Hi Uwe,

unsere Shari gehört auch zu der vorsichtigeren Sorte bei allem neuen und ich habe gelernt, daß Geduld und Motivation eigentlich der einzige Weg bei ihr ist etwas zu erreichen, wo sie halt Mut braucht.

Ich denke, Aiwa hat ihren Mut genommen und ist zu Dir geschwommen. Hoffentlich hat sie nicht zu viel von Deiner Panik mitbekommen, sonst verbindet sie vielleicht schon mit dem Boot etwas Negatives.

Meine Idee wäre: Kannst Du Deine Jolle nicht auf den Strand ziehen, bis sie recht stabil im weichen Sand steht und dann bindest Du Aiwa in irgendwelche Versteckspiele ein, damit der Hund in Ruhe ohne die Bootsbewegungen das Boot kennenlernen kann, ruhig schon mit Weste an. Hat sie das geschafft, übst Du mit ihr sich dort an den vorgesehen Platz zu setzen und zu legen und Du fängst langsam an (bei möglichst wenig Wind) trocken das zu tun, was Du auf der Jolle auch machen würdest. Fog etwas hochziehen, auf die andere Seite, das Gross bisschen hochziehen, Strippen ziehen, Du wechselst die Seiten, lehnst Dich raus, alles ohne "echte" Bewegung und mit viel Belohnung, wenn sie am Platz bleibt.

Sicher amüsierst Du damit die Zuschauer, aber was soll´s. Und das mit den grossen Kähnen würde ich parallel machen wegen der Schlingerei.


Viele Grüsse und Erfolg
Elke