Vielen lieben Dank :-)

Mein Mann ist krankheitsbedingt der Hausmann und Koch, ich gehe arbeiten. Also ist er viel in der Küche :-) Es hat was, wenn man am Abend von der Arbeit nach Hause kommt und das Essen ist fertig Wir praktizieren hier den klassischen Rollentausch :-)

Wir hatten ja vor Charly schon einen Nothund und wissen, dass er sich noch ändern kann. Er zeigt auch schon mehr Selbstbewusstsein. Es ist auf der einen Seite auch spannend ihn kennenzulernen. Gestern gab es Kompetenzgerangel mit mir. Mein Mann ist seine absolute grosse Liebe. Allerdings wenn ich die Fütterung vornehme, dann bin ich auch gefragt. Er kann es absolut nicht abhaben wenn ich im Wohnzimmer auf der Couch schlafe (mein Mann schnarcht manchmal übel). Dann kommt Lucky an und animiert mich immer wieder in das Bett zu gehen.

Beim Gassigehen hat sich jetzt eine Antipatie gegen Zäune herausgestellt und gegen kräftige bis dicke, dunkelhaarige, kleine Frauen. Da wird die Nase in den Wind gehängt, die Rute eingeklemmt, er drückt sich an mich und will in die entgegengesetzte Richtung. Ich bin zwar auch nicht gerade schlank, dunkelhaarig, aber gross. Man hab ich da scheinbar Glück gehabt .
Motorräder mag er auch nicht besonders. Radfahrer ignoriert er.

Unsere Nachbarn haben teilweise Angst vor Hunden. Da sie Charly kennen und schon mal streicheln (da ist er dann ganz stolz), sind selbst sie ganz entzückt über Lucky. Zur Zeit liegt Charly vor der Couch und hat die Äuglein zu, Lucky liegt auf seinem Platz und walkt einen Kauknochen durch. Er hatte vorgestern angefangen den Wohnzimmertisch annagen zu wollen.

Wichtig ist uns, Charly und er harmonieren. Der Rest wird sich finden.