Hallo

Mein jüngster Sohn hatte im Alter von 3/4 Jahren mit Cäsar DSH ca. ab 1/2 Jährig ein gemeinsames Spiel im Sandkasten.

Cäsar brachte das Sandspielzeug zum Burg bauen und Simon verbuddelte es. Cäsar sah immer ganz brav und ruhig zu, buddelte es dann wieder aus und gab es Simon zum erneuten Verbuddeln.

Oder Simon baute eine Burg und Cäsar hat sie dann mir Freude wieder "zerstört". Das konnten die beiden problemlos bis über eine Stunde in einer Ruhe und Harmonie spielen.
Simon hatte aber von klein auf einen besonderen Zugang zu Tieren/Menschen. Diesen direkten Weg ins Herz.

Futter hat keines meiner Kinder dem Hund je gebracht. Der Hund weiss genau, dass das Kleinkind nicht der Futtergeber ist. So ist es für mich eine unnatürliche gestellte Situation.

Auch Gutsli geben haben wir nicht gemacht, genauso wenig wie Unterordnung durchs Kleinkind. Das bringt in meinen Augen das Kind in eine Position, die es gar nicht prädestinieren kann und halte ich für den Ursprung der meisten "Vorfälle".

Der Hund wusste, er und auch die Kinder stehen unter dem absoluten Schutz von meinem Mann und mir. Und alle, ob Hund oder Kinder wurden deutlich zurechtgewiesen, wenn einer die "Anstandsregeln" nicht einhielt. Das wars dann aber auch.

Deine Beiden sind ja noch sehr jung. Ich würde es ähnlich wie Ilonka machen, nichts forcieren und schauen was die Beiden mit der Zeit von selbst anbieten, was sich als vertrauensvolles Ritual eignet.

lieber Gruss Eva