Naja Brigitte, zugegeben kann so ein Gehorsamstraining am Wild, bis zu sagen wir mal einem zufrieden stellenden Punkt, extrem nervig und anstrengend sein.
Es ist schon eine Aufgabe auf die man auch ein bissel Lust haben muss. Aber das würde ich eben über jeden "Jagdhund" als Überschrift setzen.
Das schöne das Ergebnis kann schon sehr gut aussehen und nach einigen Jahren denkt man nicht mehr so oft über die Rückschläge nach, sondern freut sich nur noch über seinen Hund.
Wir waren heute (oh Achtung nicht das der Feind mit hört), im Dauerregen fast 2 Stunden ohne Leine im Wald unterwegs.
Einfach absolut entspannend, die Ruhe, ein Hund der seiner Leidenschaft durchaus nach gehen kann, aber immer einen Blick für den Zweibeiner übgrig hat.
Irgendwie ist der Stress früherer Zeiten schon lange verflogen.
Klar hat es bei uns auch gut 4 Jahre gedauert.
Aber was soll es, so Gott will haben wir noch viele entspannte Jahre vor uns. Im übrigen gibt es für mich als Papa von zwei kleinen Wilden nichts schöneres als die Waldrunden.
Man muss eben auch die Vorteile für sich erkennen.
LG
Thomas







Natuerlich nicht, Thomas.
Die leben, funktionieren und ticken nach anderen Praemissen, da hast du recht.
Aber ich habe alle als Welpen bekommen und schon da konnte man sehen, wie unterschiedlich sie sind und genauso unterschiedlich haben sie sich auch entwickelt.
Das meinte ich mit "Wundertuete". Chakanee war z.B. als Welpe ein zurueckhaltendes und ruhiges, sehr kleines Minihundchen. Einfach Zucker! Man ahnte nicht, was darin schlummerte und langsam zum Vorschein kam.
Sie war wesentlich intelligenter als alle anderen und wusste genau, was sie durfte oder nicht. Und es hat sie nicht die Bohne interessiert, aber sie kannte jeden Trick, mich in Sicherheit zu wiegen.
Bis an ihr Lebensende war sie die Inkarnation des Wilden und Unbezaehmbaren, sobald etwas ihre Urinstinkte weckte.
Mit ihr habe ich zehnmal mehr gearbeitet als mit allen anderen zusammen. Ich mag mir nicht vorstellen, wie ich das mit zwei Kindern an der Backe haette regeln sollen.
DAS meine ich mit Vorsicht. Bei einem Jagdhund gibt es kein Netz und doppelten Boden. Wenn es schief geht, faellt man tief.
LG
Heike
Man muß oft erst nachdenken, worüber man sich freut, aber man weiß immer, worüber man traurig ist...
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