Off-Topic:
Heike.....so genial :-)
Nach Setter und Windhund - ist Shari nun mein 3. Ridgeback.
Egal welche Rasse, egal welcher RR, alle anders, alle genial, alle besonders, alle Eigenheiten.
Das was ich mir auf die Fahne schreibe, ist der gesunde Menschenverstand und den Hund annehmen.
Nie hab ich ums zerplatzen versucht, meinem Hund rassetypische Eigenarten abzugewöhnen oder abzutrainieren.
Mein Ziel, war einen Hund zu haben, den ich überall mit hinschleppen kann, der mich begleitet - sagen wir mal, der gesellschaftsfähig ist, draussen und drinnen. Und mit dem ich aufregendeSpaziergänge habe, der aktiv ist.
Klar, linse ich manchmal zu meinen Retrieverfreunden, die in riesigen Gruppen vom Auto aus losmarschieren, Hund ableinen und am Auto wieder anleinen und zwischen ihren Plaudereien ihre Hunde völlig vergessen können. Schmacht, ja das kann auch schön sein. Will ich das ? Nö....naja manchmal.
Aber dann hätte ich mich anders entschieden.
Grad komm ich zurück vom Spaziergang mit einem befreundeten RR. Tolle Gegend, wunderbare Weite, toller weicher Sandboden. Nach 2 Minuten ableinen habe ich deutlich an Sharis Verhalten gemerkt, das es dort von Wildspuren nur so wimmeln muss. Also kommt der Riemen dran und wir sind trotzdem 2 Stunden toll gelaufen. Aber natürlich - auch dann muss ich aufpassen, üben, den Hund beobachten. Wir hatten Rehe ganz nah und oft Hoppler über den Weg. Wenn ich dann nicht aufpasse, geht die Verrückte schon volle Pulle in die Leine, oder rammt ihren Schädel in einen Kaninchenbau. Aber toll zum üben und das WOLLEN wir ja :-(. "Räusper"...
Da steht der nette RR dann zitternd und ich warte bis das Tier ansprechbar ist und reagiert und wir können weiter.
Wie das dann menschliche Begleiter oder die Family findet.....tjaaa, kann dann dauern.
Zum Thema: Ich gönne jedem das Glück mit einem RR zu leben, auch Hundeanfänger kriegen das gebacken. Hätte ich zu einem Welpen noch 2 kleine Kinder - würd´ ich mir das noch ein paar Jahre verkneifen. Allerdings bei jedem Welpen.
LG
Brigitte & Shari
Off-Topic:
Äh.....ehm....das ist aber nicht da, wo wir spazieren gehen, oder??![]()
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -
Naja Brigitte, zugegeben kann so ein Gehorsamstraining am Wild, bis zu sagen wir mal einem zufrieden stellenden Punkt, extrem nervig und anstrengend sein.
Es ist schon eine Aufgabe auf die man auch ein bissel Lust haben muss. Aber das würde ich eben über jeden "Jagdhund" als Überschrift setzen.
Das schöne das Ergebnis kann schon sehr gut aussehen und nach einigen Jahren denkt man nicht mehr so oft über die Rückschläge nach, sondern freut sich nur noch über seinen Hund.
Wir waren heute (oh Achtung nicht das der Feind mit hört), im Dauerregen fast 2 Stunden ohne Leine im Wald unterwegs.
Einfach absolut entspannend, die Ruhe, ein Hund der seiner Leidenschaft durchaus nach gehen kann, aber immer einen Blick für den Zweibeiner übgrig hat.
Irgendwie ist der Stress früherer Zeiten schon lange verflogen.
Klar hat es bei uns auch gut 4 Jahre gedauert.
Aber was soll es, so Gott will haben wir noch viele entspannte Jahre vor uns. Im übrigen gibt es für mich als Papa von zwei kleinen Wilden nichts schöneres als die Waldrunden.
Man muss eben auch die Vorteile für sich erkennen.
LG
Thomas







Natuerlich nicht, Thomas.
Die leben, funktionieren und ticken nach anderen Praemissen, da hast du recht.
Aber ich habe alle als Welpen bekommen und schon da konnte man sehen, wie unterschiedlich sie sind und genauso unterschiedlich haben sie sich auch entwickelt.
Das meinte ich mit "Wundertuete". Chakanee war z.B. als Welpe ein zurueckhaltendes und ruhiges, sehr kleines Minihundchen. Einfach Zucker! Man ahnte nicht, was darin schlummerte und langsam zum Vorschein kam.
Sie war wesentlich intelligenter als alle anderen und wusste genau, was sie durfte oder nicht. Und es hat sie nicht die Bohne interessiert, aber sie kannte jeden Trick, mich in Sicherheit zu wiegen.
Bis an ihr Lebensende war sie die Inkarnation des Wilden und Unbezaehmbaren, sobald etwas ihre Urinstinkte weckte.
Mit ihr habe ich zehnmal mehr gearbeitet als mit allen anderen zusammen. Ich mag mir nicht vorstellen, wie ich das mit zwei Kindern an der Backe haette regeln sollen.
DAS meine ich mit Vorsicht. Bei einem Jagdhund gibt es kein Netz und doppelten Boden. Wenn es schief geht, faellt man tief.
LG
Heike
Man muß oft erst nachdenken, worüber man sich freut, aber man weiß immer, worüber man traurig ist...
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