Zitat Zitat von Baba1
Fahrradfahren und Joggen sind erst für einen ausgewachsenen Hund ab 2 Jahren (RR sind sehr lange im Wachstum) unproblematisch, sofern es in einem angemessenen leichten Trab für den Hund zu bewältigen ist. Man muss bei dieser Art der Fortbewegung immer beachten, dass der Hund keine Wahl hat und mitgeschleppt wird, ob's ihm passt oder nicht. Deshalb ist es dringend notwendig, immer ein Auge auf den Hund zu haben, um sofort abzusteigen, wenn's ihm zuviel wird. Joggen und Fahrradfahren wird langsam aufgebaut, ich würde mal sagen, nur mit erwachsenem Hund im gemächlichen Trab nicht länger als eine halbe Stunde.
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Lass Dich vom athletischen Aussehen eines RR's nicht irreführen, die sind nicht halb so für's rumrennen, wie's scheint
Baba
Ich möchte mich ja nicht unbeliebt machen oder als Hundequäler gelten, aber unsere Hunde sind allesamt schon deutlich früher als vor dem 2 Lebensjahr am Fahrrad unterwegs. Überwiegend auf lockerem, weichen Boden und NICHT an der Leine hinerhergezerrt. Überwiegend muss ich die Hunde bremsen (sonst wäre mein Fahrrad eher eine vierspännige Kutsche) ...

Resultat des frühen Fahrrad fahrens: Unsere erwachsene Hündin hat eine A 1 Hüfte.

Es gibt im übrigen Studien aus den USA, die gerade für LAUFhunde belegen, dass dieses behutsame Fahrrad fahren keine negativen Auswirkungen auf die Knochen und Gelenke hat. Eine Ausdauer-Muskulatur kann sogar sich positiv auf die Stabilisierung von Knochen und Gelenken auswirken.

Eher als problematisch gilt das "wüste" Toben mit Hüpfen und Springen und der daraus resultierenden erheblichen Belastung von Ellenbogen, -Hüft und Fußwurzelgelenken. Unsere beiden "Minis" dürfen auch schon von Beginn an ausgiebig Toben - auf entsprechendem Untergrund (Sand, Wiese usw)... aber sie sind auch schon längerfristig mit dem Fahrrad unterwegs, wie oben beschrieben.

Gruß

Holger Dilk