vorstellen, dass sie genau Deine Kragenweite sind!

    Liebe Grüsse
    Sabine
    Nordhummel
    Djambos, BamBams & Nalos Menschin



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