Mein letztes Doppelpack waren zwei intakte Rueden, Dobermann und RR, beides Not Hunde.

Der Dobi war zuerst da und kam mit ca 4 oder 5 Monaten zu mir.
Als er ca 1,5 war kam der 7 Monaten alte RR.
Die zwei waren vom ersten Tag ein Kopp und ein Arsch, es gab nie irgendwelche Streitigkeiten.
Sie haben bereitwillig alles geteilt, ob das Futter, Decke, Spielzeug oder meine Zuneigung war.
Beide waren allerdings sehr souveraen und nicht machohaft.
Da hatte ich wirklich unglaubliches Glueck.

Im Endeffekt wird dir keiner sagen koennen, wie es werden wird.
Kann super werden, kann auch komplett in die Hose gehen.
Aber letztedlich bekommt man ja nicht einen Hund und hat danach keinen Einfluss mehr, wie es wird.
Wenn ein Welpe bei euch einzieht, hast du ja alles weitere in der Hand.
Ich denke generell mit zwei Hunden muss man mehr arbeiten und trainieren.
Zwei Hunde sind immer ein Gespann, was ja auch im Doppelpack auf die Umwelt losgelassen wird.
Gerade bei zwei gleichgeschlechtlichen Kandidaten entwickelt sich da viel Dynamik, die man im Augen haben muss.
Mein Chuma ist sehr freundlich mit anderen Hunden und geht Poebeleien immer aus dem Weg. Auch wenn wir mit Maedels laufen und auf andere Rueden treffen.
Wenn wir aber mit Eddy, einem aelteren intakten Viszla Rueden, laufen und es kommt uns ein Ruede entgegenkann es schon mal vorkommen, dass sich die beiden vor dem anderen aufbauen und auf dicke Hose machen. Und wenn man das nicht nachdruecklich und schnell genug aufloest, dem anderen gemeinsam aufs Ohr hauen.
Gemeinsam ist man stark