Wir haben Djuni Hals über Kopf von einem Moment auf den anderen als Nothündin übernommen. Wussten eigentlich nur, dass sie sofort aus der Familie raus muss, weil sonst am nächsten Tag das Tierheim gedroht hätte. Eigentlich hätte sie weitervermittelt werden sollen (wir waren als Pflegefamilie als Zwischenlösung eingesprungen), das war vor gut zwei JahrenWeil sie sich mit Jarah sehr gut verstanden hat, hab ichs nicht übers Herz gebracht, sie wieder her zu geben.
Im Nachhinein hat sich dann vieles gezeigt, was man vorher nicht geahnt hatte. Erziehung, Sozialisierung etc. Fehlanzeige. Es hat viel Arbeit, Nerven und Zeit gekostet, es war nicht immer schön, es gab viele Rückschläge und trotzdem ICH WÜRD SIE NIEMEHR HERGEBEN.
Sie ist heute dreieinhalb Jahre alt und bei weitem nicht perfekt, aber was solls, wer ist schon perfekt.
Was ich sagen will ist, wenn man den festen Willen hat, die nötige Hilfe in verzwickten Situationen, Zeit und Nerven einsetzen kann, auch die Kosten nicht scheut (Huschu, etc.), wird man für alles doppelt und dreifach belohnt.
Ich würd es immer wieder tun.
Jarah, Djuni und Jürgen


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